• Überblick
    • HNO
    • Haut
    • Herz & Kreislauf
    • Muskulatur
    • Magen & Darm
    • Nervensystem
    • Diabetes
    • Rücken & Gelenke
    • Zähne
    • Atemwege
    • Allergien
    • Autoimmunerkrankungen
    • Schmerzen
    • Überblick
    • Schwangerschaft & Geburt
    • Frauengesundheit
    • Männergesundheit
    • Kindergesundheit
    • Sexualität
    • Überblick
    • Homöopathie
    • Heilpflanzen
    • Hausmittel
    • Therapien
    • Überblick
    • Pflege
    • Arzt & Medikamente
    • Erste Hilfe
    • Gesellschaftliches
    • Berufsbilder
    • Überblick
    • Psyche
    • Sport
    • Wellness
    • Ernährung
    • Sucht

Dicke Körpermitte: Warum das innere Bauchfett so gefährlich ist



Bauchfett: Tödliches Hüftgold
Bauchfett: Tödliches Hüftgold

Love Handles, zu Deutsch auch Hüftspeck, haben an sich noch keinem geschadet, doch die Beliebtheitsskala führen sie dennoch nicht an. Eher ist es das innere Bauchfett, das mitunter richtig gefährlich werden kann.

Vor ein paar Jahren kamen sie in „Mode“ und wurden irgendwie gesellschaftsfähig: Dad Bods, oder ganz simpel ausgedrückt Bierbäuche. Das hat sicherlich vielen in die Karten gespielt. Doch Vorsicht! Zu viel Wampe birgt jede Mengen Gefahren und Risiken. Warum das innere Bauchfett so gefährlich ist – wir klären auf!

Innere Bauchfett – die tödliche Gefahr

Zu viel Bauchfett ist nicht nur ein optisches Problem, es bringt auch viele gesundheitliche Gefahren mit sich. Denn es verändert den Stoffwechsel maßgeblich, so das Entzündungsprozesse begünstigt werden. „Es kann zu toxischen Ansammlungen in der Leber und schlimmstenfalls zu Leberversagen kommen“, erläutert Prof. Matthias Blüher, Endokrinologe am Universitätsklinikum Leipzig. Doch nicht nur das: Zu viel des inneren Bauchfetts kann zu Bluthochdruck, veränderte Fettstoffwechselwerte und Diabetes führen. Im Fachjargon sagt man: Metabolisches Syndrom. Sind drei der vier Faktoren erfüllt, ist das Risiko für einen lebensbedrohlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich erhöht. Aus diesem Grund wird das metabolische Syndrom auch mit dem unheilverkündenden Namen „tödliches Quartett“ bezeichnet.

Inneres Bauchfett vs. äußeres Bauchfett

Bauchfett ist ein Thema für sich, denn es gibt große Unterschiede zwischen äußerem und innerem Bauchfett. Das sichtbare, aber eher ungefährliche Bauchfett ist das äußere – eben diese unliebsamen Speckröllchen. „Das innere Bauchfett ist das eigentlich Gefährliche, weil es sich zunächst überhaupt nicht bemerkbar macht“, sagt Blüher.

Bauchfett selbst messen

Per Schnelltest kann man selbst überprüfen, ob man zu viel auf den Hüften mit sich rumträgt. Oder ob sich die Speckröllchen noch im grünen Bereich bewegen. Einfach ein Maßband um die Taille legen, also zwischen Rippen und Beckenknochen. „Kritisch wird es, wenn der Taillenumfang beim Mann über 102 und bei der Frau über 88 Zentimeter liegt“, resümiert Matthias Riedl, Hamburger Internist und Ernährungsmediziner. Sind die Werte überschritten, hilft nur eins: Gewicht reduzieren – um gesund zu bleiben.

So wird man inneres Bauchfett los

Wer seinen Speck loswerden möchte, kommt nicht Drumherum, seine Ernährung anzupassen. Üppige und deftige Mahlzeiten sind vorerst tabu. Ebenfalls sollte man die Finger vom Alkohol lassen. Ein weiteres Muss: Bewegung bzw. Sport. „Körperliche Aktivität ist ein Garant dafür, dass das Bauchfett geringer wird", stellt Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln klar. Drei Mal Training pro Wochen à 45 Minuten lässt das Bauchfett schmelzen.

(ssc, dpa/tmn)



Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE