• Überblick
    • HNO
    • Haut
    • Herz & Kreislauf
    • Muskulatur
    • Magen & Darm
    • Nervensystem
    • Diabetes
    • Rücken & Gelenke
    • Zähne
    • Atemwege
    • Allergien
    • Autoimmunerkrankungen
    • Schmerzen
    • Überblick
    • Schwangerschaft & Geburt
    • Frauengesundheit
    • Männergesundheit
    • Kindergesundheit
    • Sexualität
    • Überblick
    • Homöopathie
    • Heilpflanzen
    • Hausmittel
    • Therapien
    • Überblick
    • Pflege
    • Arzt & Medikamente
    • Erste Hilfe
    • Gesellschaftliches
    • Berufsbilder
    • Überblick
    • Psyche
    • Sport
    • Wellness
    • Ernährung
    • Sucht

Feldsalat: Jodlieferant für den Winter



Frischer Feldsalat hält sich einige Tage im Kühlschrank.
Frischer Feldsalat hält sich einige Tage im Kühlschrank.

Feldsalat ist nicht nur gesund, sondern auch sehr aromatisch. Besonders im Winter ist er aus regionalem Anbau erhältlich. Als frischer Salat mit jodreicher Einlage ideal für Schwangere.

Feldsalat ist in Deutschland unter vielen Namen bekannt: Rapunzel, Lämmersalat, Ackerlattich, Rebkresse oder Mäuseöhrchen. Die Schweizer nennen ihn Nüssli. Nicht ohne Grund: Der „König der Salate“ gehört zu den Baldriangewächsen. Die ätherischen Öle verleihen dem Feldsalat seinen typisch nussigen Geschmack. Im Gegensatz zu anderen regionalen Salaten ist er hauptsächlich in den Wintermonaten frisch auf dem Markt zu finden.

Feldsalat im Winter gegen Grippe

Schon in der alten Klosterheilkunde war Feldsalat als wohltuend für den Magen bekannt. Auch das ist den Baldrianölen zuzuschreiben, die zudem eine schlaffördernde Wirkung haben. Feldsalat ist demnach eine ideale Abendmahlzeit.

Zudem schützte der Salat die Menschen vor dem „bösen Winterdämon“, womit die Vitamin C-Mangelerkrankung Skorbut gemeint ist. Tatsächlich enthält der Wintersalat fast drei Mal so viel Vitamin C wie Kopfsalat. Besonders im Winter ist Feldsalat wertvoll zum Schutz vor Erkältungen und anderen Infektionskrankheiten. Der ebenfalls hohe Gehalt an Provitamin A, beziehungsweise Betacarotin, fängt freie Radikale ab, die die Zellen schädigen und vorzeitig altern lassen. Unter den bekannten Gemüsesorten hat Feldsalat zudem den zweithöchsten Eisengehalt.

Jodlieferant für werdende Mütter

Für Schwangere ist Feldsalat besonders günstig, da eine ordentliche Portion von 100 g schon den halben Tagesbedarf an Folsäure deckt. Feldsalat ist zudem die beste pflanzliche Jodquelle. In 100 Gramm stecken 62 Milligramm Jod.

Das Spurenelement Jod wird nicht vom Körper selbst gebildet. Wir benötigen es, um Schilddrüsenhormone aufzubauen. Diese sind wichtig für das Wachstum, die Knochenbildung, Hirnentwicklung und den Energiestoffwechsel.

Daher spielt eine ausreichende Jodzufuhr besonders während Schwangerschaft und Stillzeit eine entscheidende Rolle. Tierische Lieferanten sind Seefische wie Seelachs oder Kabeljau sowie Meeresfrüchte wie Garnelen oder Muscheln.
 

Rezept-Tipp: Feldsalat mit Algen und Garnelen (für 4 Personen)

  • 400 g tiefgefrorene Garnelen (ohne Kopf und Schale) abspülen, auftauen lassen und trocken tupfen

  • 150 g Feldsalat putzen, waschen und gut abtropfen

  • 1 rote Zwiebel in feine Streifen schneiden

  • Eine Avocado schälen, halbieren und den Kern rauslösen. In dünne Spalten schneiden und mit 1 EL Zitronensaft beträufeln

  • Die Garnelen in 1 EL Öl 3 Minuten anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen

  • Alles mit 200 g Algensalat und 75 g gerösteten Erdnüssen mischen

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE