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Bei Arthrose zählt jede Minute, um Arbeitsausfälle zu verhindern



Durch Arthrose gehen jährlich 70.000 Arbeitsjahre verloren.
Durch Arthrose gehen jährlich 70.000 Arbeitsjahre verloren.

Immer mehr jüngere Menschen in Deutschland sind von Arthrose betroffen. Die Auswirkungen auf Alltag und Beruf sind enorm. Tägliches Training und orthopädische Hilfsmittel können in vielerlei Hinsicht helfen.

Arthrose-Patienten leiden unter erheblichen Einbußen ihrer Lebensqualität. Durch die Zerstörung der Knorpelschicht verändert sich der Knochen und damit die Beweglichkeit des gesamten Gelenks. Die Patienten sind in ihrer Mobilität stark eingeschränkt und haben heftige Schmerzen.

Arbeitsunfähigkeit durch Arthrose

Circa 10 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage werden jährlich durch die häufigste Gelenkerkrankung Arthrose verursacht. Meist handelt es sich dabei um Kniearthrose. Das ist nicht nur für die Betroffenen bedrückend. Auch den Arbeitgebern gehen Arbeitsstunden oder –jahre durch den Mitarbeiterausfall verloren. Zudem wird das deutsche Gesundheitssystem jährlich mit über sieben Milliarden Euro Krankheitskosten belastet.

Risikopatienten der Arthrose schnell identifizieren und therapieren

Orthopäden raten Arthrose-Patienten so schnell wie möglich zu einer individuellen Therapie und regelmäßigem Training für die Gelenke. „Nur der frühe Einsatz einer Kombination aus medikamentösen sowie nicht-medikamentösen Therapieverfahren gewährleistet, dass akute Beschwerden seltener auftreten und Patienten so wenig wie möglich in ihrem Alltag und Berufsleben eingeschränkt sind“, so Dr.med. Johannes Flechtenmacher, Kongresspräsident des Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU).

Patientenverantwortlichkeit und Therapie gegen Verschlimmerung der Arthrose

Arthrose ist bisher nicht heilbar, doch das Fortschreiten der Erkrankung kann durch gezielte Behandlung deutlich verzögert werden:

Studien zeigen, dass eine individuelle Beratung der Patienten ein wichtiger Faktor ist. Der behandelnde Arzt sollte die Betroffenen sorgsam aufklären über die Erkrankung und ihren Verlauf, über Medikamente, Therapien und vor allem über die Rolle der Patienten selbst. Beispielsweise der aktive Abbau von Übergewicht. Nur durch Eigenverantwortung der Erkrankten kann der Einsatz eines künstlichen Gelenkes für längere Zeit verhindert werden.  

Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit werden durch eine Physiotherapie reduziert. Die professionellen Anleitungen sollen später von den Patienten selbstständig in den Alltag integriert werden. Ergänzt werden sollte dies durch gezielten Sport wie Walking, Schwimmen oder Radfahren. 30 bis 40 Minuten tägliche Bewegungen sind ideal.

Wärme- und Kältetherapien können die Einnahme von Schmerzmitteln verringern. Besonders Kälte lindert den Schmerz. Wärme, zum Beispiel eine Fangopackung, wird zur besseren Durchblutung und Muskelentspannung verabreicht.

Tapes, Schuheinlagen oder Gehhilfen aus der Orthopädietechnik verbessern und unterstützen zusätzlich die Gelenkfunktion.

Der DKOU findet vom 28. Bis 31. Oktober in Berlin statt.

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