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Buch-Tipp: Die 50 besten Vergesslichkeits-Killer



Wer sich viel merken kann, hat auch soziale Vorteile.
Wer sich viel merken kann, hat auch soziale Vorteile.

Vergesslichkeit ist nicht gleich Demenz, kann jedoch Vorstufe davon sein. Daher ist es wichtig, das Gehirn ständig fit zu halten. Wie leicht das ist, zeigt der Ratgeber „Die 50 besten Vergesslichkeits-Killer“.

Laut Prof. Dr. C. M. Bamberger, Autor des Ratgebers, ist Vergesslichkeit etwas, das uns schon mit Mitte 20 heimsucht. Doch in diesem Alter bleibt das Nachlassen der Fähigkeit, neue Eindrücke zu speichern und wieder abzurufen, noch unbemerkt. Alltagsauffälligkeit bekommt die Vergesslichkeit schließlich jenseits der 40: „Das ist vollkommen normal.“

Deshalb ist der Ratgeber im Taschenformat für alle Altersklassen geeignet: Für die ältere Generation, um ein unaufhörliches Fortschreiten der Vergesslichkeit bis hin zur Altersdemenz zu unterbinden und für die jüngeren Leser, um dem grundlegend vorzubeugen.

Gehirn und Vergesslichkeit ohne Fachjargon

Unser Hirn ist bis ins hohe Alter sehr leistungsfähig und sollte auch gefordert werden, um fit zu bleiben. Gerade die Angst vor Demenz ist ein großes Thema, ebenso wie deren Bekämpfung.

Doch was Bamberger zurecht anzweifelt, ist der realistische Zeitaufwand, den wir – egal in welchem Alter – mit Gehirnjogging, Memoriespielen oder Kreuzworträtsel verbringen. Der Autor hat in seinem Ratgeber daher 50 einfache und gleichzeitig wirksame Tipps gegen Vergesslichkeit gesammelt, die sozusagen nebenbei im Alltag angewandt werden können.

Erinnern ist magisch.Für Menschen, die sich noch nie mit den Themen Gehirn, Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis beschäftigt haben, beschreibt Bamberger die Vorgänge bildhaft mit einer Bühnenshow aus Meerestieren und einem Magier:

„Hippocampus heißt auf Lateinisch nämlich nichts anderes als: Seepferdchen“. Der Hippocampus ist dafür zuständig, dass etwas vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis gelangt.

Der Magier hingegen ist der Vorgang des Erinnerns, von dem die Wissenschaft vermutet, dass sie sich im Frontalhirn befindet.

Bamberger erklärt, dass es für das dauerhafte Erinnerungsvermögen grundlegend sei, den Hippocampus (Seepferdchen) aber auch den Magier zu motivieren und animieren.

Bewegung gegen Vergesslichkeit

Bei den ersten 31 Tipps geht es um geistige und körperliche Bewegung und Flexibilität: „Vor allem unser Gehirn liebt Bewegung. Es bildet neue Synapsen, also Nervenverbindungen aus, wenn wir körperlich aktiv sind. Und natürlich mag es geistige Aktivitäten: Neugier, Kreativität, Nachdenken, Emotionen.“

Ein paar Beispiele:

  • Nicht zu viele Aufgaben gleichzeitig erledigen, sondern nacheinander, denn wir erinnern uns besser an Dinge, die wir konzentriert und fokussiert getan haben.

  • Beim Nachhauseweg eine neue Strecke (ohne Navi) ausprobieren.

  • So viele Zahlen wie möglich auswendig lernen (PIN, Geburtstage) aber auch innere Listen (die drei Lieblingssongs, Lieblingsgerichte etc.)

Viel Schlaf und wenig Stress als Vergesslichkeits-Killer

Schlafstörungen und chronischer Stress sind „doppelter Feind unseres Gedächtnisses“. Bamberger empfiehlt daher höchste Stressvermeidung durch ein gutes Selbstmanagement, lehnt jedoch Schlafmittel strikt ab.

Brainfood und regelmäßiger Ärzte-Check gegen Vergesslichkeit

Dass bestimmte natürliche Nahrungsmittel und Inhaltsstoffe die Hirnleistung und somit Gedächtnisfunktion unterstützen können, ist bekannt.

Dazu gehören unter anderem Kaffee (bzw. Koffein), Gingko, Ginseng, B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren etc.

Im letzten Kapitel greift Bamberger die Angst vor Demenz erneut auf und stellt Anzeichen zusammen, die einen Arztbesuch ratsam machen.

 

Ein Überblick über mögliche körperliche Ursachen der Vergesslichkeit, wie Hormonveränderungen, Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte, soll den Leser darin bestärken, auf seinen körperlichen Zustand zu achten.

Killer-Tipps und willkommenes Vergessen

Die kurzen Killer-Tipps tauchen in jedem Kapitel auf. Durch ihre farbliche Hervorhebung werden sie vom Leser besonders gut wahrgenommen und gemerkt.

Noch bevor der Ratgeber eigentlich startet, gibt der Autor witziger Weise auf der ersten Seite „5 Tipps, um Unliebsames zu vergessen.“

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