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Bauchschläfer schlafen sich krank: So verhindern Sie Langzeitschäden



Ungesunder Schlaf: Jeder achte Deutsche schläft auf dem Bauch und hat mit den Folgen zu kämpfen.
Ungesunder Schlaf: Jeder achte Deutsche schläft auf dem Bauch und hat mit den Folgen zu kämpfen.

Sie schlafen auf dem Bauch? Dann sollten Sie unbedingt auf ein paar Dinge achten. Denn Bauchschläfer/innen liegen meist ungesund.

Die wenigsten Menschen sind Bauchschläfer/innen – nur ca. 13 Prozent. Verstehen kann man sie aber schon etwas: Schließlich erinnert das Geborgenheitsgefühl beim Bauchschlaf an die körperliche Nähe zwischen Baby und Mutter.

Wenn man Medizinern Glauben schenken möchte, dann ist dies auch die ungesündeste Schlafposition. Je nach tatsächlicher Schlafposition und verwendeten Utensilien wie Matratze und Kissen kann es zu starken Beschwerden kommen. Statt erholsamer Nacht fühlen sich die Betroffenen wie gerädert. Schlafstörungen sind nicht selten. Leider ist das meist nicht das einzige Problem.

Quetschung der inneren Organe: Bauchschläfer schaden ihrem Körper

Bauchschläfer/innen liegen meist mit einem zur Seite abgewinkelten Kopf, dadurch werden die Halswirbel extrem verdreht. Es kann zu Verspannungen und Blockaden im Nacken kommen. Infolgedessen sind Kopfschmerzen ein häufiges Beschwerdebild. Auch Schulter- und Rückenschmerzen sind ein typisches Symptom des ungesunden Bauchschlafes.

Je nach Körpergewicht kann es auch zu massivem Druck auf innere Organe kommen: Die lebenswichtige Durchblutung wird eingeschränkt, Nerven können eingeklemmt werden und die Atmung behindert. Statt sich auszuruhen, muss der Körper auch nachts extrem viel leisten.

Besonders Eltern von Säuglingen sollten darauf achten, dass sich das Kind von allein wieder auf den Rücken drehen kann, andernfalls droht Erstickungsgefahr und plötzlicher Kindstod. Zudem begünstigt die eingeschränkte Sauerstoffzufuhr Infektionen der Atemwege und Ohren.

Kein Kissen und eine flexible Matratze für Bauchschläfer

Eine erholsame Navht garantiert einen entspannten Tag.Laut neusten Erkenntnissen sollten Menschen, die auf dem Bauch schlafen, auf ein Kopfkissen verzichten, um die Überstreckung der Halswirbel zu vermeiden. Falls es ohne Kissen gar nicht geht, sollte dieses sehr flach sein. Ein sehr weiches Daunenkissen zum Beispiel, das auch atmungsaktiv ist. Tipp: Das Kissen sollte mittels Reißverschluss eine individuelle Entnahme des Füllmaterials erlauben, um die Höhe selbst zu bestimmen.

Bauchschläfer/innen ist dringend von einer zu weichen Matratze abzuraten. Dadurch sinkt das Becken zu sehr ein und es kommt zu einem Hohlkreuz. Rückenschmerzen sind damit vorprogrammiert. Matratzen, die älter als 10 Jahre alt sind, haben ebenso meist ihre Stützeigenschaften verloren. Bei dem Neukauf der Matratze sollten sich Bauchschläfer/innen in jedem Fall von einem Spezialisten beraten lassen. Sie können genau sehen, ob Schulter und Becken zu wenig oder zu viel einsinken.

Ideal ist eine Taschenfederkernmatratze, weil sie eine hohe Punktelastizität bietet und zugleich eine gute Klimaregulierung garantiert. Weiterhin können auch Kaltschaummatratzen einen gesunden Schlaf für Bauchschläfer/innen ermöglichen.

Werden Sie besser zum Seitenschläfer!

Die meisten Menschen schlafen auf der Seite. Und selbst Bauchschläfer werden nachts gelegentlich zu Seitenschläfern, wenn sie zu den aktiveren Schläfern gehören. Im Durchschnitt bewegen sich alle Schlafenden im Schlaf mehr als 20 Mal. Wenn nicht, kann ein Seitenschläferkissen dabei helfen, sich den Bauchschlaf abzugewöhnen. Denn das Kissen bietet ein ähnlich geborgenes Gefühl wie auf dem Bauch zu liegen. Einige Seitenschläfer umarmen auch gerne ihr Kissen oder die Bettdecke und schlafen mit angewinkeltem Bein.

Das Seitenschläferkissen bietet eine gute Stütze und verhindert das Drehbedürfnis auf den Bauch.

Noch ein Tipp für den „besseren“ Bauchschlaf: Vor der Bettruhe nicht zu viel essen und trinken. Ein aufgeblähter Magen ist gerade in dieser Schlafposition ungemütlich. 

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