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Entspannt im Arbeitsleben: Achtsamkeit im Beruf



Mit Achtsamkeit entspannter Leben
Mit Achtsamkeit entspannter Leben

Die beruflichen Belastungen werden heutzutage immer höher. Viele Angestellte stehen unter andauerndem Druck. Um diesem Stress standzuhalten, bietet sich das Konzept Achtsamkeit an. Doch was ist das?

Der Aktenstapel wächst unaufhaltsam, der Kunde fragt bereits zum dritten Mal nach dem Angebot. Die To-do-Liste wird einfach nicht kürzer, und zu allem Überfluss kommt der Chef auch noch mit einer dringenden Aufgabe daher, die keinen Aufschub duldet.

Und das ist nicht alles: Neben dem beruflichen Stress hat auch der private Druck Einzug in unser Leben gehalten. Immer mehr Menschen hetzen auch in ihrer freien Zeit von Termin zu Termin. Viele Menschen leben im Autopilot-Status, führen Tätigkeiten mechanisch aus, ohne innerlich bei der Sache zu sein.

Doch das muss nicht sein: Sogenannte Achtsamkeitskurse werden in Deutschland jetzt vermehrt angeboten, um aus diesem Kreislauf ausbrechen zu können.

Achtsamkeit ist eine Lebenshaltung

Das Wort Achtsamkeit lädt dabei allerdings zu vielen Spekulationen ein. Viele verbinden es mit Entspannungstechniken wie Yoga. Dabei ist Achtsamkeit weder eine Technik oder etwas Esoterisches: Achtsamkeit ist eine bestimmte Lebenshaltung, die sich durch Training kultivieren lässt. Sie ist eine Form der bewussten Wahrnehmung, bei der man sich auf die Dinge konzentriert, die jetzt gerade geschehen, und diese nicht bewertet.

Prof. Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdeke forscht zum Thema Achtsamkeit. Er sagt: „Achtsamkeit ist eine Haltung, die man durch Meditation versucht, einzuüben. Es geht darum, im Hier und Jetzt zu sein und sich wohlwollend zu begegnen.“

Die wichtigsten Merkmale von Achtsamkeit sind:

  1. Gedanken, Gefühle und das, was um einen herum geschieht, im Hier und Jetzt wahrzunehmen
  2. Alles um einen herum objektiv zu beobachten, ohne positive oder negative Bewertung auszusprechen.

Und diese Herangehensweise funktioniert. Eine Studie von Ute Hülsheger von der Fakultät für Psychologie und Neurowissenschaft an der Universität Maastricht stellte beispielsweise fest, dass Menschen bei der Arbeit weniger Stress erleben, wenn sie achtsam sind.

Ein paar Minuten Achtsamkeit helfen

Um achtsam im Beruf zu sein, ist es wichtig, sich sein eigenes Tempo anzuschauen. Welche Aufgaben bewältige ich schnell, wofür brauche ich etwas Zeit? Achtsamkeit in diesem Zusammenhang bedeutet, auf die Stimmigkeit des Arbeitstempos zu achten, unabhängig von der Geschwindigkeit der Umgebung.

Einige Krankenkassen bezuschussen mittlerweile Achtsamkeitskurse. Laut Hülsheger seien solche Kurse für Menschen in allen Lebenssituationen zielführend, schließlich komme man auf jeden Fall besser in Kontakt mit sich und seinen eigenen Werten. 

(dk, dpa/tmn)

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