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Beste Therapie bei Arthrose: Regelmäßige Bewegung



Regelmäßige Bewegung schützt Gelenke vor Arthrose
Regelmäßige Bewegung schützt Gelenke vor Arthrose

Arthrose gehört zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. Aber auch immer mehr jüngere Menschen sind von der Gelenkserkrankung betroffen. Regelmäßige Bewegung lindert die Beschwerden, jedoch nur bestimmte Sportarten sind geeignet.

Fast jeder dritte 45- bis 67-Jährige in Deutschland hat Arthrose. Menschen über 65 sind sogar noch häufiger betroffen. Leider sinkt der Altersdurchschnitt der Gelenkverschleißpatienten immer mehr. Knapp ein Viertel aller 34-Jährigen sind bereits in Behandlung. Zu den Ursachen zählen Vererbung, Unfälle, angeborene Fehlstellungen, Berufliche Überbelastungen, Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus), Rheuma, Gicht und leider immer häufiger Übergewicht. Insbesondere wenn die Arthrose größere Gelenke wie Knie, Hüfte und Wirbelsäule betrifft, sind die Bewegungsmöglichkeiten der Patienten und Patientinnen sehr eingeschränkt.

Teufelskreis Arthrose durchbrechen

„Meist hindern die Schmerzen die Patienten, sich regelmäßig zu bewegen. Doch dadurch geraten sie in einen Teufelskreis: Schont sich der Arthrose-Patient, wird immer weniger Gelenkflüssigkeit produziert und die Knorpel werde rau und spröde, was wiederum zu mehr Verschleiß und Schmerzen führt.“, erklärt Professor Dr. phil. Klaus Bös, ehemaliger Leiter des Instituts für Sportwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie.

Übergewicht gehört immer häufiger zu den Ursachen der Kniearthrose. Jedes zusätzliche Kilo auf den Hüften bedeutet eine Mehrbelastung von drei Kilogramm für das Kniegelenk. Eine bedenkliche Entwicklung in Deutschland angesichts der steigenden Adipositas-Zahlen.

Verlust der Knorpelsubstanz bei Arthrose

Osteoarthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, die durch fortschreitenden Knorpelverlust gekennzeichnet ist. Der Gelenkknorpel fungiert als eine Art Stoßdämpfer zwischen den Knochenenden. Vielfältige biologische und mechanische Einflüsse können die Entwicklung der Erkrankung begünstigen, wobei die genauen Mechanismen ungeklärt sind. Der schützende Knorpel wird immer brüchiger und zunehmend abgebaut. Der Knochen wird somit nach und nach freigelegt (Knochenglatze). In der Folge entzündet sich die Gelenkinnenhaut (Synovialmembran). Die Knochen reiben schmerzhaft aneinander.

Zu Beginn macht sich eine Arthrose durch gelegentliche Schmerzen nach Belastung bemerkbar, die einen wellenartigen Charakter haben. Im Verlauf der Erkrankung werden die schmerzfreien Phasen immer kürzer. Dabei können ein oder mehre Gelenke befallen sein (Polyarthrose), beispielsweise Knie- und Hüftgelenk, Hände-, Finger-, Schulter- und Sprunggelenk. Dabei kann das gesamte Gelenk mitsamt Knochen, Bändern, Kapseln und Gelenkinnenhaut betroffen sein.

Mit Sport mehr Lebensqualität trotz Arthrose

Arthrose ist leider noch nicht heilbar, jedoch versprechen moderne Therapieformen einen nahezu schmerzfreien Verlauf, bzw. bei frühzeitigem Behandlungsbeginn kann das Fortschreiten des Gelenkverschleißes verzögert werden. Somit kann auch die Notwendigkeit für ein künstliches Gelenk lange verhindert werden.

Bewegung ist ein zentraler Bestandteil der Arthrose-Therapie. Experten empfehlen ein tägliches Training von 30 bis 40 Minuten. Mindestens sollte jedoch ein Mal pro Woche gesportelt werden. Gerade im Fall von Arthrose durch Übergewicht erzielt der Patient damit einen Doppelerfolg. Walking-, Dehn- und Kräftigungsübungen sind dabei besonders geeignet. Außerdem sind Schwimmen, Skilanglauf, Joggen, Aerobic und Radfahren sehr zu empfehlen.

Vermieden werden sollten Tennis, Squash, Volleyball, Ski alpin, Fußball sowie Handball. Die Belastung für die Gelenke ist bei diesen Sportarten zu hoch und damit auch das Abnutzungs- und Schmerzpotential.

Hier können Sie ihr Arthrose-Risiko testen

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