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Antibiotika-Resistenzen verhindern!



Antibiotika sind nicht immer die richtige Arznei.
Antibiotika sind nicht immer die richtige Arznei.

Am heutigen internationalen Antibiotika-Tag soll auf den richtigen Umgang mit dem Medikament hingewiesen werden. So wirken Sie gefährlichen Antibiotika-Resistenzen entgegen.

Das erste Antibiotikum wurde bereits Ende des vorletzten Jahrhunderts entdeckt. Seither haben die Arzneistoffe viele Erkrankungen geheilt und Menschenleben gerettet. Während Antibiotika früher ausschließlich aus Pilzen und Baktieren gewonnen wurden, werden sie heute auch synthetisch hergestellt.

Wann wirken Antibiotika?

Wann wirken Antibiotika?Antibiotika kommen zum Einsatz, wenn Infektionen mit Bakterien vorliegen. Dazu gehören Entzündungen der Mandeln, Lunge, Blase oder Hirnhaut, Krankheiten wie Scharlach, Blutvergiftung oder Keuchhusten.

Antibiotika greifen dem körpereigenen Abwehrsystem unter die Arme - oder wirken selbst den krankmachenden Bakterien entgegen. Sie helfen jedoch nicht bei Virus-Infektionen. Hierzu gehören zum Beispiel Grippe, Erkältungskrankheiten oder Masern.

Antibiotika können nicht zwischen 'guten' und 'schlechten' Bakterien unterscheiden. So werden bei ihrer Anwendung auch wichtige Bausteine im Körper zerstört. Eine der häufigsten Nebenwirkungen sind deshalb Probleme im Magen-Darm-Bereich. Der Durchfall während der Einnahme von Antibiotika ist nicht nur lästig, er muss auch anders als normaler Durchfall behandelt werden. Manchmal reagiert die Haut allergisch auf das Medikament und häufig gerät mit der Einnahme von Antibiotika die Vaginalflora durcheinander. Dadurch entstehen Scheidenpilzinfektionen, denen mit der täglichen Anwendung von Döderlein-Kapseln bereits während der Antiotika-Behandlung vorgebeugt werden kann.

Darauf sollten Sie bei der Einnahme von Antibiotika achten

Es kann passieren, dass Antibiotika nicht mehr wirken. Dann sind die Erreger widerstandsfähig gegenüber der Arznei geworden. Dies passiert unter anderem, wenn Antibiotika zu häufig eingenommen oder falsch dosiert werden. Auch dass Antibiotika massiv in der Tierhaltung eingesetzt werden, verstärkt die Resistenzen um ein Vielfaches. 

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob das Antibiotikum wirklich notwendig ist.

  • Halten Sie sich bei der Einnahme unbedingt an die festgelegte Dosierung und nehmen Sie das Antibiotikum so lange ein, wie es verschrieben wurde - auch wenn Sie sich bereits wieder besser fühlen. Nur so ist gewährleistet, dass wirklich alle Bakterien bekämpft wurden. Ist dies nicht der Fall, können sie sich besonders gut vermehren.

  • Nehmen Sie ein Antibiotikum nur, wenn es Ihnen verschrieben wurde und nicht, weil ein Freund oder eine Bekannte noch ein paar Tabletten übrig hat.

Mit Ihrem Verhalten tragen Sie im Kleinen dazu bei, dass die weltweite Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen gestoppt wird. Im Großen handelt die Bundesregierung, indem sie 2008 die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie "DART" initiiert hat, die derzeit weiterentwickelt wird. Außerdem unterstützt die Regierung die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei der Erstellung eines globalen Aktionsplans zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen.

 

 

 

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