• Überblick
    • HNO
    • Haut
    • Herz & Kreislauf
    • Muskulatur
    • Magen & Darm
    • Nervensystem
    • Diabetes
    • Rücken & Gelenke
    • Zähne
    • Atemwege
    • Allergien
    • Autoimmunerkrankungen
    • Schmerzen
    • Überblick
    • Schwangerschaft & Geburt
    • Frauengesundheit
    • Männergesundheit
    • Kindergesundheit
    • Sexualität
    • Überblick
    • Homöopathie
    • Heilpflanzen
    • Hausmittel
    • Therapien
    • Überblick
    • Pflege
    • Arzt & Medikamente
    • Erste Hilfe
    • Gesellschaftliches
    • Berufsbilder
    • Überblick
    • Psyche
    • Sport
    • Wellness
    • Ernährung
    • Sucht

Ebola-Verdacht: Entwarnung in Berlin



Es dauert mehrere Stunden, bis das Ebola-Virus im Blut nachgewiesen werden kann.
Es dauert mehrere Stunden, bis das Ebola-Virus im Blut nachgewiesen werden kann.

Eine Frau brach im Job-Center Berlin Pankow zusammen. Mit Verdacht auf Ebola wurde sie in die Charité gebracht. Die Krankenhausleitung gab am späten Abend Entwarnung.

Nachdem am gestrigen Vormittag im Jobcenter in der Storkower Straße eine Frau zusammenbrach, wurden Feuerwehr und Rettungswagen alarmiert. Die Helfer stellten Anzeichen für eine Infektionskrankheit fest. Weil die Frau aus einem Ebola-gefährdeten Gebiet in Westafrika kam und nach Eigenaussage Kontakt zu Erkrankten hatte, ergriffen sie entsprechende Vorsichtsmaßnahmen und lösten Seuchenalarm aus, um die Bevölkerung zu schützen.

Die Patientin wurde im Rettungswagen isoliert und anschließend in die Infektiologie der Charité gebracht. Das gleiche galt für Menschen, die mit der Patientin Kontakt hatten. Nicht alle Kunden und Kundinnen, die sich zur gleichen Zeit im Job Center aufhielten, durften dieses sofort wieder verlassen. Einige mussten bis zum Mittag bleiben.

Welche Infektionskrankheit?

Die Symptome von Infektionskrankheiten ähneln sich zum Teil sehr. Dies macht es unmöglich, nur anhand von sichtbaren körperlichen Reaktionen auf die richtige Erkrankung zu schließen. So gleichen diese bei Ebola oft einer Grippe (Influenza) oder zum Beispiel Malaria

Erst mit Hilfe von Speichel-, Urin- oder Blutuntersuchungen kann genau festgestellt werden, um welche Krankheit es sich handelt. Bei Ebola können die Erreger oder - im fortgeschrittenen Krankheitsstadium - auch die Antikörper nachgewiesen werden. 

Die Übertragung von Ebola

Das Ebola-Virus kann sowohl von bereits erkrankten Menschen und Tieren, sowie über mit dem Virus belastete Gegenstände übertragen werden. Das Ebola-Übertragungsrisiko vom Menschen auf den Menschen ist jedoch am größten. Die Infektion erfolgt bei direktem Körperkontakt und durch Berührung von Blut, Körperflüssigkeiten oder Organe erkrankter Menschen. Die WHO geht davon aus, dass sogar Speichelspritzer genügen, um andere Menschen mit Ebola zu infizieren. 

Ebola-Viren, die sich auf Gegenständen befinden, haben eine Überlebensdauer von mehreren Tagen. Schutzkleidung ist deshalb unabdingbar und Erkrankte sollten sofort isosliert werden. Maßnahmen, die nicht überall getroffen werden können - was dort zur rasanten Ausbreitung von Ebola führt. Hinzu kommt, dass es noch keinen wirksamen Impfstoff gibt.

Entwarnung im Berliner Ebola-Fall

Nachdem die Experten und Expertinnen der Charité sich zuerst nicht zum Fall äußerten, gaben sie am frühen Abend eine erste Entwarnung. Sie gingen zu dem Zeitpunkt nicht davon aus, dass die Patientin an Ebola erkrankt ist, da sie sich entgegen früherer Informationen gar nicht in einer betroffenen Region aufgehalten habe. Gegen späten Abend dann die Gewissheit: Eine Ebola-Erkrankung ist ausgeschlossen. Die Patientin ist stattdessen an Malaria erkrankt und wird entsprechend behandelt.

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE