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Anti-Aging durch Kalorienrestriktion: Fasten erhöht Lebenserwartung!



Das Geheimnis ewigen Lebens: Kalorienrestriktion?
Das Geheimnis ewigen Lebens: Kalorienrestriktion?

Wer viel frisst, stirbt früh: Was für Hefepilze, Würmer, Fische und Nagetiere gilt, überträgt die Medizin nun auch auf den Menschen. Ständiges oder intermittierendes Fasten erhöht die Lebensdauer. Ist Kalorienrestriktion das Anti-Aging Mittel schlechthin?

Cronis nennen sich Menschen, die der Theorie der Kalorienrestriktion Glauben schenken. Sie nehmen dabei konstant weniger Kalorien zu sich, als Gesundheitsorganisationen und Ärzte veranschlagen. Statt 2.500 Kalorien essen männliche Cronis beispielsweise nur 1.500. Sie achten jedoch darauf, dass ihr Essen von höchster Qualität ist. Eine ausgewogene Balance von Vitaminen, Mineralien und Fetten verhindert Mangelernährung.

Andere wiederum essen an einem Tag ganz normal, fasten aber am nächsten Tag vollständig. Auch intermittierendes Fasten, wie sich die Diät nennt, soll die Lebenserwartung drastisch erhöhen. Ist Kalorienrestriktion ein absolutes Anti-Aging Geheimnis?

Theorie der Kalorienrestriktion durch Tierstudien belegt

Dass eine dauerhafte Kalorienrestriktion ein absolutes Anti-Aging Geheimnis ist, belegen mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Studien an Tieren. So untersuchte man die Auswirkungen der Diät an Mäusen, Würmern, Hefepilzen, Fliegen und sogar an Primaten. Das erstaunliche Ergebnis: Bei allen Lebewesen wirkte sich die Kalorienrestriktion positiv auf die Lebensspanne aus. Eine Einschränkung der Kalorienanzahl von 20-40% erhöhte die Lebensdauer der Tiere um bis zu 30%.

Momentan laufen Untersuchungen, welche die Auswirkung dauerhaften Fastens auf den menschlichen Organismus unter die Lupe nehmen. Eine davon ist das renommierte CALERIE-Projekt von Eric Ravussin. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Kalorienrestriktion auch auf Menschen einen Anti-Aging Effekt hat. Erhöht Fasten wirklich die Lebenserwartung?

Anti-Aging durch Kalorienrestriktion: Eine natürliche Gegebenheit

Experten gehen davon aus, dass Fastenzeiten für die Menschen früher ganz normal waren. Nichts zu essen zu haben, gehörte für unsere Vorfahren zum Leben wie der Wechsel der Jahreszeiten. Der menschliche Organismus passte sich diesen Umständen an und lernte, auch mit sehr wenig Nahrung auszukommen. Kalorienrestriktion ist also nichts ungewöhnliches, sondern fester Bestandteil der meisten Säugetiere dieser Erde.

Durch den Ackerbau, so die Meinung von Ernährungshistorikern, änderte sich dieses empfindliche Gefüge. Plötzlich gab es ständig etwas zu essen, selbst während harter Wintermonate. Damit kam und kommt der menschliche Körper bis heute nicht klar. Auch er benötigt die Ruhezeit, um sich zu regenerieren. Wird er stattdessen ununterbrochen mit Nahrung versorgt, wird die Fähigkeit zu natürlicher Selbstheilung massiv eingeschränkt. Die drastischen Folgen: Krebs, Diabetes, Übergewicht, Fettleber und andere moderne Zivilisationskrankheiten.

Fasten erhöht Lebenserwartung: Mögliche Erklärungen

Mögliche Erklärungen für die erstaunlichen Effekte konstanter Kalorienrestriktion gibt es wie immer zu genüge. Eine davon besagt, dass der menschliche Körper während der Fastenzeit die Stoffwechselvorgänge reduziert. Körpertemperatur und Grundumsatz sinken. Der Organismus stellt sich auf die Kalorienrestriktion ein.

Andere machen das Hormon IGF1 für den Anti-Aging Effekt verantwortlich. Je weniger Proteine bzw. Aminosäuren sich im menschlichen Blut befinden, desto langsamer verläuft der Alterungsprozess. Dies würde bedeuten, dass nicht die Anzahl der Kalorien ausschlaggebend ist, sondern die Menge aufgenommener Proteine. Erstaunlich: Bei Veganern ermittelten Wissenschaftler einen deutlich geringeren Anteil essentieller Aminosäuren als bei Omnivoren. Leben Veganer also länger?

Kalorienrestriktion gegen Krebs und andere Krankheiten

Die Zahlen belegen, dass eine konstante Kalorienrestriktion mehr als nur die Lebenserwartung erhöht. Ständiges oder intermittierendes Fasten wirkt wohl auch gegen Krebs, Diabetes und andere Krankheiten. Wer beispielsweise vor einer anstehenden Chemotherapie fastet, übersteht die Behandlung nicht nur deutlich besser. Auch die Medikamente haben eine stärkere Durchschlagskraft. Eine erstaunliche Erkenntnis!

Kalorienrestriktion kommt nun sogar vermehrt bei der Prävention und aktiven Bekämpfung von Krankheiten wie Diabetes, Alzheimer, Depressionen und Arteriosklerose zum Einsatz. Doch wie genau sich fasten auf den menschlichen Organismus auswirkt, bleibt bis heute ein Rätsel. Dazu scheint der Körper und dessen Zusammenspiel mit der Psyche der Individuen ein zu komplexes Geflecht für die moderne Wissenschaft. Anti-Aging durch Kalorienrestriktion? Ein bislang ungeklärtes Phänomen.

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