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Gesund geliefert



Healthy Fastfood
Berlin bestellt gesund (Foto: clipdealer)

Der Wille zu gesunder und nachhaltiger Ernährung ist schon lange kein bloßer Trend mehr, sondern hält Einzug in Supermärkte, Kantinen und heimische Speisekammern bzw. Kühlschränke. Doch wie sieht es in Punkto Lieferservice aus? Hat die Szenestadt Berlin auch hier die Nase vorn?

In Berlin gibt es nichts, was es nicht gibt. Auch wenn diese Aussage etwas überheblich klingt und mit Sicherheit nicht der Wahrheit entspricht, wird jeder gebürtige ebenso wie der Neo-Berliner ohne Vorbehalt zustimmend die Hand heben. Der Vorteil einer Großstadt ist unter anderem auch, dass sich eigentlich niemand aus den eigenen vier Wänden bewegen muss, um etwas Leckeres in den Bauch zu bekommen.

Asiatisch, Burger, Pizza, Pasta – Basta! Wem das auf Dauer genügt, dem sei ein herzlicher Glückwunsch ausgesprochen. Doch was ist eigentlich mit denen, die genauso wenig Zeit und/oder Muße haben Einkaufen zu gehen, zu kochen oder jeden Tag im Büro mühsam ihren Salat zu schnibbeln? Was ist mit den berufstätigen Eltern, die ihren Sprösslingen nicht die Wegbeschreibung zur nächsten Fast-Food-Kette in die Hand drücken wollen? Was ist mit denen, die sich bewusst und gesund ernähren wollen, jedoch ihre Kreativität nicht im Bio-Markt oder am Herd ausleben können? Abgesehen von City-Farming und Co – gibt es  Lieferservics in Berlin, denen selbst Ernährungscoaches applaudieren? Aber natürlich! Wir reden hier schließlich von Berlin.

Luxus: Hauptmahlzeit im Joballtag

Unser Ernährungsverhalten ist stark von unserem Alltag geprägt. Insbesondere Berufstätige können von einer schnelllebigen, snackgeprägten Esskultur ein Lied singen. Und wie es nun mal ist, wollen wir mehr denn je das, was wir nicht haben: Zeit für ausgewogene Ernährung. Gutes Essen und Trinken ist Ausdruck von Lebensqualität, welches bei einer 40-55-Stunden-Woche oftmals schwer umzusetzen ist.

Auch wenn das Essen in der Kantine oftmals relativ gesund ist und eine Salatbar schon fast zum Standard gehört - in den meisten Fällen sind die Gerichte doch sehr einseitig und wiederholen sich ständig. Eine leckere und gesunde Abwechslung liefern eatüber, Gaumenzauber und Salatmanufaktur.

Der Nameeatübersoll die Qualität des Essens gegenüber Lieferkonkurrenten betonen. „Besseres Essen, das beste Essen“, so bezeichnet die sympatische Gründerin Chanyu Xu in einem Interview ihre Geschäftsidee. Eatüber bietet frisches und gesundes Essen ohne Zusatzstoffe, ganz im Sinne der exotischen Hausmannskost. Die positiven Bewertungen für Süßkartoffel-Kokos-Suppe und Co. sprechen für sich: Sternekochkunst zu moderaten Preisen.

Die Salatmanufaktur überzeugt nicht nur durch eine klasse Navigation der Website: die Auswahl der Zutaten für Salate und Wokgerichte ist sehr vielseitig. In wenigen Minuten hat der hungrige Bürohengst hier schnell einen gesunden und reichhaltigen Lunch gebastelt. Auch die Preise sind angemessen. Fazit: mit viel Spaß und Fantasie können immer neue Kombinationen probiert werden.

Ein ähnliches Konzept verfolgeneat salad. Neben Klassikern wie Caesars Salad können Gerichte mit vielversprechenden Namen und Obstsalat geordert werden. Zu empfehlen ist der Gentleman Salad und das Wokgericht Daddy is hungry.

Gaumenzauber bezeichnet sich selbst als Urlaub vom Ernährungsstress und kommt damit besonders den Menschen entgegen, die sich kaum um Einkauf und Essenvorbereitung kümmern können. Gaumenzauber ist dabei kein einfacher Lieferdienst, es handelt sich um ein Abo für frisches und ausgewogenes Essen. Das besondere seien vor allem die regionalen und saisonalen Zutaten, betont Chefin Anke Ludewig. Dabei kann zwischen verschiedenen Ernährungsprogrammen gewählt werden. So gibt es beispielsweise auch Programme für Abnehmwillige. Das Sorglosmenü liefert wahlweise Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snacks für den 7 Tag bzw. einen ganzen Monat. Ein besonderes Angebot ist auch das gesunde Mittagessen für Unternehmen. Perfekt für Firmen, die über einen Pausen bzw. Essbereich verfügen.

Gesundes Essen ist Familiensache

Auch in Punkto Erziehung ist ein deutlicher Wandel bemerkbar: Eltern legen mehr Wert darauf, dass sich Ihre Kinder gesund ernähren und auch, dass Essen mehr in den Familienalltag eingebunden wird. Fast Food vor dem Fernseher war gestern. Marktfrisches und Selbstgekochtes landet auf dem Familienspeiseplan. Dabei sind die Genusswilligen auch bereit, etwas mehr für die gesunde und nachhaltige Küche zu bezahlen. Immer mehr wird dabei auch weniger auf das Bio-Siegel geachtet. Stattdessen wird gerne auf saisonale und regionale Produkte zurückgegriffen. Beim Ausflug auf den örtlichen Wochenmarkt erfährt der Kunde nicht nur die Herkunft seiner Eier und der Karotten, auch der persönliche Kontakt zum Erzeuger spielt eine entscheidende Rolle.

Das Bestreben vieler Familien, trotz Zeitmangel ausgewogen zu essen, haben einige Unternehmen aufgegriffen und bieten einen Rund-Um-Service an. Bei kommtessen werden berufstätige Eltern von Planung und Einkauf der Familienmahlzeiten befreit. Wöchentlich werden Rezepte und dazugehörige Zutaten geliefert. Die abwechslungsreichen Mittag- oder Abendessen sind gänzlich ohne E-Nummern, ungesättigte Fettsäuren, künstliche Aromen oder synthetische Süßstoffe. Wahlweise wird auch eine wöchentliche Obsttüte mit ca. 3 Kilogramm Fruchtigem mitgeliefert.

Bereits seit 2010 in aller Munde ist das Berliner Startup Kochhaus. Die erste Filiale eröffnete in Schöneberg seine Pforten. Mittlerweile zählt das Unternehmen elf Geschäftsstellen in Deutschland. Das Geheimnis: Die Kochhäuser sind nach Rezepten sortiert und somit eine Art lebendiges Kochbuch zum Anfassen und Entdecken. Auch hier wird auf Frische und Regionalität geachtet. Je nach Personenanzahl werden alle Zutaten des gewünschten Rezeptes abgemessen. Seit kurzem können die Rezept-Zutaten-Kombinationen auch nach Hause geliefert werden. Ein besonderes Special ist dabei das Sorglos-Abo, bei dem wöchentlich bis zu fünf Gerichte in die eigenen vier Wände geliefert werden.

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