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Worauf es beim Zweitjob ankommt



Einen Zweitjob immer mit dem Arbeitgeber absprechen
Einen Zweitjob immer mit dem Arbeitgeber absprechen

Immer mehr Erwerbstätige üben einen Zweitjob aus. Doch die Nebentätigkeit muss mit dem Arbeitgeber abgesprochen sein. Wenn dies nicht der Fall ist und der Zweitjob herauskommt, kann im schlimmsten Fall die Kündigung ausgesprochen werden.

Die Zahl der Erwerbstätigen, die neben ihrer Haupttätigkeit noch einen Zweitjob ausüben (müssen), ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Das derzeitige Rekordniveau liegt bei rund drei Millionen (laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) – Tendenz weiter steigend. Der Grund für einen Zweitjob ist in den meisten Fällen ein zu niedriges Haupteinkommen, trauriger Alltag in vielen Haushalten.

Immer die Erlaubnis des Chefs für einen Zweitjob einholen

Doch ungefragt sollte ein Arbeitnehmer keinen Zweitjob ausüben, das könnte im schlechtesten Fall mit viel Ärger und einer Kündigung enden. Wer also neben seiner regulären Arbeit noch einen weiteren Job annehmen möchte, der sollte vorher seinen Hauptarbeitgeber um Erlaubnis fragen. An sich ist diese Situation im Falle Wenn im Arbeitsvertrag festgehalten, ob man für eine Nebenbeschäftigung eine Bestätigung braucht oder welche Art von Nebenbeschäftigung überhaupt ausgeübt werden darf. Auch wenn keine Bestätigung vorgelegt werden muss, sollte man sich diese dennoch einholen – allein um sich selbst abzusichern. Dazu rät Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht: „Ich würde mir dafür immer die schriftliche Erlaubnis einholen.“

Gründe für die Ablehnung eines Zweitjobs

Vor allem Angestellte in einem Vollzeitjobs sollten darauf achten, bei einem Teilzeitjob sind die Vorschriften oftmals lockerer. „Ich muss immer schauen, was ich dem Arbeitgeber verkauft habe“, erklärt der Arbeitsrechtler. Bei einem Vollzeitjob, der auf 40 Stunden festgelegt ist, stellt man dem Arbeitgeber seine ganze Arbeitskraft zur Verfügung. Wer nach seinem achtstündigen Bürojob noch jeden Abend vier Stunden kellnert, hat wahrscheinlich schlechte Karten, den Zweitjob bei seinem Arbeitgeber durchzuboxen.

Weitere Gründe für ein Verbot des Zweitjobs sind unter anderem folgende: Möchte der Arbeitnehmer den Nebenjob bei der Konkurrenz ausüben, kann der erste Arbeitgeber zu Recht nein sagen. Ebenso wenn durch den Zweitjob die Reputation und die Interessen geschädigt werden. Diese Begründungen können auch gelten, wenn der Arbeitnehmer in einer Teilzeitstelle beschäftigt ist.

Wenn der Arbeitgeber den Zweitjob verbietet

Letztlich liegt die Entscheidung, ob der Arbeitnehmer den Zweitjob annehmen darf, bei dem Hauptarbeitgeber – und daran sollte man sich auch halten. Natürlich kann der Arbeitnehmer das Verbot gerichtlich prüfen lassen – in der Regel ein zeitintensives und kostspieliges Unterfangen. Es einfach zu ignorieren, davon rät der Fachanwalt dringend ab. „Das kann heute so schnell rauskommen. Durch Steuerkarten zum Beispiel, durch Kollegen oder in sozialen Netzwerken.“ Denn wenn der nicht genehmigte Zweitjob auffliegt, kann der Hauptarbeitgeber die Kündigung aussprechen.

(ssc, dpa/tmn)

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