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5 Tipps: So reduzieren Sie den Erfolgsdruck



Erfolgsdruck ist schädlicher als gedacht.
Erfolgsdruck ist schädlicher als gedacht.

Wohl dosiert, hilft uns Erfolgsdruck dabei, neue Dinge zu wagen und über uns hinaus zu wachsen. Auf Dauer macht er jedoch krank. Dr. Volker Reinken vom Helios Prevention Center erklärt, wie Sie sich schützen.

Mit dem neuen Jahr steigen oft auch die Anforderungen im Beruf. Überall wird durchgestartet und der Druck auf Arbeitnehmer und -nehmerinnen verstärkt. Dies ist nicht per se schlecht. Erst einmal kann der Druck neue Energien freisetzen und uns anspornen. Wenn er jedoch anhält und zum Alltag wird, schürt er Angst und der damit verbundene Stress macht krank. Chronische Kopf- und Rückenschmerzen sind die Folge, Betroffene schlafen schlecht, leiden unter Bluthochdruck und bekommen womöglich einen Hörsturz.

Mit dem Druck kommt das Stresshormon Cortisol

„Sind wir gestresst, produzieren unsere Nebennierenrinden das Hormon Cortisol. Das wiederum sorgt dafür, dass Zucker in unser Blut und an unsere Muskeln abgegeben wird“, so Dr. Volker Reinken. Er ist ärztlicher Direktor und Chefarzt der Helios Privatklinik Allgäu, die sich auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert hat, und hält mit seinem Team regelmäßig Vorträge am Helios Prevention Center

In gefährlichen Situationen hatten unseren Vorfahren Dank des Cortisols genügend Energie, um schnell zu flüchten oder anzugreifen. Heutzutage bewegen wir uns viel zu wenig und diese Form der Stressbewältigung wird auf angespannte Muskeln umgesetzt. So verkrampft sich der Nacken und von chronischer Spannung im Körper treten noch weitere Erkrankungen auf. Selbst Depressionen, Burunout und Herz-Kreislauf-Beschwerden sind keine Seltenheit.

Ursachen erkennen, Druck reduzieren

Manchmal ist der Druck hochBei der Enstehung von Stress spielen sowohl die Beschaffenheit der eigenen Persönlichkeit als auch die Erwartungen des Chefs sowie die Konkurrenz unter Kollegen eine Rolle.

Vorgesetzte, die versuchen, ihre Mitarbeiter mit Angst zu motivieren, erzeugen negativen Druck. Die Motivation sollte stattdesen über Begeisterung stattfinden und das Team im Mittelpunkt stehen.

 

 „Außerdem ist es sinnvoll, Ziele in mehreren kleinen Schritten zu vereinbaren. Dann kann man auch Etappenerfolge genießen, statt nur auf das große Ganze, das ja nicht immer gelingt, hinzuarbeiten“, rät Dr. Reinken. Ein weiterer Punkt, um den Erfolgsdruck zu reduzieren, ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit. Letztere sollte zudem für Selbstfürsorge genutzt werden.

5 Tipps für weniger Druck

1. Delegieren
Menschen mit Führungsverantwortung müssen den Mut haben, Aufgaben abzugeben. „Sonst sind Führungskräfte Einzelkämpfer – keine Teamleiter. Sie müssen lernen, dass nicht nur ihre eigene Leistung im Mittelpunkt steht, sondern die des Teams. Arbeit abzugeben und am Ende die Leistung des Teams anzuerkennen, hilft Druck zu reduzieren“, so Dr. Volker Reinken.

2. Teilziele
Legen Sie Etappen fest, die messbar und vor allem realistisch sind. Wenn sie erreicht werden, motiviert das und es werden Glückshormone freigesetzt. Der Druck sinkt dadurch erheblich.

3. Belohnungen
Belohnen Sie sich selbst. Zum Beispiel, indem Sie meditieren, Autogenes Training machen oder ein wenig Zeit ausschließlich mit ihrer Lieblingsmusik verbringen. Ein wichtiger Baustein der Selbstfürsorge ist, dass Sie sich regelmäßig Zeit für sich selbst nehmen. 

4. Erfahrung
Erinnern Sie sich daran, wie Sie ähnliche Situationen unter Druck bewältigt haben. Wenden Sie die gleiche Methode an. Das fühlt sich vertraut an und reduziert so die Angst vor dem Neuen.

5. Distanz
Wenn der Druck besonders groß ist, hilft es, auf Distanz zu gehen. Schließen Sie die Augen, gehen Sie in Gedanke auf einen Berg und betrachten Sie sich selbst während der Arbeit. Schreiben Sie auf, was Sie sehen und fühlen. Mit Hilfe der neuen Perspekte gelingt es häufig, andere Herangehensweisen zu finden. 

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