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Gesunde Coca-Cola Life?



Wirklich grün ist bei der neuen Cola nur das Etikett.
Wirklich grün ist bei der neuen Cola nur das Etikett.

Pünktlich zur FIFA Weltmeisterschaft bringt der Weltmarktführer für Softdrinks und Sponsor des größten Fußballevents sein neustes Produkt “Coca-Cola Life” auf den Markt. Die Alternative zum herkömmlichen Erfrischungsgetränk enthält den natürlichen Pflanzensüßstoff Stevia.

Cola trinken und dabei auch noch etwas Gutes für die Gesundheit tun? Klingt widersprüchlich, soll jedoch mittels der neuen Coca-Cola Life möglich werden. Statt künstlicher Süßungsmittel enthält die Coke im aussagekräftigen grünen Design unter anderem den natürlichen Süßstoff Steviosid. Zucker ist allerdings trotzdem drin.

Honigsüßes Wunder

Stevia rebaudiana oder Honigkraut ist eine von Natur aus sehr süße Pflanze aus Südamerika. Passend zum Herkunftsland und zur werbewirksamen WM brachte Coca-Cola seine Stevia-Variante diesen Monat in Argentinien und Chile auf den Markt. Stevia ist nicht nur komplett frei von Zucker und Kalorien, es hat auch keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Damit ist es das ideale Süßungsmittel für Diabetiker. Darüber hinaus wirkt Stevia angeblich anti-kariogen also karieshemmend und verhindert Plaque.

Nicht zuletzt ist das Honigkraut als aktiver Blutdrucksenker im Gespräch. Kein Wunder, dass die Pflanze in Japan schon seit den 70er Jahren sehr beliebt ist. Trotz der gesunden Eigenschaften ist der enthaltene Süßstoff Steviosid 300mal süßer als unser herkömmlicher Haushaltszucker und ist dabei geeignet für Allergiker, Zuckerpatienten, Kinder, Schwangere und Stilllende. Das klingt alles sehr vielversprechend.

In Europa dürfen zunächst die Briten ab September die vitale Variante der Cola testen. Im Jahr 2013 wurde von britischen Medizinern der Academy of Medical Royal Colleges unter anderem eine Limo-Steuer zur Bekämpfung der steigenden Fettleibigkeit gefordert, denn in Großbritannien ist jeder Vierte übergewichtig. Mehr Limonaden mit einem geringeren Zuckeranteil wären eine zusätzliche Alternative, Menschen bei einer etwas gesünderen Ernährung zu unterstützen.

In einigen Teilen der USA gibt es die Steuer auf zuckerhaltige Getränke bereits. Die USA befinden sich laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) mit 66,7 Prozent Anteil an Fettleibigen weltweit auf Platz 1, Deutschland liegt mit 66,5 Prozent nur knapp dahinter. Kein Wunder, dass Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei uns ein Massenproblem geworden sind. Wann der neue Softdrink allerdings in unseren Supermärkten erhältlich sein wird, ist noch unklar.

Gesünder, aber nicht gesund

Coca-Cola Life (Bild: Coca-Cola)

Obwohl die Cola Life ein Drittel weniger an Kalorien und Zucker enthält als die ursprüngliche Variante, ist dies noch zu viel für Kinder. Das Getränk sollte auch von Erwachsenen nicht zum Hauptgetränk erkoren werden, zumal noch immer der bedenkliche Phosphatgehalt im Raum steht. Dennoch wäre es gut, wenn Restaurants und Fast-Food-Ketten ihr Angebot dementsprechend erweitern würden, um ein Bewusstsein für die immerhin ein wenig gesündere Cola zu schaffen.

Für Cola-Junkies ist die Einführung der Limonade auf jeden Fall zu befürworten. Allerdings muss sich erst der Geschmack bewähren, sonst wird unweigerlich wieder auf die kalorienhaltige Variante zurückgegriffen. Übrigens nutzt der Konzern Stevia bereits schon länger als Süßstoff in einem anderen Produkt: in der Zitronenlimonade Sprite. 

Wer auf die die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Stevia setzen möchte, kann dies auch in anderer Form tun.

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