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Gebärmutterkrebs mittels Ultraschalluntersuchung abklären



Blutungen? Zeit für eine Ultraschalluntersuchung.
Blutungen? Zeit für eine Ultraschalluntersuchung.

Blutungen nach den Wechseljahren können ein Frühsymptom von Gebärmutterkrebs sein. Eine gynäkologische Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut kann die Ursache der Blutung ans Licht bringen und eine eventuelle Krebserkrankung ausschließen.

Blutungen nach der Menopause sind beunruhigend. Auch wenn nur bei 9 von 10 Betroffenen ein Endometriumkarzinom vorliegt, ist die sofortige Abklärung durch einen Arzt oder eine Ärztin geboten.

Gebärmutterkrebs nach der Menopause

11.500 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Gebärmutterkrebs. Das Durchschnittsalter liegt bei 69 Jahren. Wird das Karzinom rechtzeitig erkannt, stehen die Heilungschancen sehr gut. Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) setzten sich zur Abklärung einer Blutung nach den Wechseljahren für eine spezielle Ultraschalluntersuchung ein.

Ultraschalluntersuchung zur genauen Krebsdiagnose

Bei der vaginalen Untersuchung wird durch Farbdopplertechnik und Kontrastmittelultraschall die Dicke der Gebärmutterschleimhaut gemessen. Ist bei Frauen mit postmenopausalen Blutungen die Schleimhaut dicker als 4,5 Millimeter, besteht ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterkrebs. Jede vierte Frau mit verdickter Gebärmutterschleimhaut ist von dem Karzinom betroffen. In diesem Fall sind die Blutgefäße häufig deutlich sichtbar und entsprechend verändert. Zur genauen Abklärung wird eine Gewebeprobe entnommen und auf veränderte Zellen untersucht. Auch das Körpergewicht kann für das Risiko einer Gebärmutterkrebserkrankung aufschlussreich sein. Übergewicht bzw. das Metabolische Syndrom ist in vielen Fällen die Ursache für ein bösartiges Karzinom der inneren Geschlechtsorgane. Das Zusammenwirken aller Untersuchungspunkte führt zu einer sicheren und genauen Diagnose.

Behandlung von Gebärmutterkrebs

Blutungen sind ein Warnzeichen!Die weitere Behandlung des Gebärmutterkrebses ist je nach Diagnose unterschiedlich. In den meisten Fällen ist jedoch die operative Entfernung angebracht, da sie die größten Heilungschancen verspricht. Bei der sogenannten Hysterektomie werden die Gebärmutter samt Tumor sowie die Eileiter, Eierstöcke und Lymphknoten entfernt. Tumorreste können mittels Nachbestrahlung bekämpft werden, um die positive Prognose zu verstärken. Im frühen Tumorstadium kann eine alleinige Strahlentherapie bei gesundheitlich geschwächten Frauen angebracht sein.  

 

Andere Ursachen für Blutungen nach der Menopause

Treten Blutungen nach den Wechseljahren auf, können sich auch andere Ursachen dahinter verbergen. So sind häufig auch Entzündungen, Polypen oder Myome für Blutungen verantwortlich. Klärungen durch den Frauenarzt bzw. die Frauenärztin sind in jedem Fall gegeben, insbesondere wenn Schmerzen hinzukommen.  

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