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Geschützt durch die Erkältungszeit



Gönnen Sie sich Ruhe und Wärme, wenn es Sie erwischt hat.
Gönnen Sie sich Ruhe und Wärme, wenn es Sie erwischt hat.

Besonders jetzt in der Adventszeit kann uns eine Erkältung erwischen. Erfahren Sie, wie Sie sich von innen und außen schützen und welche Maßnahmen im Krankheitsfall schnell helfen.

Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen – etwa 2 bis 4 Mal im Jahr leiden Erwachsene unter einer Erkältung. Diese ist kaum zu verhindern, wenn man sich nicht völlig isoliert hinter den eigenen vier Wänden verkriecht. Gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln geraten wir schnell in Kontakt mit Krankheitserregern.

Den Körper vor Kälte schützen

Damit wir trotz Alltag und Berufsleben gesund bleiben, müssen wir unser Immunsystem stärken und auf gründliches Händewaschen achten. Draußen – zum Beispiel beim Besuch des Weihnachtsmarkts – ist es wichtig, warm angezogen zu sein. Hier sollten Sie besonders großen Wert auf Mütze und Schal legen, denn über den Kopf geht die meiste Wärme verloren. Beim Weihnachtsshoppen im Center beides besser ausziehen, da Sie sonst ins Schwitzen kommen und sich anschließend an der frischen Luft verkühlen.

Hände und Füße sollten auch nicht vernachlässigt werden, denn hier frieren die meisten zuerst. Abhilfe schaffen Thermosohlen und Taschenwärmer. Zu Hause kann später ein warmes Fußbad für Wohlbefinden sorgen.

Abwehrkräfte gegen Erkältung

Eine gesunde Ernährung und Bewegung sind die zwei Grundbausteine um Volkskrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes entgegen zu wirken. Aber auch zur Abwehr von saisonalen Infekten, wie jetzt zur Erkältungszeit, dürfen bestimmte Vitamine und Mineralstoffe nicht fehlen. Die größte Rolle spielen dabei sogenannte Senföle und sekundäre Pflanzenstoffe.

Senföle sind in einigen Gemüse- und Kräuterarten enthalten und haben eine starke antimikrobielle Wirkung. Sie verhindern, dass wir von Krankheitserregern angegriffen werden, dass sich Viren und Bakterien im Körper ausbreiten. Es lohnt sich jetzt also besonders, Knoblauch, Kresse, Rotkohl, Spitzkohl, Meerrettich und Senf in den Speiseplan zu integrieren.

Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Flavonoide haben diese keimabtötenden Eigenschaften. Tomaten, Zwiebeln, Grünkohl, Paprika und Äpfel sind hier besonders hervorzuheben.

Entgegen dem Volksmund ist erwiesen, dass Vitamin C so gut wie gar keinen Schutz vor Erkältungen bietet. Wenn Sie bereits erkältet sind, können Vitamin-C-haltige Lebensmittel wie Sanddorn, Sauerkraut, Brokkoli und Rosenkohl die Auswirkungen der Infektion aber deutlich eindämmen.

Erste Hilfe bei Erkältung

Erste Hilfe bei ErkältungWenn es uns erwischt hat, müssen wir schnell handeln, um Husten und Schnupfen zügig und folgenlos zu überstehen. 

Damit ist nicht nur das Anschaffen von Taschentüchern und der Gang in die Apotheke gemeint.

Schleimlösende Präparate und abschwellendes Nasenspray sind jedoch hilfreich, um den Alltag zu überstehen. Stärkere Medikamente unterdrücken die Symptome einer Erkältung aber nur.

Keinesfalls ersetzen sie das, was Ihr geschwächter Körper jetzt dringend benötigt:

  • Gönnen Sie sich Ruhe und Wärme. Am besten ein nicht zu heißes Bad nehmen und anschließend aufs Sofa kuscheln.
     
  • Besonders wichtig ist es, ausreichend zu trinken, damit der Schleim verflüssigt wird und sich gar nicht erst festsetzen kann. Geeignet sind 2 bis 3 Liter Kräutertee aus Salbei oder frischer Ingwerwurzel sowie zimmerwarmes Mineralwasser.
     
  • Inhalieren sie 2 bis 4 Mal täglich für circa 10 Minuten. Die warmen Dämpfe, am besten aus Thymiankraut, lösen Verkrustungen in den Atemwegen und beugen Entzündungen in den Nebenhöhlen oder Bronchien vor.
     
  • Gerade wer oft Probleme mit den Nebenhöhlen hat und eine bakterielle Infektion verhindern will, sollte 3 Mal täglich eine Nasenspülung mit Salz machen. Dazu einen knappen Teelöffel Salz in einem halben Liter Wasser auflösen. Den Kopf schräg über das Waschbecken halten und etwas von der Lösung so in das eine Nasenloch geben, dass das Salzwasser wieder aus dem anderen Nasenloch herausläuft.
     
  • Sollten Sie hohes Fieber bekommen oder die Beschwerden nicht deutlich besser werden, muss ein Arzt hinzugezogen werden. Eine Verschleppung der Erkältung kann zu chronischen Beschwerden führen oder im schlimmsten Fall eine lebensgefährliche Herzmuskelentzündung nach sich ziehen. 

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