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Behandlungsfehler: Ihre Rechte



Spezialisierte Anwälte begleiten ihre Mandanten auf dem Weg zum Nachweis eines Behandlungsfehlers und zur Geltendmachung von Schadenersatz.
Spezialisierte Anwälte begleiten ihre Mandanten auf dem Weg zum Nachweis eines Behandlungsfehlers und zur Geltendmachung von Schadenersatz.

Kein Mensch ist perfekt. Doch wenn Ärzte Fehler machen, kann dies für den Patienten besonders schwerwiegende Folgen haben.

Durch fehlerhafte Behandlung ertragen Patienten zusätzliche Beschwerden oder bleibende Folgen. Wenn es Sie trifft, sind Sie Ihrem Schicksal jedoch nicht ausgeliefert. Der Arzt, die Klinik und die Pflegekräfte schulden aus dem Behandlungsvertrag heraus Ihre Behandlung nach den geltenden medizinischen Standards. Wird ohne Not von diesen abgewichen, kann ein Behandlungsfehler vorliegen.

Die häufigsten Behandlungsfehler

Schwerwiegender medizinischer Fehler
Vergisst der Arzt Operationswerkzeug im Körper, operiert er am falschen Körperteil oder verletzt Sie bei der Behandlung, stellt das einen groben Behandlungsfehler dar.

Aufklärungsfehler
Ihr Arzt muss Sie vor der Behandlung über Folgen und Risiken aufklären. Nur wenn Sie umfassend informiert sind, können Sie in die Behandlung wirksam einwilligen. Eine Behandlung ohne Einwilligung ist Körperverletzung.

Falscher Befund oder falsche Diagnose
Ihr Arzt handelt fehlerhaft, wenn er erforderliche Untersuchungen und Befunde unterlässt. Er muss erhobene Befunde auch richtig auswerten und entsprechend handeln.

Therapiefehler
Meist gibt es für eine Erkrankung unterschiedliche und alternative Behandlungen. Die Wahl der Therapie unterliegt grundsätzlich der ärztlichen Entscheidung. Gibt es aber weniger einschneidende Alternativen, muss Ihr Arzt diese mit Ihnen beraten. Wählt er die falsche Therapie und erleiden Sie dadurch einen Schaden, stellt dies ein Therapiefehler dar.

Organisationsfehler
Sowohl Arzt, als auch Klinik müssen entsprechend der Hygienerichtlinien und ihrer Erfahrung handeln. Jede Behandlung und Verordnung, jeder Eingriff muss ordnungsgemäß und vollständig dokumentiert werden.

Wir helfen Ihnen bei Behandlungsfehlern

Rechtsanwältin Nilüfer Hobuß beschreibt im Interview, wie Sie Ihnen helfen kann, wenn ein Behandlungsfehler vorliegt.Welches sind die ersten Schritte, wenn ein Behandlungsfehler vermutet wird?
Nilüfer Hobuß: In erster Linie ist der Hergang der Behandlung wichtig. Dazu sollte jeder Patient, der einen Behandlungsfehler vermutet, ein Erinnerungsprotokoll fertigen.

Im Rahmen einer ersten Beratung sehe ich die Geschichte des Ratsuchenden und versuche, medizinische und juristische Fakten aufzuklären.

Wenn sich solch ein Verdacht ergibt, wie wird weiter verfahren?
Nilüfer Hobuß: Im ersten Schritt mache ich im Namen des Patienten das Recht auf Einsicht in die Behandlungsunterlagen geltend. Diese geben im Idealfall über die gesamte Behandlung Auskunft.

Bedarf es nicht medizinischer Kenntnisse, solche Unterlagen auszuwerten?
Nilüfer Hobuß: In der Tat, diese Voraussetzungen erfülle ich durch meinen früheren Beruf im medizinischen Bereich. Weitergehende Hilfe holen wir von externen Sachverständigen, die wir heranziehen. Ist ein Behandlungfehler - welcher Art auch immer - belegt oder belegbar, beraten wir unsere Mandanten, wie und in welcher Höhe Schmerzengeld und Schadensersatzansprüche geldtend gemacht werden können. 

Welche Verfahren gibt es hier?
Nilüfer Hobuß: Das ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Der nächste Schritt ist in der Regel die schrifliche Geltendmachung der Ansprüche gegenüber dem Arzt und/oder der Klinik. Ob danach ein selbständiges Beweisverfahren zur Beweissicherung oder gleich Klage geboten ist, hängt vom Einzelfall und von der Reaktion des Arztes oder der Klinik ab.

Ist die Klage immer der einzige Weg?
Nilüfer Hobuß: Nein, ich habe bereits erlebt, dass die Berufshaftpflichtversicherung des Arztes auch zu außergerichtlicher Einigung bereit war und die Angelegenheit durch einen Vergleich beendet werden konnte.

Wie lange dauert so ein Verfahren?
Nilüfer Hobuß: Das ist unterschiedlich. Muss geklagt werden und sind Gutachten durch das Gericht beauftragt, kann ein solcher Prozess mehrere Jahre dauern.

Was müssen Geschädigte beachten?
Nilüfer Hobuß: Ganz wichtig ist, dass die Ansprüche nicht verjähren. Hierfür sollte sich der Patient zeitnah beraten lassen. Wir empfehlen, den betroffenen Arzt nicht mit dem Vowrurf zu konfrontieren. Die Auseinandersetzung sollte nicht durch Emotionen belastet werden.

Wer trägt die Kosten?
Nilüfer Hobuß: Exisitiert eine Rchtsschutzversicherung, übernimmt diese in der Regel die Erstberatungskosten, sowie die Folgekosten. Wir führen als Service die Korrespondenz mit der Rechtsschutzversicherung. Falls eine Rechtsschutzversicherung gegeben ist, beraten wir über die Kosten und stellen gegebenenfalls einen Prozesskostenhilfeantrag für das gerichtliche Verfahren.

RA'in Nilüfer Hobuß, Hobuß / Wofra Anwaltsbüro, Friedrichstraße 121, 10117 Berlin
Tel 030 - 28 48 48 79, Fax 030 - 28 48 49 83, www.hw-anwalt.de

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