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Cellulite? Na und!



Orangenhaut ist nicht nur bei der Orange völlig normal.
Orangenhaut ist nicht nur bei der Orange völlig normal.

Die meisten Frauen sind von Cellulite betroffen und jedes Jahr kommen neue Produkte oder Therapieformen auf den Markt, die teuer sind und nur vermeintlich Abhilfe schaffen. Das Geld lässt sich besser investieren. Zum Beispiel in leckeres Essen, Yogastunden oder einen schönen Ausflug.

Dass vor allem Frauen Cellulite bekommen, liegt an der parallel verlaufenden Struktur ihres Bindegewebes. Durch dessen Lücken können sich Fettzellen leicht hindurch drücken und auf diese Weise die sogenannte Orangenhaut verursachen. Das Ausmaß der Cellulite ist Veranlagung und wird zusätzlich von mehreren Faktoren beeinflusst. 

Um ihr entgegenzuwirken, müssten Frauen ein Leben lang regelmäßig Sport treiben, immer auf einen niedrigen Körperfettanteil achten, sich am besten täglich an den entsprechenden Körperstellen massieren, auf Genussmittel verzichten und niemals auch nur wenige Kilogramm zunehmen. Das klingt nach wenig Spaß, sehr viel Selbstdisziplin und in den meisten Fällen kann auf diese Weise lediglich der Grad der Cellulite reduziert werden.

Cellulite: Wunsch und Realität

Rund 80 Prozent aller Frauen haben Cellulite in unterschiedlichen Ausprägungen an Oberschenkeln, Po, Bauch und Oberarmen. Cellulite ist also völlig normal. Keine Orangenhaut zu haben ist die Ausnahme! Dies kann leicht überprüft werden, indem man sich im Schwimmbad oder am Badestrand einmal in Ruhe umblickt. Selbst schlanke, junge Frauen sind davon betroffen.

Trotzdem wird Cellulite hartnäckig als Alptraum jeder Frau beschrieben, als zu bekämpfendes Übel und schrecklicher Makel. Es wird so getan, als sei Cellulite eine Ausnahme, die verschwindet, wenn man sich nur genügend anstrengt und diszipliniert verhält.

Von dieser Stigamtisierung profitieren am meisten die Hersteller teurer, aber allesamt wirkungslosen Cremes, sowie Schönheitssalons oder -kliniken, die kostenintensive Behandlungen anbieten. Frauen hingegen bekommen davon Selbstzweifel, scheuen womöglich den Schwimmbadbesuch, fühlen sich nicht mehr begehrenswert und sind beim Sex unentspannt, weil sie in Gedanken mit der Beschaffenheit ihrer Oberschenkel beschäftigt sind, anstatt Spaß zu haben.

Ohne Druck lebt es sich mit Cellulite super

Es lebt sich wesentlich besser, wenn man sich mit seinen Dellen an den Oberschenkeln oder am Po arrangiert. Das bedeutet nicht, nachlässig mit sich zu sein oder sich nicht um das eigene Wohlbefinden zu kümmern:

Es tut gut, sich Zeit für sich und seinen Körper zu nehmen. Peelings, kalte Duschen, die die Durchblutung fördern und den Kreislauf anregen, wirken sich in jedem Fall positiv auf den Körper und die Psyche aus. Bürstenmassagen sind ebenfalls aktivierend und dienen gleichzeitig der Entspannung. Das Schöne: keine dieser Maßnahmen kostet viel Geld.

Im Vordergrund sollte die eigene Fürsorge stehen, ganz losgelöst vom unsäglichen Druck, die Cellulite zu reduzieren. Yoga oder Pilates sowie Entspannungstechniken sorgen viel eher für ein gutes Körpergefühl und eine positive Ausstrahlung, als der verbissene Kampf um etwas kleinere Fettzellen. 

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