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Frauen haben ein erhöhtes Schlaganfallrisiko



Schlaganfallgefahr: Frauen sind öfter von Aneurysmen betroffen.
Schlaganfallgefahr: Frauen sind öfter von Aneurysmen betroffen.

Neueste Studien ergaben, dass Frauen aufgrund mehrerer Faktoren ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben können.

Deutschlandweit erleiden 270.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. Darunter mehr als die Hälfte Frauen. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe weist auf die besonderen Risikofaktoren bei Frauen hin und hat spezielle Frauen-Leitlinien zur Schlaganfall Prävention veröffentlicht.

Ein Schlaganfall kann durch beeinflussbare und nicht beeinflussbare Risikofaktoren bedingt sein. Gerade das Zusammenspiel mehrerer Faktoren erhöht die Gefahr deutlich.

Nicht beeinflussbare Faktoren für Schlaganfall

Mit zunehmendem Alter steigt das Schlaganfallrisiko signifikant an. 50 Prozent aller Schlaganfälle betreffen Menschen über 75 Jahre. Da Frauen deutlich älter werden als Männer, sind sie besonders gefährdet. Dieses Risiko erhöht sich stark, sobald eine erbliche Komponente vorliegt. Wenn bereits Schlaganfälle bei Familienmitgliedern vorliegen, ist besondere Vorsicht geboten.

Ein Schlaganfall kann verhindert werden

Es gibt verschiedene Faktoren, auf die der Patient selbst bzw. die Medizin Einfluss hat, um einem Schlaganfall vorzubeugen. Dazu gehören Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Vorhofflimmern, Rauchen und Alkohol, Fehlernährung bei Übergewicht und Bewegungsmangel.

Verkalkte Arterien können zu Schlaganfall führen.Problem an allen Risikofaktoren ist, dass sie Arteriosklerose fördern. Die Wände in den Blutgefäßen verkalken und werden immer enger. So können sich Blutgerinnsel bilden, die in kleinere Hirnarterien geschwemmt werden und diese verschließen. Ein Schlaganfall kann die Folge sein.

Zahlreiche Studien aus Schweden, Spanien und der USA ergaben, dass Frauen in vielerlei Hinsicht von einem erhöhten Schlaganfallrisiko betroffen sind.

 

Schlaganfall durch Herzrhythmusstörungen

Über 1,8 Millionen Deutsche leiden an Vorhofflimmern, der das Schlaganfallrisiko um ein Fünffaches erhöht. Frauen haben gegenüber Männern ein 18 Prozent höheres Risiko.

Alkohol und Rauchen führen zu Schlaganfall

Übermäßiger Alkoholkonsum kann das Risiko für Schlaganfall deutlich erhöhen. Bei Frauen liegt der Grenzwert bei 10 bis 12 g reinem Alkohol. Das entspricht 0,3 Liter Bier bzw. 0,15 Liter Wein oder Sekt. Das Schlaganfallrisiko steigt ab 20 Gramm pro Tag deutlich an.

Rauchen erhöht bei Frauen das Schlaganfallrisiko um das 3-fache. Die zusätzliche Einnahme der Babypille verstärkt diesen Effekt, da die Hormone die Bildung von Thrombosen begünstigen.

Auch Schlafapnoe und Migräne erhöhen das Schlaganfallrisiko

Nächtliche Atemaussetzer sind zwar eher ein männliches Problem, doch haben betroffene Frauen ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Auch Migräne mit Aura erhöht das Risiko leicht. Wenn noch andere Risikofaktoren hinzukommen, sind Gefahren wie Schlaganfall oder Herzinfarkt ziemlich wahrscheinlich.

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