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Behandlung von Prostata-Erkrankungen



Die hellblaue Schleife ist ein Zeichen für Solidarität mit jenen, die an Prostatakrebs erkrankt sind.
Die hellblaue Schleife ist ein Zeichen für Solidarität mit jenen, die an Prostatakrebs erkrankt sind.

Vor kurzem hat das Vivantes Prostatazentrum Berlin geöffnet. Hier sollen Patienten besonders qualifiziert behandelt werden.

Erst in der Pubertät wird die Prostata dank des männlichen Hormons Testosteron zu einem funktionierenden Organ, dessen Hauptaufgabe die Bildung von Sekret ist. Dieses wird bei einer Ejakulation mit dem Sperma vermischt und sorgt so unter anderem für dessen Verflüssigung und für den Schutz der DNA. Die Prostata trägt außerdem zum Hormonstoffwechsel bei. Weil sie direkt unter der Harnblase liegt und die Harnröhre umschließt, beeinflusst sie das Wasserlassen.

Welche Prostata-Erkrankungen gibt es?

Prostatitis
Die akute sowie die chronische bakterielle Prostatitis wird von Bakterien versacht. Erstere geht mit Fieber und Schmerzen einher, die chronische Prostatitis verursacht weniger starke Schmerzen und die Beschwerden sind nicht so klar zuzuordnen. Das chronische Beckenschmerzsyndrom (CBSS) wird nicht von Bakterien versacht und kann in einer entzündliche und einer nichtentzündlichen Form auftreten. Gar keine Beschwerden bereitet die asymptomatische entzündliche Prostatitis. Sie wird nur zufällig erkannt, wenn in Sperma, Prostatasekret oder Gewebe Entzündungszellen nachgewiesen werden. 

Benignes Prostatasyndrom (BPS)
Hierunter versteht man eine gutartige Veränderung der Prostata, die Beschwerden beim Wasserlassen zur Folge hat. Es gibt verschiedene Ausprägungen und Auswirkungen, die ein Arzt genauer bestimmen kann. Unter anderem die gutartige Prostatavergrößerung, eine gutartige Vermehrung von Prostatazellen oder eine Harnablassstörung.

Prostatakrebs
Das Prostatakarzinom ist der bösartige Tumor, der bei Männern am meisten in Erscheinung tritt. Als Todesursache steht der Prostakrebs an dritter Stelle und je älter Männer werden, desto größer ist die Wahrscheinlicht daran zu erkranken. Als weitere Ursachen werden genetische und hormonelle Einflüsse vermutet. Prostatakrebs wächst oft nur sehr langsam und das erst einmal nur innerhalb der Prostata. Später kann er aber deren Äußeres durchbrechen und sich weiter ausbreiten. Wenn er größer wird, kann er Metastasen bilden und breitet sich im Körper aus.

Prostata-Vorsorge

In Deutschland haben Männer ab 45 Jahren die Möglichkeit, ein Mal im Jahr auf Kosten der Krankenkasse zur Prostatakrebs-Vorsorgeuntersuchung gehen. Hierzu gehören das Abtasten der Genitalien, der Leisten-Lymphknoten und der Prostata. Es gibt außerdem noch einen Test, der eine Blutuntersuchung vorsieht, bei der ein Antigen nachgewiesen wird. Dieser sogenannte PSA-Test ist jedoch umstritten. Weitere Informationen hierzu liefert das Deutsche Krebsforschungszentrum.

Bei folgenden Symptomen sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um festzustellen, welche Erkrankung vorliegt:

  • Probleme beim Wasserlassen.

  • unfreiwilliger Urinverlust

  • Blut im Urin

  • Blut im Sperma

  • Erektionsstörungen

  • Beschwerden wie bei einer Blasenentzündung

Das Vivantes Prostatazentrum Berlin

Prostatakarzinome werden immer häufiger in hochspezialisierten Kliniken behandelt, weil sich das nachweislich auf die Qualität der Therapie auswirkt. Deshalb wurde im April dieses Jahres vom Berliner Krankenhauskonzern Vivantes ein Zentrum für die spezialisierte Versorgung von Patienten mit Krebs und anderen Prostataerkrankungen gegründet. Es ist in der hiesigen Region das größte Zentrum, das sich diesem Krankheitsschwerpunkt verpflichtet hat. Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Vivantes-Geschäftsführung, erläutert, dass die Klinik hierfür auf den Ausbau moderner Technologien gesetzt und das Exptertenteam um weitere Spezialisten vergrößert hat. 

Das Vivantes Prostatazentrum Berlin ist ein interdisziplinäres Zentrum, das viele unterschiedliche Bereiche vereint: Urologie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie sowie angrenzende Fachdisziplinen. Schwerpunkte sind die Diagnostik und die Therapie von Proastatakrebs und die gutartige Prostatavergrößerung.

Das Zentrum hat mehr als 170 stationäre Betten und es können zusätzliche 200 Betten der Vivantes-Klinik genutzt werden. Das Prostatazentrum arbeitet mit vier der Vivantes-Krankenhäuser zusammen, um den Patienten eine möglichst wohnortnahe Behandlung zu ermöglichen. Alle derzeit soliden Therapie-Methoden stehen zur Verfügung.

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