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Borreliose & Co. – ein Zeckenbiss kann schlimme Folgen haben



Vorsicht, Zecken! So können Sie sich schützen
Vorsicht, Zecken! So können Sie sich schützen

Klein, aber oho – aber nicht im positiven Sinn. Zecken sind gefährliche Blutsauger, die Mensch und Tier ganz schön zu schaffen machen können. Deswegen ist besondere Vorsicht geboten – gerade für diejenigen, die sich viel in der Natur aufhalten. Stichwort Borreliose und FSME: Eine Schutzimpfung und andere vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen können helfen.

Sie sind gefährliche Krankheitsüberträger und lauern im Grünen, und dass nicht nur im Frühjahr und Sommer. Die Zeckensaison beginnt wesentlich früher. „Zecken sind dann aktiv, wenn die Temperatur einige Tage bei etwa sieben Grad liegt“, erklärt Susanne Glasmacher vom Robert Koch-Institut (RKI). Wenn der Winter generell warm war, können Zecken theoretisch auch schon im Februar aktiv sein. Allerdings ist das Risiko eines Zeckenbiss in dieser Zeit geringer, da man weniger mit kurzen Hosen und Co. draußen im Grünen unterwegs ist. Dennoch sollte man seine Beine bzw. den ganzen Körper absuchen, meint Susanne Glasmacher. Denn Zecken finden ihren Weg auch unter dem Hosenbein. Und können schlimme Folgen verursachen, u. a. Borreliose.

„Viele glauben, dass Zecken von den Bäumen fallen“, erklärt Britta Reckendrees von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Nicht ganz richtig. Denn Zecken halten sich vor allem im Gras, Gebüsch oder Unterholz auf. Lange Kleidung ist somit ein Muss für Outdoor-Fans. Zusätzlich helfen zeckenabweisende Mittel.

Krank durch Borreliose

Zecken können für viele Infektionskrankheiten verantwortlich sein – zu den bekanntesten zählen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Borreliose, die durch Bakterien verursacht wird und überall in Deutschland auftreten kann. Wird die Borreliose nicht erkannt und nicht behandelt, kann das zu schweren Schädigungen führen. Oftmals sind das Herz, die Nerven und die Gelenke betroffen – und das chronisch.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zeigt sich als fieberhafte Erkrankung, die die Hirnhäute miteinbezieht. Verläuft die FSME besonders schwer, kann es zu Gehirnentzündungen kommen. Auch eine Schädigung des Rückenmarks ist nicht ausgeschlossen. Im Extremfall kann die Krankheit sogar zum Tod führen.

Zeckenbisse: Wenn eine Impfung ratsam ist

Wer sich viel in der Natur und in sogenannten Risikogebieten aufhält, sollte sich gegen den Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis impfen lassen, so lautet die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Auch Berufstätige wie Forstarbeiter oder Menschen, die in der Landwirtschaft tätig sind, sollten eine Impfung in Anspruch nehmen. Das gleiche gilt für Urlauber, die im In- und Ausland in besonders gefährdeten Borreliose- und FSME-Gebieten unterwegs sind.

Zecken – das sind die Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut gibt einen guten Überblick über die Risikogebiete, also jene Regionen, die stärker von Zecken befallen sind als andere. Besonders Bayern und Baden-Württemberg sowie Südhessen und das südöstliche Thüringen sind betroffen. Auslandsreisende können sich auf den Reisesicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts über eventuelle Frühsommer-Meningoenzephalitis-Risiken informieren.

Zeckenbiss: Das sollten Sie jetzt tun

Wer von einer Zecke gebissen wurde, der muss nicht sofort zum Arzt. Man sollte seinen Körper jedoch genauestens beobachten. Aber das Risiko, sich mit Borreliose oder FSME anzustecken, sei insgesamt gering, erläutert Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut. Wenn die Einstichstelle aber eine Hautrötung aufweist, könnte es ein Hinweis auf Borreliose sein. Das heißt: Ein Besuch beim Arzt ist unabdingbar! Und Antibiotika auch.

Eine Frühsommer-Meningoenzephalitis-Erkrankung zeigt sich meistens erst nach ein paar Tagen mit grippeähnlichen Symptomen und Fieber. Zusätzlich können neuralgische Symptome wie Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen oder epileptische Anfälle auftreten.

(ssc, dpa/tmn)

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