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Diagnose Krebs – die Berliner Krebsgesellschaft hilft



Berliner Krebsgesellschaft - hier finden Sie Hilfe
Berliner Krebsgesellschaft - hier finden Sie Hilfe

Die Berliner Krebsgesellschaft forscht seit über 60 Jahren zu Krebserkrankungen und bietet den Berliner Bürgern zahlreiche Hilfsangebote, um die Lebensqualität von Krebserkrankten zu verbessern. Wir haben die Geschäftsführerin Dr. Kristina Zappel zum Interview getroffen.

Frau Dr. Zappel, jährlich erkranken rund 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Die Diagnose ist häufig ein Schock für Betroffene: Mitten im Leben stehende Menschen werden plötzlich zu Schwerstkranken, deren Alltag sich fortan um die Krankheit dreht. Worin besteht die Arbeit der Berliner Krebsgesellschaft e. V., wie finanzieren Sie sich und wer kann sich hilfesuchend an Sie wenden?

 

Wir können Krebspatienten ihre Erkrankung nicht nehmen. Aber wir können ihnen helfen, neuen Lebensmut zu finden und besser damit umzugehen. Mehr Lebensqualität für Krebsbetroffene ist deshalb unser wichtigstes Ziel. Mit psychoonkologischer Beratung, fundierten Informationen und unserem Härtefonds setzt sich unser gemeinnütziger Verein nun schon seit 60 Jahren für das Wohl Krebsbetroffener ein. Angehörige gehören ausdrücklich dazu, denn sie sind oft ebenso stark belastet wie die Patienten.

Die Berliner Krebsgesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Nachlässen. Eine öffentliche Förderung gibt es nicht. Daher sind Benefizveranstaltungen und große Spendenkampagnen für uns sehr wichtig.

Krebspatienten können bei der Berliner Krebsgesellschaft e. V. kostenlose Hilfestellung und Beratung erhalten. Mit welchen Angeboten unterstützen Sie die an Krebs erkrankten Patienten?

In den Beratungsstellen der Berliner Krebsgesellschaft finden Ratsuchende ein offenes Ohr: So etwa Patienten, die in Krisensituationen nicht mehr weiter wissen, der Ehepartner, der Fragen zu einer Patientenverfügung hat, oder die Familie, die dringend finanzielle und psychologische Unterstützung braucht. Oftmals tut es den Betroffenen schon gut, einfach über die eigenen Sorgen reden zu können. Mittlerweile ist das an fünf Standorten in Berlin möglich, am Standort in Kreuzberg sogar in türkischer Sprache. Für krebsbetroffene Menschen, die sich nur noch das Notwendigste leisten können, hält die Berliner Krebsgesellschaft außerdem einen Härtefonds bereit und finanziert zum Beispiel eine neue Brille. Auch hier steht die Verbesserung der Lebensqualität im Mittelpunkt.

Um den Krebs früh zu erkennen und rechtzeitig behandeln zu können, gibt es gute und vielfältige Methoden. Zu welchen Früherkennungsuntersuchungen würden Sie ab welchem Alter raten?

In Deutschland gibt es ein gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm. Die darin enthaltenen Angebote werden von den Krankenversicherungen finanziert. Wir raten dazu, die im Programm aufgenommenen Untersuchungen durchführen zu lassen.

Die Berliner Krebsgesellschaft e. V. widmet sich auch oft vergessenen Mitleidenden: Den Kindern von krebskranken Eltern. Mit welchen Angeboten mildern Sie den Leidensdruck der Kinder und Jugendlichen?

Unser Beratungsprojekt „Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“ ist einmalig in Berlin und begleitet Kinder und Jugendliche in allen Phasen der elterlichen Erkrankung – auch über den Tod von Papa oder Mama hinaus. Darüber hinaus unterstützen wir einkommensschwache Familien, in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist. Im Projekt „Familienzeit“ wird ihnen ein ganz besonderer Wunsch erfüllt: Sei es ein Ausflug in den Zoo oder eine Reise an die Ostsee. Was zählt, ist, dass die Familien Abstand vom Alltag und neue Kräfte gewinnen können.

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