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Apple Health: Auf dem Weg zur gesunden Selbstüberwachung



Selbstüberwachung ermöglicht einen bewussteren Umgang mit der Gesundheit.
Selbstüberwachung ermöglicht einen bewussteren Umgang mit der Gesundheit.

Die Health-App von Apple macht eine Selbstüberwachung aller Gesundheitswerte des Nutzers möglich. Eine digitale Direktübertragung der Werte von Blutdruckmessgeräten und Co. erfolgt noch nicht, ist jedoch in Arbeit.

Das neue iOS 8.0 Betriebssystem von Apple hat erstmals eine self-tracking-App im Programm, die es gesundheitsbewussten Nutzern möglich macht, Werte wie Blutdruck, Kalorienaufnahme oder Lauftempo zu dokumentierten und nach Bedarf mit jeweiligen Apps zu verknüpfen. So können gemessene Blutdruckwerte stets überprüft und verglichen werden oder Kalorienaufnahme und –verbrauch mit der Fitness-App zusammenarbeiten, die dann das ideale Sport- und Ernährungsprogramm erstellt.

Apple Health im Notfall

Neben BMI, Vitalzeichen (Körpertemperatur, Herzfrequenz), Blutzucker und sämtlichen Mangel-Überprüfungen (Vitamine, Bewegung, Sauerstoff) bietet Apple Health auch eine Schlafanalyse sowie einen sogenannten Notfallpass. Er dient als Erstinformation für Helfer bei medizinischen Notfällen. So hat der Notarzt oder Rettungssanitäter unabhängig von der Sperrung des Smartphones auf alle wichtigen Daten wie Blutgruppe, Organspendestatus und Notfallperson Zugriff.

Genauigkeit bei der manuellen Messwertübermittlung

Die App eignet sich jedoch nicht zur alleinigen Anwendung im Rahmen einer medizinischen Behandlung, betonen Experten. Die Deutsche Hochdruckliga testete die App hinsichtlich ihres Einsatzes zur Bluthochdrucktherapie: Apple Health besitzt derzeit noch keine Schnittstelle zu Blutdruckmessgeräten. Sämtliche gemessene Vitalwerte müssen vom Nutzer per Hand eingegeben werden. „Die aktuelle Version der Anwendung führt keine automatische Plausibilitätsprüfung der Daten durch“, warnt Dr. med. Martin Hausberg, Vorstandsvorsitzender der Hochdruckliga aus Karlsruhe. So können die Werte bei fehlerhafter Eingabe von den tatsächlichen stark abweichen. Auch werde noch nicht auf international anerkannte Grenzwerte hingewiesen.

Apple Health kann bald Hypertonie-Behandlung unterstützen

Der Weg, den Apple Health einschlägt, ist sehr begrüßenswert. Regelmäßige Selbstmessung wird immer wichtiger. Etwa 20 bis 30 Millionen Deutsche leiden unter Bluthochdruck – dem Risikofaktor Nr. 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine Selbstüberwachung sollte bereits mit 30 Jahren beginnen. Besonders, wenn es sich um Risikopatienten handelt: Adipositas, Vererbung, Rauchen etc. erhöhen die Gefahr. Mögliche Folgen des Bluthochdrucks sind Herzinfarkt und Schlaganfall.

Selbstmessungen zu Hause sind oft aussagekräftiger und ergeben zusammen mit den Untersuchungen beim Arzt oder der Ärztin ein realistisches Bild. Nur so kann eine ideale Therapie erfolgen. Verfälschte Werte, wie sie leider durch fehlerhafte Eingaben in Apple Health entstehen könnten, haben möglicherweise Konsequenzen für die Behandlung des Betroffenen.

Apple arbeitet jedoch daran, dass die Daten direkt vom Blutdruckmessgerät übertragen werden können. Gleiches gilt für die Messung des Blutzuckers, was wichtig für Diabetiker ist oder Pulswerte beim Sport. Auffällig ist auch, dass es keine Datenabfrage zum weiblichen Monatszyklus gibt. Dabei hat dieser einen starken Einfluss auf die Gesundheit der Frau und ist entscheidend für den Kinderwunsch oder auch Veränderungen während der Menopause.

Fazit: Apple Health bietet zwar eine ganzheitliche Übersicht, macht jedoch einzelne Apps zum Thema Fitness und Gesundheit noch nicht gänzlich überflüssig.

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