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2015: Das wird anders



Bundesgesundheitsminister Gröhe informiert darüber, was sich in 2015 ändert.
Bundesgesundheitsminister Gröhe informiert darüber, was sich in 2015 ändert.

Mit dem neuen Jahr treten hinsichtlich Gesundheitsversorgung und Pflege Veränderungen in Kraft. Eine eigens dafür eingerichtete Seite des Ministeriums für Gesundheit bietet ausführliche Informationen. Das sind die wichtigsten Punkte.

Der erste Januar 2015 ist Stichtag für Veränderungen im Gesundheitsbereich. Ohne elektronische Gesundheitskarte ist ab sofort kein Arztbesuch mehr möglich. An vorderster Stelle steht aber das erste Pflegestärkungsgesetz. Pflegebedürftige sowie Angehörigen erhalten dadurch mehr Leistungen aus der Pflegeversicherung. Darüber hinaus sollen durch den Abbau von bürokratischen Vorgängen und mehr Betreuungskräften die Pflegekräfte entlastet werden. 

Welche Veränderungen auf uns zukommen, erklärt Bundesgesundheitsminister Gröhe:

Veränderungen 2015: Pflege

Menschen, die Beruf und Pflege von Angehörigen koordinieren müssen, erhalten mit dem neuen Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf mehr zeitliche Flexibilität. Es sind außerdem Leistungsverbesserungen in Höhe von 2,4 Milliarden Euro für rund 2,6 Millionen Pflegebedürftige vorgesehen.

Ambulant betreute, körperlich beeinträchtete Pflegebedürftige hatten bisher das Nachsehen. Für sie gibt es nun ebenfalls häusliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Wenn ein altersgerechter Wohnungsumbau ansteht, sollen nun Zuschüsse von bis zu 4.000 Euro je Maßnahme statt bisher 2.557 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Veränderungen 2015: PflegeDer Zuschuss von bisher 31 Euro für Pflegemittel wie Einmalhandschuhe oder Mundschutz steigt auf 40 Euro monatlich.

Die Tages- und Nachtpflege ist ab sofort in vollem Umfang neben ambulanten Sach- und Geldleistungen nutzbar.

Sachleistungen der teilstationären Tages- und Nachtpflege sowie der Kurzzeitpflege sind nun auch für demenziell erkrankte Personen ohne Pflegestufe anwendbar.

Für Betroffene ist die Kurzzeit- und Verhinderungspflege nun flexibler zu nutzen.

Veränderungen 2015: Krankenkassen

Mit der Finanzreform für der gesetzlichen Krankenkassen sollen die Beiträge stabil bleiben. Der allgemeine Beitragssatz sinkt sogar von 15,5 auf 14,4 Prozent. Die Kassen können allerdings Zusatzbeiträge erheben, hier finden Sie eine Übersicht über die Beitragssätze einzelner Kassen. Der Krankenkassen-Wechsel wird dank eines Sonderkündigungsrecht vereinfacht - es ist jedoch ratsam, erst einmal abzuwarten, wie sich die Gesamtsituation entwickelt.

Ein neues Qualitätsinstitut soll für Patientinnen und Patienten mehr Transparenz hinsichtlich der Krankenkassenleistungen schaffen. Es soll eine unabhängige Patientenberatung gestärkt und auch das Angebot telefonischer Beratung verstärkt werden. Dies ist besonders hilfreich für Menschen, die nicht in Ballungsgebieten leben.

Eine wichtige Verbesserung stellt auch die finanzielle Entlastung der Hebammen dar, deren Berufsstand aufgrund steigender Beiträge für ihre Berufshaftpflichtversicherung gänzlich bedroht war.

Veränderungen 2015: Alles auf einen Blick

Auf einer Webseite des Gesundheitsministeriums können alle Punkte und noch mehr Veränderungen und Vorhaben nachgelesen werden. Dort finden sich auch weiterführende Informationen.

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