• Überblick
    • HNO
    • Haut
    • Herz & Kreislauf
    • Muskulatur
    • Magen & Darm
    • Nervensystem
    • Diabetes
    • Rücken & Gelenke
    • Zähne
    • Atemwege
    • Allergien
    • Autoimmunerkrankungen
    • Schmerzen
    • Überblick
    • Schwangerschaft & Geburt
    • Frauengesundheit
    • Männergesundheit
    • Kindergesundheit
    • Sexualität
    • Überblick
    • Homöopathie
    • Heilpflanzen
    • Hausmittel
    • Therapien
    • Überblick
    • Pflege
    • Arzt & Medikamente
    • Erste Hilfe
    • Gesellschaftliches
    • Berufsbilder
    • Überblick
    • Psyche
    • Sport
    • Wellness
    • Ernährung
    • Sucht

Bei Zahnrissen droht Zahnverlust



Meist sind die Zahnrisse nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen
Meist sind die Zahnrisse nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen

Ein Riss im Zahn ist oft schmerzhaft und sollte in jedem Fall behandelt werden. Andernfalls drohen Entzündungen oder Zahnverlust.

Zahnfrakturen, als Risse bzw. Sprünge oder Brüche im Zahn sichtbar, sind keine Seltenheit, bleiben jedoch teilweise unbemerkt. Ein einmal entstandener Riss heilt nie wieder.

Wie kommt es zu Zahnrissen?

Entstehen können diese sogenannten Infraktionen durch äußere Einflüsse wie versehentliches Zubeißen auf einen Knochen oder Fruchtkern oder durch Unfälle in der Freizeit und beim Sport. Kinder und Jugendliche sind daher statistisch gesehen etwas häufiger betroffen als Erwachsene.

Seltener kann es bei einer Zahnbehandlung selbst zum Riss kommen. Das kann der Fall sein, wenn bei einer Wurzelbehandlung zu viel Druck ausgeübt wird. Auch nächtliches Knirschen ist ein häufiger Grund für Infraktionen. Besonders anfällig sind Zähne, die bereits geschwächt sind. Gemeint sind Zähne mit großen Füllungen oder wurzelkanalbehandelte Zähne.

Es gibt verschiedene Arten von Zahnrissen, die je nachdem keine oder starke Beschwerden hervorrufen:

  • Schmelzrisse betreffen nur den äußeren Zahnschmelz und sind meist nicht tief. Sie verursachen keine Beschwerden und müssen auch nicht behandelt werden.

  • Bei einer sogenannten Höckerfraktur ist der zugespitzte Teil auf der Kaufläche des Zahnes gebrochen. Diese Infraktion verursacht hauptsächlich Schmerzen beim Kauen und muss vom Zahnarzt behandelt werden.

  • Ein angebrochener bzw. teilfrakturierter Zahn weist einen Riss von der Kaufläche des Zahns bis hin zur Wurzel auf. Es kommt zu Beeinträchtigungen des Zahnmarks (Pulpa), was zu starken Schmerzen führen kann.

Schmerzen durch Zahnriss

Schmerzen durch ZahnrissDie häufigsten Beschwerden bei Zahninfraktionen sind Schmerzen beim Kauen oder Temperaturanfälligkeit bei heißen bzw. kalten Speisen. Die Unannehmlichkeiten rühren meist vom Zahnnerv her. Das Zahnmark sitzt unter Zahnschmelz und Dentin (Zahnbein). Das Bindegewebe ist durchsetzt mit Blutgefäßen und empfindsamen Nerven.

Bei einem Riss kommt es während der Nahrungsaufnahme zu Bewegungen der durchtrennten Zahnteile - die Pulpa wird angegriffen.

Lässt der Kaudruck nach, schließt sich der Riss und verursacht für wenige Sekunden einen starken Schmerz. Je öfter das Zahnmark angegriffen wird, desto geschwächter wird die Heilungsfähigkeit. Der Zahn reagiert zunehmend immer stärker auf Druck oder Temperaturveränderungen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Infektion des Zahnnervs (Pulpitis), die sich auch auf Knochen oder Zahnfleisch ausdehnen kann.

Zahnriss-Behandlung gegen Zahnverlust

Der Zustand eines angebrochenen Zahnes verschlechtert sich zwar meist nur langsam, eine Behandlung durch den Zahnarzt bzw. Endodontologen ist jedoch zwingend nötig, um den Zahn auf lange Sicht erhalten zu können.

Je nach Art und Schweregrad des Risses, wird der Experte das Fortschreiten der Fraktur durch eine Schiene oder Füllungsmaterialien verhindern. Oft ist eine Wurzelkanalbehandlung mit anschließender Versorgung mittels Krone oder Teilkrone notwendig, um drohenden Zahnverlust zu verhindern. Nur in seltenen Fällen muss der Zahn mittels OP entfernt werden.

Mit kräftigem Zahnschmelz Rissen vorbeugen

Einer Zahnfraktur kann man nur durch einen starken Zahnschmelz und äußerster Vorsicht im Alltag vorbeugen. Zahnschmelzkräftigende Zahncremes wie Elmex oder Biorepair können helfen, ebenso die Vermeidung säurehaltiger Lebensmittel wie Softdrinks, Gummibärchen oder Chips. Bestimmte Käsesorten wie Emmentaler, Brie, Cheddar oder Parmesan, sowie grüner und schwarzer Tee bremsen hingegen gefährliche Kariesbakterien. Bei riskanten Sportarten lohnt sich das Tragen eines Mundschutzes.

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE