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Erkältung trotz Sommertemperaturen?



Erkältung trotz Sommertemperaturen?
Klimaanlagen nicht zu kühl einstellen!

Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne strahlt, rechnet man am allerwenigsten mit einer Erkältung. Leider kommt das jedoch recht häufig vor. Das liegt nicht nur daran, dass wir dazu neigen, uns zu früh zu wenig anzuziehen. Oftmals können wir gar nichts dafür, da wir im Urlaub, im Flugzeug, im Hotel, im Supermarkt etc. Klimaanlagen ausgesetzt sind. Tipps gegen die Sommergrippe:

Die Gefahr beginnt schon bei der Anreise, denn eine häufige Erkältungsfalle ist die Klimaanlage im Flugzeug. Das liegt jedoch nicht an der angeblichen Verkeimung der Luftregulierer. Zwar gab es schon Fälle der Legionärskrankheit – einer schweren Lungenentzündung. Doch generell unterliegen die Anlagen ständiger Wartung und strenger Kontrolle. Die kühle Einzelbelüftung kann von jedem Passagier selbst ein- und abgestellt werden. Das eigentliche Problem ist die trockene Luft. Im Normalfall wird eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent empfohlen. In Flugzeugen liegt die Luftfeuchte aufgrund der extrem niedrigen Außentemperaturen bei 10 bis 15 Prozent. Die Haut trocknet dabei schnell und stark aus. Insbesondere die Augen und Schleimhäute sind davon betroffen. Durch trockene Nasenschleimhäute können Krankheitserreger schneller eindringen. Nasensalben, Meerwassernasensprays und Augentropfen können Abhilfe schaffen. Zudem sollten Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen und auf Alkohol verzichten.

Kühlkammer im Hotel begünstigt Erkälatungen

Meist sind gerade im Ausland die Klimaanlagen viel zu kühl eingestellt. Bei 40 Grad im Schatten, mag uns das im ersten Moment wie eine wahre Wohltat vorkommen, doch gesund ist das nicht unbedingt. Der Unterschied zwischen klimatisiertem Bereich und Draußen sollte nicht mehr als sechs Grad Celsius betragen, sonst wird das Herz-Kreislauf-System zu sehr belastet. Die Blutgefäße erleben einen zu schnellen Wechsel zwischen Weiten bei Wärme und Zusammenziehen bei Kälte. In Deutschland sind Unterschiede von nicht weniger als sechs Grad sicher machbar, doch in südlichen Gefilden könnte es doch etwas mehr sein. Eine Raumtemperatur von 20-25 Grad ist ideal. In vielen Hotels, kann die Temperatur manuell vom Gast eingestellt werden. Ansonsten am besten das Personal ansprechen.

Gerade wer noch im Frühjahr nach Spanien, Italien und Co. reist, sollte daran denken, dass es in den Abendstunden sehr viel kälter als am sonnigen Tag werden kann. Deshalb auch festes Schuhwerk, ein leichtes Tuch und Jacke im Reisegepäck einplanen. Die meisten Restaurants und Cafés bieten dünne Decken an, die man unbedingt nutzen sollte.

Erkältungserreger im Mietwagen-Muff

Auch beim Mietwagen im Urlaub ist Vorsicht angebracht: ein modriger Geruch kann auf eine mit Bakterien und Pilzen verkeimte Klimaanlage hindeuten. Es besteht die Gefahr, an einer Befeuchterlunge zu erkranken. Alle zwei Jahre sollte beim eigenen Wagen die Klimaanlage auf jeden Fall gecheckt werden. Falls keine Möglichkeit zum Austausch des Filters besteht, können desinfizierende Sprays kurzfristig Abhilfe schaffen. Handdesinfektion oder Desinfektionstücher sind generell eine gute Möglichkeit, um sich unterwegs vor Krankheitserregern zu schützen. Übrigens: wenn man die Klimaanlage ca. 5 Minuten vor Fahrtende ausschaltet, kann ein Klimaschock beim Aussteigen verhindert werden.

Erkältung nach Schwitzen und Frieren

Schwitzen im Urlaub ist gerade in südlichen Ländern vorprogrammiert. Zwar ist das gesund, da es die Körpertemperatur reguliert und so vor Überhitzung schützt. Nasse, verschwitzte Kleidung sorgt hingegen für Unterkühlung. Besonders Baumwolle trocknet sehr schlecht und kühlt die Körpertemperatur auf bis zu 10 Grad Celsius herunter. Besser sind Kunstfasern aus Polyester.

Ähnliches gilt fürs Planschen im kühlen Wasser. Lieber nicht zu lange im Pool bleiben – wenn man anfängt zu frieren, kann es schon zu spät sein und eine Erkältung ist im Anmarsch. Besonders Kinder und ältere Menschen sollten nach dem Baden ihre nassen Sachen gegen trockene eintauschen. Sonst können neben Schnupfen auch Blasenentzündung oder Nierenprobleme auftreten.

Eine Unterkühlungsgefahr von innen stellen zu kalte Getränke dar. Sie kühlen die Schleimhäute aus und begünstigen so eine Sommererkältung. Der Erfrischungseffekt hält auch nur kurz an: Der Körper reagiert auf den eiskalten Schock mit vermehrter Durchblutung und es wird noch wärmer als zuvor. Besser ist es, viel wohltemperiertes Wasser zu trinken, damit die Schleimhäute feucht bleiben. Zwei bis drei Liter sind bei hohen Temperaturen ein Muss. 

Es ist in jedem Fall ratsam eine kleine Reiseapotheke mit in die Ferien zu nehmen, denn auch andere Erkrankungen können das Urlaubsfeeling bedrohen. 

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