• Überblick
    • HNO
    • Haut
    • Herz & Kreislauf
    • Muskulatur
    • Magen & Darm
    • Nervensystem
    • Diabetes
    • Rücken & Gelenke
    • Zähne
    • Atemwege
    • Allergien
    • Autoimmunerkrankungen
    • Schmerzen
    • Überblick
    • Schwangerschaft & Geburt
    • Frauengesundheit
    • Männergesundheit
    • Kindergesundheit
    • Sexualität
    • Überblick
    • Homöopathie
    • Heilpflanzen
    • Hausmittel
    • Therapien
    • Überblick
    • Pflege
    • Arzt & Medikamente
    • Erste Hilfe
    • Gesellschaftliches
    • Berufsbilder
    • Überblick
    • Psyche
    • Sport
    • Wellness
    • Ernährung
    • Sucht

Augenmigräne – wenn es blitzt, flimmert oder schwarz wird



Was Sie bei Augenmigräne tun können ...
Was Sie bei Augenmigräne tun können ...

Eine Augenmigräne ist in den meisten Fällen eine Sehstörung, die mit Schmerzen in den Augen und Schwindel einhergehen kann. Wir klären, was es mit diesem Phänomen auf sich hat und wie Sie sich gegen eine Augenmigräne schützen können.

Augenmigräne ist eine Sonderform der Migräne und kann zusätzlich zu den Kopfschmerzen oder auch allein auftreten. Sie stellt sich meistens als Sehstörung an beiden Augen oder Schmerzen in den Augen dar. Begleitet wird eine Augenmigräne oft von Lichtblitzen, Flimmern, einem eingeschränkten Sichtfeld und / oder Schwindelanfällen. Wichtig: Eine Augenmigräne ist nicht gleichzusetzen mit einer Migräne mit Aura. Bei dieser Migräneform treten die visuellen Beschwerden vor der Kopfschmerz-Attacke auf.

Die Augenmigräne, in der Fachsprache als ophthalmische Migräne bezeichnet, ist meistens keine ernsthafte Erkrankung der Augen. Dennoch ist es sehr beängstigend, wenn der Betroffene während des Anfalls kaum mehr sehen kann. Denn die Beeinträchtigungen können von jetzt auf gleich auftreten: Die Augenmigräne kann sich mit einem Flimmern und Flackern vor den Augen zeigen, mit Lichtblitzen, die plötzlich auftauchen. Alles verschwimmt und wird diffus. Hier nicht die Nerven zu verlieren, fällt sicherlich schwer. Auch wenn Augenmigräne in den meisten Fällen harmlos bleibt.

Ein Augenmigräne-Anfall dauert in der Regel zwischen 10 bis 30 Minuten, so der Augenfacharzt Georg Eckert aus Senden. In manchen Fällen kommt es neben den Sehstörungen auch zu Schmerzen an oder in den Augen.

Warum kommt es zur Augenmigräne?

Die Ursachen für eine Augenmigräne sind noch nicht vollständig erforscht. Wissenschaftler vermuten eine Fehlregulation der Blutgefäße im Gehirn, die zu Durchblutungsstörungen führen kann. Der Teil des Gehirns, der für das Sehen zuständig ist, wird nicht mit genügend Blut und Sauerstoff versorgt. Die visuelle Wahrnehmung ist gestört.

Eine andere Erklärung: Bei einer Augenmigräne wird der Sehnerv so sehr gereizt, dass wahrgenommene Bilder nicht mehr richtig weitergeleitet werden. Die Übertragung der visuellen Reize läuft fehlerhaft, Ausfälle, Lichtblitze und verschwommene Bilder können die Folge sein.

Was sind die Auslöser für eine Augenmigräne?

Augenmigräne kann durch viele Faktoren ausgelöst werden. „Es kann zum Beispiel in dem Moment passieren, in dem man in helles Licht guckt“, erklärt der Augenspezialist. Andere mögliche Auslöser können Alkohol, Stress, bestimmte Medikamente sowie Lebensmittel oder auch Schlafmangel sein. „Wer die Auslöser kennt, kann sie meiden und damit die Häufigkeit eines Anfalls deutlich reduzieren“, sagt Ursula Hilpert-Mühlig vom Fachverband Deutscher Heilpraktiker.

Wie verhält man sich während eines Augenmigräne-Anfalls?

Auch wenn es schwer fällt: Wenn es zu einer Augenmigräne kommt, unbedingt Ruhe bewahren. „Ruhe bewahren, auch wenn das angesichts der Beschwerden mitunter nicht ganz einfach ist“, räumt der Augenarzt ein, der auch Pressesprecher des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA) ist. Die Empfehlung lautet: Raus aus dem Licht, rein ins Dunkle. Wenn man sich während einer Augenmigräne-Attacke in ein abgedunkeltes Zimmer zurückzieht, dauern die Sehstörungen meistens nicht so lang an.

Wer das erste Mal von einer Augenmigräne heimgesucht wird, sollte – um auf Nummer sicher zu gehen – den Weg zum Augenarzt antreten, um den Vorfall abzuklären. Ist aus medizinischer Sicht alles in Ordnung, liegt die Ursachenfindung bei einem selbst. Doch zu viel Stress oder zu wenig Schlaf? Ein Migränetagebuch kann eventuell helfen: Welcher Beschäftigung sind Sie gerade nachgegangen, als die Augenmigräne los ging? Was haben Sie gegessen oder getrunken?

Abschließend: Augenmigräne kann auch durch einen Magnesiummangel hervorgerufen werden. Aber machen Sie erst den Check beim Arzt oder Apotheker, bevor Sie sich ein Magnesiumpräparat „verordnen“.

(ssc, dpa/tmn)

 

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE