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Fructose ist Gift für Gichtpatienten



Fructose ist das einzige Kohlenhydrat mit direktem Einfluss auf die Harnsäure.
Fructose ist das einzige Kohlenhydrat mit direktem Einfluss auf die Harnsäure.

Industrielle Fructose erhöht die Harnsäurewerte im Blut. So schadet der Fruchtzucker Gichtpatienten und kann Auslöser für viele Erkrankungen sein.

Normalerweise wird Fructose bzw. Fruchtzucker von uns auf natürlich Weise über frisches Obst oder Gemüse aufgenommen. Die Mengen sind dabei gering und liefern wichtige Energie.

Leider wird Fructose in den letzten Jahren vermehrt von der Lebensmittelindustrie eingesetzt, da sie süßer als Glucose ist und zudem günstiger in der Herstellung. Fructose findet sich als Süßungsmittel und Geschmacksverstärker in Joghurt, Fruchtsäften, Softdrinks, Fertigsaucen oder Gebäck, aber auch in Tiefkühlkost, um unschönen Eiskristallen vorzubeugen. Problematisch ist dies besonders für Gichtpatienten, warnt die Berlin-Chemie AG.

Schmerzhafte Gicht durch zu viel Harnsäure

Gicht ist eine schwere Form der Arthritis, die in den meisten Fällen durch zu hohe Harnsäurewerte im Blut ausgelöst wird. Harnsäure entsteht während der Aufspaltung von sogenannten Purinen. Jene sind besonders in tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch und Fisch enthalten.

Gichtpatienten – meist Männer im Alter von 30 bis 50 – leiden unter Schwellung, Rötung, Schmerzen und Steifheit der Gelenk. Grund dafür ist die überschüssige Harnsäure, die scharfe, spitze Kristalle ausbildet und sich in den Gelenken aber auch unter der Haut, in den Nieren oder den Harnwegen ablagert.

Fructose erhöht Harnsäurewerte nicht nur bei Gicht

Zwei Softdrinks täglich erhöhen das Gichtrisiko um 85 Prozent.Fructose ist deshalb so gefährlich für Gichtpatienten, weil sie die Harnsäurewerte innerhalb kürzester Zeit drastisch ansteigen lässt und so einen Gichtanfall auslösen kann.

Doch nicht nur das: Fructose erhöht damit generell das Gichtrisiko, da ihre Verstoffwechselung die Entstehung von körpereigenen Purinen erhöht.

Studien belegten, dass schon ein mit Fructose gesüßter Softdrink pro Tag das Gichtrisiko um 45 Prozent erhöht.

Industrielle Fructose ist auch Gift für Leber, Nieren und Herz

Das Zuviel an Harnsäure im Blut kann auch andere Organe schädigen und Krankheiten bedingen: Nicht nur Nierensteine können entstehen, auch steigt das Risiko für Bluthochdruck, Fettleber und Diabetes.

Zu allem Überfluss wird Fruchtzucker vom Körper schneller in Fett umgewandelt als Glucose und fördert die Einlagerung von Fett aus der Nahrung.

So senken Sie das Gichtrisiko

Auch wenn vermehrt Männer von Gicht betroffen sind, sollten Frauen nach den Wechseljahren das Risiko so gering wie möglich halten. Dazu gehört eine gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse statt Säften und wenig industriell hergestellten Speisen. Alkohol, insbesondere Bier, behindert die Ausscheidung von Harnsäure.

Statt Fructose sind mit Süßstoff gesüßte Getränke und Speisen zu bevorzugen. Generell vermieden werden sollte ein Übermaß an Fleisch, besonders die Haut und Innereien. Aber auch Hülsenfrüchte, Kohl und Spargel sind bekannt für ihren hohen Puringehalt. Besser sind Lebensmittel aus Getreide, Eier und Milchprodukte. 2,5 Liter Wasser pro Tag helfen, die Harnsäure im Blut zu verdünnen und erleichtern so die Ausscheidung. 

Mittels harnsäuresenkender Medikamente und einem gesunden Lebenswandel können Betroffene ein schmerzfreies Leben führen. 

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