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Höllische Zahnschmerzen: Wenn das Schmerzmittel nicht wirkt!



Es gibt viele Alternativen, wenn bei Zahnweh das Schmerzmittel nicht wirkt.
Es gibt viele Alternativen, wenn bei Zahnweh das Schmerzmittel nicht wirkt.

Dicke Backen und unerträgliche Schmerzen trotz Schmerzmittel? Wir verraten Ihnen, was jetzt zu tun ist.

Zwar helfen die meisten Schmerzmittel aus der Apotheke vorübergehend gegen Zahnschmerzen, eine Dauerlösung ist dies aber nicht. Die Betäubungsmittel tragen nämlich nur geringfügig zum Heilungsprozess bei, sondern dienen der Überbrückung bis zum nächsten Arzttermin. Dennoch sind sie wichtig, damit die Patienten die oft langen Wartezeiten beim Zahnarzt überhaupt ertragen. Doch welche Schmerzmittel gegen Zahnschmerzen gibt es auf dem Markt? Was tun, wenn das Schmerzmittel nicht wirkt?

Zahnschmerzmittel: Verschiedene Wirkstoffe beachten

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Tabletten gegen Zahnschmerzen. Doch nicht alle enthalten die gleichen Wirkstoffe. Die 3 gängigsten Substanzen in Deutschland sind:

Ibuprofen

Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopf-, Zahn-, Regelschmerzen und Fieber. Jetzt zum Shop!

Das sicherlich gängigste und wirkungsvollste Mittel gegen Zahn- und Kieferschmerzen ist Ibuprofen. Bei einer 800mg Tablette sollten selbst starke Zahnschmerzen vorübergehend passé sein. Auch bei Entzündungen in der Mundhöhle empfiehlt sich die Einnahme von Ibuprofen, da der Wirkstoff gut in gereiztes Gewebe eindringt. Nach 15 bis 30 Minuten tritt die Wirkung ein.

Paracetamol

ParacetamolParacetamol wirkt betäubend, d.h. der Schmerz wird nach Einnahme des Zahnschmerzmittels nicht mehr so intensiv verspürt. Zudem kann der Wirkstoff Fieber senken. Auch bei Kopfschmerzen greifen viele Menschen zu Paracetamol. Doch Vorsicht: Die Substanz kann schon bei der Einnahme geringer Mengen schwere Leberschäden verursachen, weshalb der Wirkstoff in Fachkreisen umstritten ist. Für Schwangere ist Paracetamol jedoch meist die einzige Lösung gegen Zahnschmerzen.

Acetyl-Salicyl-Säure (ASS)

Der Wirkstoff hinter Aspirin nennt sich ASS. Die Säure wirkt schmerzstillend, hilft bei Fieber und Entzündungen. In der Medizin wird die Substanz oft verwendet, um die Blutgerinnung zu fördern bzw. das Verklumpen von Blutplättchen zu verhindern. Der enorme Vorteil der ASS kann bei Einnahme gegen Zahnschmerzen zum Nachteil werden. Wer nach oder gar vor einer Zahn-OP zu dem Wirkstoff greift, muss damit rechnen, dass die Blutgerinnung stark beeinträchtigt wird. Eventuelle offene Wunden sind in diesem Fall lebensbedrohlich! Gegen Zahnschmerzen ist Aspirin also nur bedingt empfehlenswert, da der Effekt 7 bis 11 Tage anhält.

Schmerzmittel unbedingt mit Zahnarzt besprechen

Welcher Wirkstoff für Ihr Problem in Frage kommt, besprechen Sie im Idealfall direkt mit Ihrem Zahnarzt. Wild durcheinander nehmen sollte man die Medikamente jedoch auf keinen Fall. Zudem empfiehlt sich ein Abstand von mehreren Stunden zwischen der Einnahme verschiedener Substanzen.

Manchmal kann es jedoch sein, dass selbst die besten Pillen versagen. Wenn bei akuten Zahnschmerzen das Schmerzmittel nicht wirkt, gibt es immer noch ein paar Alternativen.

Wenn das Schmerzmittel nicht wirkt: Die besten Alternativen

Nicht immer lösen Ibuprofen & Co die Zahnschmerzen in Luft auf. Doch es gibt eine Reihe effektiver Möglichkeiten, das Leiden zu reduzieren.

  • Kamillenblütenwickel

Die frischen Kamillenblüten einfach mit etwas Verbandsmaterial einwickeln und in heißem Wasser tränken. Jetzt auf die betroffene Backe legen und warten. Der Wickel sollte einige Mal erneuert werden.

  • Nelken

Nelken sind ein wahrer Geheimtipp, wenn das Schmerzmittel nicht wirkt. Dazu die frische Nelke in der Nähe des schmerzenden Zahnes zerkauen und im betroffenen Mundraum liegen lassen. Das in dem Öl der Nelke enthaltene Eugenol wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und schmerzstillend. 

 

  • Kühlende Auflage

Was immer hilft: Kühlen! Bei akuten Zahnschmerzen einfach ein Kühlpad, etwas Eis oder einen anderen kühlen Gegenstand in ein Tuch einwickeln und auf die schmerzende Stelle legen. Der Blutfluss wird durch den Temperaturabfall gedrosselt, eventuelles Zahnpochen verhindert. Aufgepasst: Das Kühlpad niemals direkt mit der Haut in Kontakt bringen.

  • Kräutertee

Wenn nichts hilft, hilft Kräutertee! Viele Menschen schwören auf die wundersamen Effekte medizinischer Heilkräuter – egal in welchen Bereich. Fertige Kräutermischungen gegen Zahnschmerzen gibt es in der Apotheke oder in Reformhäusern. Diese enthalten meist Salbei, Baldrian oder Johanniskraut und wirken zutiefst beruhigend.

  • Zwiebelsaft

Etwas ungewöhnlich, aber ungemein hilfreich, ist Zwiebelsaft. Die wertvollen ätherischen Öle und antibakteriellen Wirkstoffe in der Zwiebel ziehen praktisch den Schmerz aus den Zähnen. Wer es probieren möchte, nimmt eine große Zwiebel und schneidet sie in kleine Stücke. Anschließend auf ein dünnes Tuch geben, einwickeln und nochmals kräftig zerstoßen, sodass der Saft austreten kann. Nun auf die Wange legen, weinen und warten.

 

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