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Bärlauch: Leckerer Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall



Bärlauch kann koronaren Herzerkrankungen vorbeugen.
Bärlauch kann koronaren Herzerkrankungen vorbeugen.

Bärlauch schmeckt toll nach Knoblauch, hinterlässt jedoch keinen Mundgeruch. Gleichzeitig reguliert das Wunderkraut unser Herz-Kreislauf-System und hilft bei Magen-Darm-Beschwerden.

Seit einigen Jahren wird Bärlauch hierzulande wieder als aromatisches Küchenkraut verwendet, welches Kenner im Frühjahr von März bis Mai selbst sammeln oder auf dem Wochenmarkt erhalten.

Dass Bärlauch – im Volksmund auch Waldknoblauch oder wilder Knoblauch genannt – auch sehr gesund ist und sogar arzneiähnliche Eigenschaften hat, das wissen jedoch die wenigsten.

Frischen Bärlauch kaufen oder sammeln?

Bärlauch ist verwandt mit Knoblauch, Zwiebel und Schnittlauch, was sein berühmtes Aroma bedingt. Zwar schmeckt das Kraut nach Knoblauch, hinterlässt jedoch keine lästige Fahne.

Bärlauch sieht seinen giftigen Doppelgängern gefährlich ähnlichDoch Vorsicht beim Selbersammeln: Bärlauch ähnelt stark dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen, die beide äußerst giftig sind.

Der Geruchstest gibt Aufschluss: nur wenn die Blätter beim Zerreiben zwischen den Fingern einen knoblauchähnlichen Duft verbreiten, handelt es sich um Bärlauch. Zudem sollte der gesammelte Bärlauch vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden, da eine Infektion mit dem gefährlichen Fuchsbandwurm droht.

Gesunde Verdauung mit Bärlauch

Bereits bei den Römern, Germanen und Kelten wurde Bärlauch als Gewürz-, aber auch als Heilpflanze geschätzt. Besonders die positive Wirkung auf die Verdauung spielte hier eine Rolle: So hilft Bärlauch bei Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung und Durchfall. Die ätherischen Öle regen die Verdauungssäfte an, wodurch er appetitanregend und verdauungsfördernd wirkt.

Weiterhin enthält das gesunde Kraut viel Eisen und Magnesium sowie Vitamin C. Bereits 50 Gramm Bärlauch decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.

Bärlauch beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor

Der im Bärlauch enthaltene Stoff Adenosin wirkt sich regulierend auf Blutdruck, Blutfettwerte (Cholesterin) sowie Blutgefäße aus. So können Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall verhindert werden. Auch die Herzfrequenz wird durch Adenosin abgeschwächt, was Patienten von Herzrhythmusstörungen zugutekommt.

Natürliches Antibiotikum

Ebenso wie Knoblauch enthält Bärlauch gesunde Schwefelverbindungen und das sogar in 20-fach höherer Konzentration. Besonders die Substanz Alliin, die bei Sauerstoffkontakt zu Allicin umgewandelt wird (daher den Bärlauch vor dem Verzehr schneiden oder hacken), wirkt antibakteriell und antioxidativ. Somit schützt Bärlauch unser Immunsystem vor Krankheitserregern und freien Radikalen.

Wem die Frühlingsmonate nicht ausreichen, kann frischen Bärlauch auf Vorrat einfrieren. Eine ganzjährig gesunde Wirkung bringen Bärlauch-Tinkturen aus der Apotheke oder dem Reformhaus.

Rezept-Tipp: Bärlauch-Carbonara (2 Portionen)

  • 30 g Bärlauch waschen, trocknen und die Blätter in Streifen schneiden

  • 250 g Nudeln in Salzwasser garen und 120 g Baconstreifen knusprig braten

  • 100 g Schlagsahne, 4 El Milch, 2 Eier, 4 El Weißwein, 50 g Parmesan und gehackten Bärlauch pürieren

  • Nudeln abgießen, mit der Bärlauchsahne und dem Speck mischen, alles mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer servieren

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