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Generika: Patienten zahlen immer mehr zu



Nur noch 6,9 Prozent aller Generika sind von der Patientenzuzahlung befreit
Nur noch 6,9 Prozent aller Generika sind von der Patientenzuzahlung befreit

Immer weniger der eigentlich preisgünstigen Nachahmerpräparate sind für Patienten und Patientinnen ohne Zuzahlung erhältlich. Schuld ist unter anderem der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen. 

Generika sind Medikamente, die teuere Markenpräparate wirkstoffgleich kopieren. Die Art der Herstellung sowie die Hilfsstoffe können sich jedoch vom Original unterscheiden. Generika kosten meist weniger als die Marken-Medikamente. Dies liegt unter anderem daran, dass kein Geld in die Forschung investiert werden musste und Generika weniger beworben werden.

Nachteil für Patienten

Aktuell sind laut einer Auswertung des Marktforschungsunternehmens INSIGHT Health nur noch 6,9 Prozent aller Generika von der Patientenzuzahlung befreit. So niedrig war dieser Anteil noch nie. Vor sieben Jahren lag er beispielsweise noch bei 30 Prozent.

Patienten und Patientinnen müssen dann nichts zuzahlen, wenn die Preise für Arzneimittel 30 Prozent unter dem Festbetrag liegen, den der GKV-Spitzenverband bestimmt hat. Der Verband senkt diesen Festbetrag jedoch immer mehr und die Hersteller von Generika passen ihre Preise nicht immer wieder an. Patienten und Patientinnen mussten niemals zuvor für so viele eigentlich preisgünstige Generika eine Zuzahlung leisten.

Vorteil für Krankenkassen

Nutznießer sind die Krankenkassen, die zum Teil sogar an solchen Verkäufen verdienen. Pro Generika e.V. nennt als Beispiel einen Cholesterinsenker. Der Hersteller bekommt laut Festbetrag höchstens 0,76 € erstattet, Patienten und Patientinnen müssen jedoch 5 € zuzahlen. Weitere Preisreduzierungen aus Rabattverträgen wurden bei dieser Rechnung noch gar nicht berücksichtigt. 

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