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8 einfache Tipps, um Ihr Herz vor Stress zu schützen!



Die Deutsche Herzstiftung weiß, was für Ihr Herz am besten ist. (Illustration: Yulia Brodskaya)
Die Deutsche Herzstiftung weiß, was für Ihr Herz am besten ist. (Illustration: Yulia Brodskaya)

Stress kann die Gesundheit gefährden. Deshalb die entspannende Nachricht: Immer weniger Menschen sterben an Herzkrankheiten. Kümmern wir uns darum, dass diese Tendenz anhält!

Laut Deutschem Herzbericht, den die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie Anfang 2015 vorlegte, sterben 40 Prozent weniger Menschen nach akuten Herzinfarkten als noch vor 20 Jahren. Im gleichen Zeitraum sank die Sterblichkeit bei koronaren Herzkrankheiten um 28 Prozent und bei Herzschwäche um 19 Prozent. Für die totale Entspannung ist es leider noch zu früh. Noch immer sind zwei Drittel aller Todesfälle in Deutschland die Folge einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Eine Ursache: Stress.

Eigentlich ist Stress gar nicht so schlecht

Zu den Zeiten, als es noch Säbelzahntiger gab, war er sogar absolut sinnvoll und lebensrettend: Stress macht mobil und liefert zusätzliche Energie für Kampf oder Flucht. Die Stresssymptome heute sind die gleichen wie vor 10.000 Jahren: Höherer Herzschlag, höherer Blutdruck, Herz, Hirn, Lunge und Muskulatur erreichen höchste Leistungsfähigkeit – Körperfunktionen wie Verdauung, die für die Bewältigung einer heiklen Situation nicht wichtig sind, werden zurückgefahren. Manchmal hilft Stress auch heute – beim Bewerbungsgespräch oder beim Flirt mit dem Traumpartner. Nur: Auf Dauer ist Stress gar nicht gut und geht aufs Herz.

Acht Empfehlungen der Deutschen Herzstiftung

Acht Empfehlungen der Deutschen HerzstiftungTermindruck, schlechte Stimmung am Arbeitsplatz, eine Krise in der Partnerschaft – manchmal kann man Stressfaktoren ausschalten, manchmal aber auch nicht. Kein Grund jedoch, tatenlos zu bleiben.

Die Deutsche Herzstiftung gibt acht Tipps, die Sie dabei unterstützen.

 

1. Die Vogelperspektive einnehmen
Verlassen Sie beim nächsten Stau gedanklich einfach mal Ihren Wagen. Schauen Sie sich Ihre Situation von oben an und betrachten Sie das Ganze mit etwas innerer Distanz. Sicher ist: Wenn Sie sich nun furchtbar aufregen, löst sich der Stau auch nicht auf. Sie können nichts machen. Grauenhaft. Grauenhaft? Ist das bei der heutigen Hektik nicht auch mal erlösend?
Ohne Frage – inneren Abstand zu entwickeln ist nicht immer einfach. Versuchen Sie’s trotzdem! Es gelingt immer öfter.

2. Sport treiben
Auch und gerade bei einem stressigen Leben. Bereits eine halbe Stunde Nordic Walking, Schwimmen oder Joggen kann gefühlte Wunder vollbringen. Ganz nebenbei hilft Sport bei Schlafstörungen und beugt Diabetes Mellitus vor. Und das ist eine der Hauptursachen für Herzerkrankungen.

3. Das Übel bei der Wurzel packen
Zugegeben: Das ist mitunter schwierig. Gegen den cholerischen Chef oder den ewigen Stau im morgendlichen Berufsverkehr lässt sich wenig ausrichten. Wenn’s mit dem Partner hakelt, sind die Chancen besser: Konflikte gibt es immer – aber viele sind auch lösbar! Verbessern Sie Ihre Streitkultur und wenn Sie das allein nicht hinkriegen, suchen Sie Hilfe von außen. Genau dafür gibt es Partner- oder Familientherapien. Und solche Hilfen zu nutzen ist nicht etwa eine Schande, sondern der Beweis für Ihre Stärke und Souveränität.

4. Entspannungstechniken trainieren
Yoga, progressive Muskelentspannung, autogenes Training – Techniken gibt es allerlei. Welche die richtige ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Die einen brauchen Ruhe und Alleinsein, die anderen eine Gruppe, die nächsten die suggestive Stimme eines Übungsleiters. Wichtig ist, Ihre Technik regelmäßig zu üben, damit sie in Stress-Situationen einfach abgerufen werden kann.

5. Einen Gegenentwurf entwickeln
Fußball, Chor, Briefmarkensammeln, Drachenbauen – was auch immer. Hauptsache, es entspricht genau Ihrem eigenen Interesse. Der Bürostress und der Dauerstreit mit dem Nachbarn verlieren mit einem Gegenentwurf an Wichtigkeit und rücken mehr in den Hintergrund.

6. Entspannungskiller eliminieren
Natürlich ist der Fernsehabend nach einem anstrengenden Tag äußerst verlockend. Weil Sie dabei jedoch recht passiv bleiben, wird der Stress nicht wirklich abgebaut. Zudem verlieren Sie Zeit, um den Stress zu verarbeiten und vor dem Einschlafen abzuschütteln. Reduzieren Sie Ihren Fernsehkonsum etwas – so toll ist das Programm nun wirklich nicht –, schauen Sie nur das, was Sie wirklich sehen wollen, und realisieren lieber Ihren Gegenentwurf aus Punkt 5.

7. Bei Medikamenten Vorsicht walten lassen
Die Pille gegen Stress gibt’s nicht. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie von jeglicher Selbstmedikation Abstand nehmen. Beruhigungsmittel wie die Benzodiazepine können zwar akute Stresssymptome vermindern, führen aber mit großer Wahrscheinlichkeit schon nach wenigen Wochen zur Abhängigkeit. Und dann haben Sie den nächsten Stress am Hals. Bedenken Sie: Medikamente können Probleme nicht lösen, sondern bestenfalls verdecken.

8. Ernährung optimieren
Wer viel Stress hat, achtet häufig nicht mehr ausreichend auf einen guten Ernährungsstil. Viel Fastfood kombiniert mit reichlich Alkohol und fehlender Bewegung führt nahezu direkt zum Übergewicht. Die Folge: Höhere Unzufriedenheit und Verstärkung von Stress-Gefühlen. Auch wenn’s mitunter schwerfällt: Achten Sie auch in schwierigen Lebensphasen auf eine ausgewogene Ernährung

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