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Darum haben Frauen so oft kalte Füße!



Dicke Socken aus Wolle halten nicht nur Frauenfüße warm.
Dicke Socken aus Wolle halten nicht nur Frauenfüße warm.

Kalte Füße gehören für viele Frauen zum Alltag. In den meisten Fällen ist dies harmlos und durch einfache Tricks zu bewältigen. Chronisch kalte Füße hingegen können symptomatisch sein.

Auch wenn der Frühlingsanfang in Sichtweite rückt und die Temperaturen so langsam aber sicher ansteigen, bleiben die Füße vieler Frauen kalt. Acht von zehn Frauen plagen sich mit Eisfüßen herum. Tritt das Phänomen ganzjährig oder sogar im heißen Sommerurlaub auf, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Herzerwärmende Frauen-Füße

Frauen verfügen nur über einen vergleichsweise geringen Muskelanteil von rund 25 Prozent. Demnach produziert der weibliche Körper nicht viel Eigenwärme.

Fallen die Temperaturen stark ab, wird zunächst sichergestellt, dass alle lebenswichtigen Organe wie Herz, Hirn oder Eierstöcke mit ausreichend Blut versorgt sind und eine essentielle Temperatur von 36 bis 37 Grad gehalten werden kann. Daher verengen sich die Gefäße an eher unwichtigen Körperteilen – also an Nase, Ohren, Händen und eben Füßen, um den Blutzufluss abzubremsen. Dort muss die Wärme nun von extern zugeführt oder die Durchblutung durch andere Maßnahmen gefördert werden.

Soforthilfe bei kalten Füßen

Sind die Füße erstmal tiefgekühlt, helfen warme Wollsocken kaum noch. Jetzt können nur noch starke Wärmespender beim Auftauen von Nutzen sein: wenn möglich, sollte für etwa 20 Minuten ein wohltuendes Fußbad genommen werden. Dazu etwa 30 Grad Celsius warmes Wasser benutzen, das nach und nach durch weiteres heißes Wasser auf 40 Grad erwärmt wird. Durchblutende Zusätze im Badewasser können Rosmarin-, Eukalyptus- oder Fichtenöl sowie Franzbranntwein sein.

Eine anschließende Fußmassage mit einer wärmenden Fußcreme kurbelt die Blutzirkulation zusätzlich an.

Falls keine Möglichkeit zum Baden oder Massieren besteht: Fußgymnastik hat einen ähnlichen Effekt. Dazu die Füße im Uhrzeigersinn kreisen, mit den Zehen Greifbewegungen machen oder die Fußsohle über einen Massageball rollen.

Wärmefutter gegen kalte Füße

Durch Zigaretten und Kaffee wird die Durchblutung noch mehr gedrosselt. Hingegen wärmen Tee und Suppen den Körper von innen. Scharfe Gewürze wie Chili, Ingwer, Pfeffer und Zimt regen den Stoffwechsel an und heizen dem Körper ein.

Generell sollte genügend getrunken werden, damit das Blut nicht zu zähflüssig ist.

Auch auf einen ausreichenden Magnesiumgehalt ist zu achten, um kalte Füße zu vermeiden. Das Mineral steckt vor allem in Sonnenblumenkernen, Sesam, Soja, Pinienkernen oder Kakao.

Nie wieder kalte Füße!

Füße in Bewegung werden seltener kaltWichtigste Maßnahme gegen häufige kalte Füße ist, durch Wechselduschen, Saunagänge und Sport für eine gesunde Blutzirkulation zu sorgen.

Das Schuhwerk sollte entsprechend gewählt werden: nicht zu eng, um die Isolierfunktion der Luftschicht zwischen Fuß und Schuh nicht zu stören.

Außerdem sollte die Sohle über eine ausreichende Dicke verfügen. Im Winter unterstützen isolierende oder wärmende Felleinlegesohlen.

Dynamisches Sitzen sorgt ebenfalls für eine ausreichende Durchblutung. Daher sollten gerade bei längerem Sitzen die Beine nicht übereinander geschlagen werden.

Chronisch kalte Füße gehören in die Praxis

Treten kalte Füße ständig auf, so kann eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken: möglicherweise ist eine arterielle Durchblutungsstörung (Arteriosklerose) Ursache der Eisfüße. Das kann besonders fürs Herz gefährlich werden und in einem Infarkt oder Schlaganfall münden.

Werden die kalten Hände und Füße zunächst weiß und gefühllos und laufen dann blau an, kann es sich um das Raynaud-Syndrom handeln. Dahinter können rheumatische Leiden, wie Sklerodermie oder Fibromyalgie stecken.

Andere Ursachen für kalte Füße sind möglicherweise Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, zu niedriger Blutdruck und chronischer Stress. In jedem Fall sollten dauerhaft kalte Extremitäten in der Hausarztpraxis vorgestellt werden. 

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