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Hilfe bei Schwangerschaftsübelkeit



Bis zur zwölften Woche leiden Schwangere unter Übelkeit.
Bis zur zwölften Woche leiden Schwangere unter Übelkeit.

Von der berühmten Schwangerschaftsübelkeit bleibt kaum eine werdende Mutter verschont. Meist muss dieses „Frühsymptom“ nicht behandelt werden. Für schwerwiegende Fälle bieten sich leichte Medikamente an, die keine schädlichen Auswirkungen auf das Kind haben.

Etwa drei Viertel aller Schwangeren leiden in den ersten drei Monaten unter Übelkeit und Sodbrennen. Bei 20 Prozent von ihnen bestehen diese Beschwerden auch noch danach oder gar bis zur Geburt.

Übelkeit bis zur zwölften Schwangerschaftswoche

Auslöser ist vermutlich das Schwangerschaftshormon β-HCG (Humanes Choriongonadotropin). Forscher vermuten ebenso Östrogen, Progesteron und andere Hormone als Auslöser. Stoffwechselstörungen, wie eine Schilddrüsenüberfunktion, oder auch Stress kommen ebenfalls als Ursache in Frage.

Unbedenkliche Medikamente für Mutter und Kind

„Die meisten Schwangeren mit morgendlicher Übelkeit brauchen keine medikamentöse Therapie. Oft hilft es schon, die Essgewohnheiten umzustellen und zum Beispiel viele kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen“, empfehlen Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).

Kommt zu der Übelkeit starkes Erbrechen hinzu oder wird die Übelkeit unerträglich, empfehlen sich mehrere Mittel, die nach Einschätzung der Arzneimittelbehörden für das Ungeborene unbedenklich sind:

  • Die Kombination aus dem Antihistaminikum Doxylamin und Vitamin B. Zu nennen wären hier Vomex oder Vomacur, welche jedoch müde machen  können.

  • Alternativ können die Wirkstoffe Ondansetron und Metoclopramid eingesetzt werden, welche beispielsweise in Axisetron oder Cerucal enthalten sind.

Nach dem sogenannten „Contergan-Skandal“ der 50er Jahre haben Schwangere noch immer Bedenken. Damals wurde das Beruhigungs- und Schlafmittel als Hilfe gegen Schwangerschaftsübelkeit verschrieben. Trotz vermeintlicher Freiheit von Nebenwirkungen kamen etwa 5000 Kinder mit schweren Fehlbildungen zur Welt.

Bei schwerem Erbrechen besteht möglicherweise ein Mangel an wichtigen Mineralstoffen wie Kalium. Es ist hilfreich viel zu trinken – spezielle Elektrolytelösungen gibt es in der Apotheke.

Sodbrennen und Schwangerschaft

Die Verdauung von Schwangeren spielt oft verrückt.Aufsteigende Magensäure ist ebenfalls ein häufiges Problem werdender Mütter, das sich jedoch gut behandeln lässt. Wichtig ist es, nicht eigenmächtig Medikamente zu nehmen und Hausarzt oder Facharzt, zum Beispiel den Gastroenterologen, von der Schwangerschaft zu unterrichten. Nur so kann eine optimale und ungefährliche Medikation erfolgen. Sodbrennen darf demnach nicht mit starken Säureblockern bearbeitet werden. Generell rät die DGVS von einem Einsatz der Medikamentengruppen der Protonenpumpeninhibitoren (PPI) ab, da es zu Fehlbildungen des Embryos kommen könnte. Sicherer sind sogenannte Antazida, die im Magen die Säure binden.

Behandlung von chronischen Magen- und Darmleiden in der Schwangerschaft

Wenn möglich, sollten chronische Leiden ohne Medikamente behandelt werden. Beim Reizdarm beispielsweise ist es ratsam, den Speiseplan zu ändern. Gegen Verstopfungen helfen ballaststoffreiche Kost und viel Flüssigkeit. Durchfall kann oft durch weniger Fette und Milchprodukte gestoppt werden.

Anders verhält es sich bei schweren entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulceros. Diese werden auch während der Schwangerschaft mit Arzneimitteln wie Cortison behandelt. Das Risiko für das Ungeborene ist laut DGVS bei einigen Cortisonvarianten niedrig. Ohne die Gabe von entsprechenden Medikamenten kann es im Krankheitsschub zu Wehen kommen. Die Folge davon können Früh-, Mangel- oder Totgeburten sein.

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