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Pflasterallergie: Wenn Pflaster Schaden anrichten



Sensitiv-Pflaster können helfen, denn sie lösen oftmals keine Pflasterallergie aus.
Sensitiv-Pflaster können helfen, denn sie lösen oftmals keine Pflasterallergie aus.

Eine Pflasterallergie liegt vor, wenn Pflaster eine Entzündung der Haut verursachen – dabei sollen sie doch eine frische Wunde oder Verletzung schützen. Zum Glück gibt es Alternativen.

Was im allgemeinen Sprachgebrauch Pflaster genannt wird, heißt eigentlich Wundschnellverband. Dieser besteht aus einer Wundauflage und einem Klebestreifen, die bereits miteinander verbunden sind. So spart man sich bei kleinen Verletzungen die Arbeit, beides selbst zu kombinieren.

Allergie auf die Klebmasse des Pflasters

Gegen die Wundauflage liegt in der Regel keine Kontaktallergie vor. Anders verhält es sich häufig beim Klebestreifen - dem eigentlichen Pflaster. Er kommt im Kleinen beim Wundschnellverband zum Einsatz. Im Großen werden damit zum Beispiel Wundauflagen, Katheter, Sonden oder Kanülen befestigt. Eine seiner wichtigen Eingeschaften ist die Sofortklebekraft. Der Klebestreifen soll zudem lange am Körper haften. Dennoch muss er sich ganz leicht und ohne Schmerzen wieder entfernen lassen und darf keine Rückstände auf der Haut lassen. 

In der Klebmasse des Pflasters stecken je nach Art des Klebestreifens verschiedene Inhaltsstoffe, auf die Menschen allergisch reagieren können. Und auch die Trägermaterialien können Probleme verursachen. Auslöser für die Allergie sind unter anderem Nickel, Latex und bestimmte Harze.

Die Folgen sind Rötungen und Entzündungen der Haut, die mit starkem Juckreiz verbunden sind. Oft entstehen Blasen und die Haut bricht irgendwann auf. In vielen Fällen sind die Hautschäden durch die Pflasterallergie gravierender als die eigentliche Verletzung. Angebrachte Kathether oder Kanülen werden so zu einer noch größeren Belastung.

Was hilft bei einer Pflasterallergie?

In manchen Fällen genügt bereits die Verwendung von sogenannten Sensitiv-Pflastern, die in der Drogerie erhältlich sind. Es gibt aber Menschen, die auch auf diese Pflaster allergisch reagieren - oder nur auf die eines bestimmten Herstellers.

Manche vertragen lediglich die Sensitiv-Pflaster nicht und haben keine Probleme mit den ganz normalen Pflastern. Es kann auch sein, nur gegen ein bestimmtes Produkt aus der Produktpalette eines Anbieters allergisch zu sein. 

Mittlerweile gibt es Hersteller, die Pflaster aus Materialien anbieten, welche seltener Allergien auslösen. Nicht immer halten sie genau so gut wie herkömmliche Pflaster. Dies kann besonders beim Anbringen von Kathethern oder anderen Zugängen zum Körper hinderlich sein. Manchmal hilft auch die Verwendung von Hautschutz-Sprays, die vor dem Anbringen der Pflaster zum Einsatz kommen. 

Pflasterallergie wird durch Wärme verstärkt

Pflaster sollten häufig gewechselt werden, da die allergische Reaktion durch Schweiß und Körperwärme verstärkt werden kann. Wenn die Stelle am Körper und die Ursache es ermöglichen, ist immer auch das Ausweichen auf einen Verband ratsam. In seltenen Fällen genügt bereits ein Sprühpflaster.

Teilen Sie im Falle einer Behandlung immer sofort mit, dass Sie eine Pflasterallergie haben. Wenn Sie wissen, welche Pflastersorte Sie vertragen, lohnt es sich, dies bereits im Vorfeld zu sagen. Tragen Sie zur Sicherheit diese Sorte immer bei sich, wenn Dinge wie Blutabnehmen oder kleinere, ambulante Operationen anstehen.

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