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Gericht erlaubt Cannabis-Anbau für die Therapie



Bei chronischen Schmerzen kann der Konsum der Droge helfen.
Bei chronischen Schmerzen kann der Konsum der Droge helfen.

Das Verwaltungsgericht Köln hat vor wenigen Tagen ein Urteil gefällt, nach dem der Eigenanbau von Cannabis zu therapeutischen Zwecken in Einzelfällen genehmigt werden kann. Schon länger konsumieren schwer Kranke die Droge legal, weil sie dadurch Linderung von Schmerzen erfahren. Doch Cannabis kann noch mehr.

Bisher war Cannabis, das aus therapeutischen Gründen konsumiert wurde, lediglich in Apotheken erhältlich. Für Betroffene finanziell nicht immer ganz einfach zu schultern. In Ausnahmen, wenn die Grundvoraussetzungen stimmen, dürfen einige von ihnen nun auch zu Hause Gras anbauen.

Cannabis war schon vor fast 4000 Jahren als Arzneimitte bekannt. Heutzutage ist der legale Konsum aus ebendiesem Grund jedoch umstritten. Dabei sind jene, die diese Möglichkeit nutzen, in der Regel schwer krank. Vor allem zwei Inhaltsstoffe der Droge sind wirkungsvoll: Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).

Krankheiten, bei denen Cannabis eingesetzt wird

Krebs
Menschen, die sich einer Chemotherapie unterziehen, nehmen in dieser Zeit oft sehr stark ab. Zum einen, weil der Appetit fehlt, zum anderen, weil sie ständig mit Übelkeit zu kämpfen haben. Cannabis wirkt dieser Übelkeit entgegen und ist vor allem appetitanregend. Auch gegen die Schmerzen, die mit der Erkrankung einhergehen, kann Cannabis eingesetzt werden.

HIV
Auch Menschen, die an HIV erkrankt sind, leiden unter Appetitlosigkeit und Übelkeit und verlieren dadurch an Gewicht. Ihnen kommt ebenfalls die appetitanregende Wirkung der Droge zugute. Das gleiche gilt für Schmerzen, die damit gelindert werden können.

Schmerzen
Nicht nur bei den Begleiterscheinungen von HIV und Krebs, sondern in der Schmerztherapie kommt Cannabis zum Einsatz. So zum Beispiel bei Gicht, Nervenschmerzen oder Migräne.

Autoimmunerkrankungen
Multiple Sklerose geht mit starken Schmerzen einher und häufig leiden Betroffene zusätzlich noch unter Spastiken. Vielen fällt es aus diesen Gründen schwer, sich zu bewegen. Der Konsum von Cannabis kann hier erheblich zur Verbesserung beitragen. Auch bei Morbus Crohn sowie Arthritis wird Cannabis eingesetzt.

Tourettesyndrom
Manche, die vom Tourettesyndrom betroffen sind, haben sehr ausgeprägte Ticks, mit denen sie sich und andere gefährden. Sie werfen zum Beispiel mit Gegenständen oder verletzen sich selbst. Mit der Hilfe von Cannabis ist es einigen Patienten und Patientinnen möglich, fast völlig beschwerdefrei zu leben. 

Depressionen
Cannabis kann stimmungsaufhellend wirken. Allerdings muss dann für gute Voraussetzungen gesorgt werden: eine Umgebung, bei denen sich Depressive wohlfühlen, die Gesellschaft von vertrauten Menschen. Ansonsten werden eher die negativen Gefühle verstärkt.

Darreichungsformen von Cannabis

In deutschen Apotheken sind sowohl Medizinal-Cannabisblüten erhältlich, die extra für diesen Gebrauch angebaut wurden, sowie Arzneimittel, die auf Cannabisextrakten basieren. Letztere sind einfacher zu standardisieren und zu dosieren. Darüber hinaus gibt es noch teil- oder vollsynthetische hergestellte Stoffe mit zum Teil gegensätzlichen Wirkungen. 

Die Darreichungsform ist abhängig von der Erkrankung und dem gewünschten Effekt. Hinzu kommt, dass nicht alle Patienten rauchen möchten, um die für sie wichtigen Wirkstoffe anzwenden.

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