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Foodwatch kämpft für mehr Hygiene in Lebensmittelbetrieben



Ist das noch gut oder kann das weg?
Ist das noch gut oder kann das weg?

In Deutschland wird jeder vierte Lebensmittelbetrieb beanstandet. Foodwatch setzt sich für die Veröffentlichung der Kontrollergebnisse ein und bekannten Köche und Köchinnen unterstützen die Organisation dabei.

Hygienekontrollen werden im Lebensmittelbereich zwar durchgeführt, doch Verbraucher und Verbraucherinnen erfahren nicht, wie diese ausfallen. Transparenz wird hier schon lange gefordert, doch bisher ist es Wirtschaftsverbänden und Politik gelungen, die Veröffentlichung der Kontrollergebnisse zu unterbinden.

Vor wenigen Jahren hatten vier Berliner Bezirke daraufhin versucht, das Ganze losgelöst von der großen Politik in die Hand zu nehmen. Von Betrieben in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Pankow standen fortan die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen im Netz. Es dauerte nicht lange, bis sich der Begriff Ekelliste etablierte, denn Verbraucher und Verbraucherinnen sahen erstmals, wie unhygienisch es auch hinter der schicken Fassade von manch renommierten Restaurants tatsächlich zuging.

Aufgrund von gesetzlichen Einschränkungen dürfen diese Listen mittlerweile nicht mehr veröffentlicht werden. Dr. Torsten Kühne (CDU), Bezirksstadtrat für Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice fordert eine bundesweite gesetzliche Regelung. Denn ein Transparenzmodell verbessert den Verbraucherschutz und fördert jene Unternehmen, die im Bereich Hygiene seriös agieren.

Das Dänische Smiley-System für mehr Hygiene-Transparenz

Die Smiley-Initiative von FoodwatchSo ist es nicht verwunderlich, dass sich nun neben Prominenten auch Verantwortliche aus Gastronomie, Hotellerie und dem Lebensmitteleinzelhandel für eine Veröffentlichung der Ergebnisse von Hygienekontrollen aussprechen. Gemeinsam unterstützen sie eine Initiative von Foodwatch, deren Ziel die Einführung des erfolgreichen dänischen Smiley-Systems in Deutschland ist.

Hierbei werden alle Kontrollergebnisse von Restaurants, Hotels und Lebensmittelgeschäften veröffentlicht. Einfache Smiley-Logos dienen der Orientierung, so dass gut erkennbar ist, wie die letzte Hygienekontrolle ausfiel. 

Das dänische Vorbild hat folgende Kennzeichnungen:

  • Die Kontrolle hat keine Beanstandungen ergeben.

  • Bestimmte Regeln müssen besser beachtet werden (Ermahnung).

  • An das Unternehmen wurde durch die Kontrollbehörde eine Verfügung oder ein Verbot ausgesprochen.

  • Das Unternehmen hat eine Strafverfügung erhalten oder wurde an die Polizei gemeldet

In Dänemark sind dadurch die Beanstandungen deutlich zurück gegangen. Zur Orientierung: In Deutschland wird jeder vierte Lebensmittelbetrieb beanstandet.

Prominente für mehr Lebensmittelhygiene

Die Initiative von Foodwatch bekommt viel Unterstützung: Johann Lafer, Sarah Wiener, Harald Wohlfahrt, Vincent Klink, Cornelia Poletto, Nelson Müller und Tim Raue sind Teil der Kampagne. "Für andere Menschen Essen zu kochen, bedeutet die Verantwortung für eine hygienische Zubereitung zu übernehmen." so Raue und fordert deshalb die Veröffentlichung der Testergebnisse.

Verantwortliche aus Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel können sich den Promi-Köchen und -Köchinnen anschließen, indem sie ein Statement auf der Webseite zur Smiley-Offensive veröffentlichen. 



 

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