• Überblick
    • Notarielles
    • Rechtsberatung
    • Verbraucherschutz
    • Überblick
    • Börse
    • Finanzierung
    • Fremdwährung
    • Geldanlage
    • Zahlungsverkehr
    • Überblick
    • Ämter
    • Botschaften
    • Politik
    • Polizei & Feuerwehr
    • Überblick
    • Altersvorsorge
    • Haftpflicht
    • Hausratversicherung
    • Rechtsschutz
    • Unfallversicherung
    • Überblick
    • Erbschaftssteuer
    • Lohnsteuer
    • Steuererklärung
    • Verbrauchsteuer

Wohin mit dem Geld in Niedrigzinszeiten? Aufbewahrung von Bargeld



Safe statt Bank: Bargeld sicher aufbewahren
Safe statt Bank: Bargeld sicher aufbewahren

Seit einigen Jahren regiert in Deutschland, dank Vorgaben der Europäischen Zentralbank, der Niedrigzins. Die Auswirkungen sind allmählich spürbar. Ob Sparkonten oder die Renditen von Lebensversicherungen: Der Weg zur Bank lohnt nicht mehr. Aber wohin nun mit dem Bargeld?

Unter der Matratze oder doch lieber oben auf dem Küchenschrank in der Kaffeedose? In Zeiten des Niedrigzinses weiß man nicht mehr so recht, wohin mit seinem Geld. Ein sicherer Ort für Ihr Bargeld ist aber gar nicht so leicht zu finden. Das sollten Sie wissen.

Ist doch versichert! Bargeld zuhause aufbewahren

Die Hausratsversicherung kommt für etwaige Schäden in Sachen verlorengegangenes oder zerstörtes Bargeld (unwissender Besucher schaltet die Mikrowelle ein, in der doch das Ersparte lagerte ... !) nur bedingt auf. Je nach Versicherung gelten unterschiedliche Obergrenzen und Richtwerte. Beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) werden 3000 Euro als Höchstbetrag genannt. Das gleiche gilt auch für Sparbücher. Gold und Schmuck werden pauschal mit 25.000 Euro versichert.

Besser: Bargeld im Safe aufbewahren

Matratze, ausgehöhlte Bücher oder das Versteck in der Sockenschublade rufen bei Einbrechern nur ein müdes Lächeln hervor. Ganz anders sieht es mit einem Safe aus. Bei den meisten Einbruchdiebstählen geht es den Tätern darum, schnell Geld abzugreifen. „Den Tresor müssen sie aber entweder aufbrechen oder aus der Verankerung reißen. Das kostet Zeit“, erklärt Falko Adomat von der European Certification Body (ECB), einem Anbieter für Sicherheitssysteme in Frankfurt am Main. Und diese Zeit haben Einbrecher in der Regel nicht, von dem Fachwissen, um einen Safe zu knacken mal ganz abgesehen.

Laut Expertenmeinung sollten Sie sich ein besonders schweres Modell zuzulegen oder den Safe fest im Boden zu verankern. Beachten Sie, die Montage unbedingt nach Herstellervorgaben auszuführen, da Sie sonst die Zertifizierung des Tresors und damit auch die rechtliche Anerkennung und den Schutz verlieren. Eine Warnung an alle Mieter: Klären Sie, bevor Sie größere Baumaßnahmen ergreifen, die Angelegenheit mit Ihrem Vermieter. „Je nach Größe und Verankerung stellt die Montage einen schwerwiegenden Eingriff in die Mietsache dar“, erklärt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund.

Safe ist nicht gleich Safe: Das Beste für Ihr Bargeld

Versicherungen raten dazu, sich ausschließlich geprüfte und zertifizierte Safes zuzulegen. Nur diese wurden auch tatsächlich auf Einbruchssicherheit hin geprüft. Es gibt sie in verschiedenen Sicherheitsstufen, für einen normalen Haushalt reiche, laut Falko Admoat, die Stufe S2. Ihn zu öffnen, verursacht auf jeden Fall eine Menge Lärm, was Einbrecher häufig von ihrer Tat abhält. Ein zertifizierter Safe erhöht auch den Versicherungsschutz der Hausratsversicherung auf Werte bis zu 30.000 Euro.

(jr, dpa/tmn)

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE