• Überblick
    • HNO
    • Haut
    • Herz & Kreislauf
    • Muskulatur
    • Magen & Darm
    • Nervensystem
    • Diabetes
    • Rücken & Gelenke
    • Zähne
    • Atemwege
    • Allergien
    • Autoimmunerkrankungen
    • Schmerzen
    • Überblick
    • Schwangerschaft & Geburt
    • Frauengesundheit
    • Männergesundheit
    • Kindergesundheit
    • Sexualität
    • Überblick
    • Homöopathie
    • Heilpflanzen
    • Hausmittel
    • Therapien
    • Überblick
    • Pflege
    • Arzt & Medikamente
    • Erste Hilfe
    • Gesellschaftliches
    • Berufsbilder
    • Überblick
    • Psyche
    • Sport
    • Wellness
    • Ernährung
    • Sucht

Masseur und medizinischer Bademeister – ein Job mit Zukunft?



Ein Job mit Perspektive – Masseur und medizinischer Bademeister
Ein Job mit Perspektive – Masseur und medizinischer Bademeister

Eine wohltuende Massage darf in keinem Wellness-Tempel fehlen. Einst dem kranken Körper vorbehalten, wird die Massage heute überall nachgefragt, wo Erholung und Entspannung ganz groß geschrieben werden. Doch die Branche klagt über Fachkräftemangel. Zu wenige Schulabgänger wollen das Berufsbild des Masseurs und medizinischen Bademeisters erlernen. Das liegt sicher an der oft schlechten Bezahlung. Dabei ist der Beruf abwechslungsreich und bietet viele Perspektiven.

Die Chancen eines ausgelernten Masseurs und medizinischen Bademeisters auf einen Arbeitsplatz sind ausgesprochen gut, da vielerorts Fachkräftemangel herrscht. Natürlich gibt es schlechtbezahlte Arbeitsplätze. Aber es gibt auch gut bezahlte Jobs, zum Beispiel in Kliniken und Hallenbädern, die von Kommunen, Bezirken oder Ländern unterhalten werden. Hier wird nach den Tarifen des öffentlichen Dienstes gezahlt.

Der Bedarf an Masseuren und medizinischen Bademeistern wird in Zukunft eher noch steigen. Gerade im Wellnessbereich von Saunen, Hotels und Fitnesscentern. Aber auch im medizinischen Bereich und in Reha-Kliniken herrscht hohe Nachfrage. Ein Beruf mit echter Zukunft also.

Das Berufsbild Masseur und medizinischer Bademeister

Ein Masseur und medizinischer Bademeister behandelt Patienten mit verschiedenen Massagen und anderen physikalischen Behandlungstherapien. Ziel ist es dabei, Beschwerden zu lindern und mögliche Erkrankungen zu heilen. Die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten erfolgen nach ärztlicher Verordnung und dem jeweiligen Krankheitsbild. Aufgabe eines Masseurs ist es anhand dieser Informationen, eine individuelle Therapie zu erstellen und durchzuführen. Dazu zählen, neben den typischen Massageformen für die einzelnen Körperregionen, unter anderem auch Akkupunkturmassagen, Reflexzonenmassagen und Lymphdrainagen. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind medizinische Bäder, Kneipp'sche Anwendungen, thermo- und strahlentherapeutische Behandlungen, Inhalationen, Aromatherapien und Packungen.

Masseur und medizinischer Bademeister: Arbeitsbereiche mit Erfolgschancen

Zu den typischen Arbeitsbereichen eines Masseurs und medizinischen Bademeisters zählen neben Bädern, Saunen, Fitnesszentren und Massagepraxen auch Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Gesundheitszentren und Pflegeeinrichtungen. Hier werden meist spezielle Behandlungs- und Baderäume zur Verfügung gestellt. Teilweise kann eine Behandlung auch bei immobilen Patienten zu Hause erfolgen.

Mögliche Erkrankungen, die mit Massagen behandelt werden können, sind zum Beispiel Rheuma, akute Entzündungen des Bewegungsapparates oder Bandscheibenvorfälle. Aber auch der Muskelaufbau durch Elektrotherapie, wie etwa nach einem Beinbruch, gehört zu den Aufgabenbereichen. Oder Entspannungstherapien mit Aromaölen sowie die Behandlung von Muskelverspannungen bei Sportlern. Die Anwendungen erfolgen immer in enger Zusammenarbeit mit Ärzten oder anderen Therapeuten. Dabei kommt es trotzdem auf eine selbstständige, verantwortungsbewusste Arbeit des Masseurs bzw. medizinischen Bademeisters  an.

Masseur und medizinischer Bademeister: Infos zur Ausbildung und den Voraussetzungen

  • Ausbildungsart: schulische Berufsausbildung mit betrieblichen Praktika
  • Zuständige Prüfungsstelle: Die Prüfungen finden vor dem Prüfungsausschuss an der zuständigen Schule statt
  • Dauer der Ausbildung: 2,5 Jahre
  • Schulische Voraussetzungen: Bewerber sollten mindestens einen Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulausbildung bzw. eine abgeschlossene einjährige Berufsausbildung vorweisen

Persönliche Voraussetzungen:

  • Gute körperliche Konstitution
  • Geschicklichkeit
  • Sorgfältige und präzise Arbeitsweise
  • Freundlichkeit, sicheres Auftreten und Einfühlungsvermögen
  • Eine gewisse psychische Standfestigkeit

Schulfächer:

  • Biologie
  • Physik
  • Chemie

Berufsbild Masseur und medizinischer Bademeister – ein Fazit

Bei der Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister wird der menschliche Körper mit seinen Funktionen eingehend studiert. Welche Behandlungen erfolgen bei welchen Erkrankungen, wie lindert man Rückenbeschwerden – beispielsweise mit einer Unterwasserdruckstrahlmassage, oder wie wird eine Elektrotherapie eingesetzt. All diese Fragen werden während der zweieinhalbjährigen Ausbildung beantwortet.

Bei den verschiedenen Anwendungen kommen zum Beispiel Wasser, Kälte, Wärme, Strom und Ultraschall zum Einsatz. Die nötige Praxiserfahrung kann in verschiedenen Berufspraktika gesammelt werden. Dabei sollte unbedingt in mehrere Bereiche hineingeschnuppert werden, um eine möglichst breite Masse an Erfahrungen zu sammeln. Hier lernen die Auszubildenden auch den entsprechenden Umgang mit Patienten und entwickeln ein Gespür für den menschlichen Körper.

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE