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Erste Hilfe beim Stromschlag



Die Anzahl der Stromunfälle ist seit vielen Jahren konstant.
Die Anzahl der Stromunfälle ist seit vielen Jahren konstant.

Nicht jeder Stromunfall wird auf die gleiche Weise versorgt. Ersthelfer müssen dabei zunächst den Stromkreis unterbrechen, ehe sie tätig werden können. Der Notarzt sollte stets hinzugezogen werden.

Jährlich passieren in Deutschland über 400.00 Unfälle im Haushalt. Auch wenn Stürze, Schnitt- und Brandwunden zu den häufigsten Unglücken gehören, kommt es auch immer wieder zu Stromschlägen. Verursacht werden die Stromunfälle durch Haare fönen in der Badewanne oder defekte Elektrogeräte, wie etwa Toaster.

Ersthelfer beim Stromschlag: Hände weg und Notruf!

  • Findet man einen durch Stromschlag Verunglückten bzw. eine Verunglückte, sollte die Person keineswegs angefasst werden. Womöglich liegen Muskelverkrampfungen oder Bewusstlosigkeit vor. Wichtig: sofort den Notarzt mit 112 rufen!
     

  • Anschließend muss der Stromkreis unterbrochen werden, indem der Stecker gezogen wird – notfalls mit einem Holzstiel. Am gefahrlosesten ist es, die Sicherung am Stromkasten zu entfernen bzw. den Strom komplett abzuschalten. Erst dann darf sich der Ersthelfer dem Verletzten nähern.
     

  • Der oder die Betroffene sollte mit nicht leitenden Hilfsmitteln, wie Decken oder Holzstielen, von der Stromquelle weggezogen werden.
     

  • Ist die verunglückte Person bewusstlos, sollte sie in die stabile Seitenlage gebracht werden.
     

  • Eine Herz-Lungen-Massage hat bei Atemstillstand oberste Priorität.

Stromschlag nicht unterschätzen

Stromschläge im Haushalt passieren immer im Niederspannungsbereich zwischen 65 und 1000 Volt. In vielen Fällen sind die Stromkontakte harmlos, doch auch ein Schwachstrom mit einer Wechselfrequenz von 50 Hertz kann sich negativ auf das Herz ausüben.

Achtung bei Hochspannung!Die Kontraktionen des Herzens werden durch elektrische Impulse ausgelöst. Kommt zu diesen noch externer Strom hinzu, kann das Herz aus dem Takt geraten. Anzeichen dafür sind Schwindel, Übelkeit oder Schmerzen im Brustkorb. Ein Notarzt sollte unverzüglich gerufen werden. Dieser untersucht die Stromschlag-Patienten auf eine Herzrhythmusstörung: Das Herz schlägt entweder zu langsam oder zu schnell. Es kann zu Extrasystolen (Herzstolpern) oder Vorhofflimmern kommen. Im Krankenhaus wird der Patient mit Medikamenten (Antiarrhythmika) behandelt. Bleibende Schäden durch einen Stromschlag sind in der Regel nicht zu erwarten. Anders obei Starkstromunfällen.

Lebensgefährliche Starkstromunfälle

Vorfälle im Starkstrombereich sind glücklicherweise selten. Bei Unfällen mit Starkstromleitungen oder Blitzschlägen ist der Körper mindestens 1000 oder auch 10000 Volt ausgesetzt. Nicht selten enden derartige Unfälle mit einem Herzstillstand tödlich. Überlebende brauchen dringend notärztliche Betreuung und müssen tagelang im Krankenhaus überwacht werden.

An den Stromeintritts- und Stromaustrittstellen sind sogenannte „Strommarken“ zu sehen. Dabei handelt es sich um kleinere Brandwunden. Die Schäden im Körper sind jedoch deutlich größer: Die Muskeln können derart kontrahieren, dass Knochen brechen. Im Bereich des Hirns und der Nerven kann es zu starken Beeinträchtigungen kommen: Ganze zusammenhängende Hirnregionen können zerstört werden. Ebenso versagen möglicherweise andere Organe, wie die Nieren, komplett.

Anleitungen zur Versorgung von verschiedenen Unfällen gibt das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

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