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Dauerschnupfen durch Nasenpolypen



Polypen haben meist eine anatomische Ursache.
Polypen haben meist eine anatomische Ursache.

Nasenpolypen sind nicht gefährlich, doch beeinträchtigen die Symptome den Alltag der Betroffenen sehr. Eine Operation ist nur in hartnäckigen Fällen nötig.

Nasenpolypen treten meist bei Erwachsenen über 30 Jahren auf. Die gutartigen Schleimhautwucherungen entstehen in den Nasennebenhöhlen und können bis in die Nasenhöhle wachsen. Dabei erreichen sie unbehandelt eine Größe von mehreren Zentimetern.

Kinder leiden meist nur im Zusammenhang mit Mukoviszidose an Nasenpolypen - oder bei einer Asthmaerkrankung.

Schniefen, Schnarchen und Schmerzen durch Nasenpolypen

Die Symptome für Nasenpolypen sind meist sehr eindeutig:

  • Die Nasenatmung ist fast immer beidseitig behindert

  • Die Stimme ist näselnd

  • Häufiges Schnarchen erschwert den Schlaf

  • Riechstörungen oder völliger Verlust des Geruchssinns beeinträchtigen auch den Geschmackssinn

  • Kopfschmerzen oder Druckgefühl über den Nebenhöhlen plagen die Betroffenen immer wieder

  • Erkältungen und Nasennebenhöhlenentzündungen treten häufiger auf, aber auch unabhängig davon sondert die Nase vermehrt Schleim ab (nasale Hyperaktivität) bzw. es fließt ständig Schleim den Rachen hinab, was einen Räusperzwang zur Folge hat

  • Hörprobleme und Ohrenentzündungen können je nach Anatomie auch vorkommen

  • Im fortgeschrittenen Stadium, bei entsprechender Größe der Polypen, verdickt sich die Nase und der Augenabstand vergrößert sich (Hypertelorismus)

  • Durch die Mundatmung trocknen die Schleimhäute aus und es kommt zu Mundgeruch

Häufiger Schnupfen und Nasenpolypen durch Probleme mit den Nasennebenhöhlen

Ständiger Schnupfen kann ein Hinweis auf Polypen sein.Polypen in der Nase entstehen, wenn die Nebenhöhlen durch bestimmte Faktoren nicht ausreichend belüftet werden und der gestörte Sekretabfluss zu Entzündungen führt.

Die Ursache dafür kann anatomischer Natur sein, wenn die Öffnungen zwischen Nebenhöhlen und Nasenhöhle zu eng sind. 
Aber auch Verkrümmungen der Nasenscheidewand oder Probleme mit den Nasenmuscheln können relevant sein. Dies kann genetisch bedingt sein.

Der Sekretabtransport durch die Flimmerhärchen auf den Schleimhautzellen ist nicht mehr gewährleistet. Somit werden auch der abgefangene Schmutz, Bakterien und Viren nicht ausgeleitet, sondern können sich vermehren. Häufige Infekte bzw. chronischer Schnupfen plagen die Betroffenen. Die ständige Schleimhautreizung und –schwellung lässt schließlich Polypen entstehen.

Risikofaktoren zur Entstehung von Nasenpolypen

Neben der oftmals erblich bedingten Anatomie der Nasennebenhöhlen spielen auch Allergien, z. B. Heuschnupfen, gegen Hausstaub oder Schmerzmittel (ASS, Ibuprofen etc.) eine große Rolle als Ursache von Nasenpolypen. Etwa 25 Prozent aller Polypenpatienten/-innen haben eine Allergie. Auch zu trockene oder schadstoffbelastete Luft, zum Beispiel am Arbeitsplatz, kann auf Dauer zu Polypen führen - oder zu Asthma bronchiale (40%). Eine Nasenspraysucht kann ebenso die Entstehung von Polypen begünstigen, da die Funktion der Flimmerhärchen beeinträchtigt ist.

Behandlung von Nasenpolypen: Kortison oder OP?

Nach der Ursache für die Entstehung der Polypen richtet sich die Behandlung durch HNO-Spezialisten.

In den meisten Fällen helfen kortisonhaltige Nasensprays über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Im Falle einer Allergie werden Antihistaminika oder Immuntherapien verordnet. Das Allergen oder der reizende Stoff ist in jedem Fall zu meiden. Ein Mundschutz kann bei der Arbeit mit Chemikalien Abhilfe schaffen.

Nur wenn die medikamentöse Therapie erfolglos bleibt oder die Polypen bereits sehr groß sind, erfolgt eine operative Entfernung. Je nachdem, ob der Eingriff ambulant oder stationär unter Vollnarkose stattfindet, werden die Nasennebenhöhlen, die Nasenscheidewand oder die Nasenmuscheln korrigiert, um einer weiteren Entstehung von Nasenpolypen vorzubeugen. 

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