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Hyperthermie besonders schonend bei Prostatakrebs



Mit einer speziellen Wärmetherapie den Prostatakrebs besiegen.
Mit einer speziellen Wärmetherapie den Prostatakrebs besiegen.

Die Hyperthermieform Oncothermie bietet bei Prostatakrebs eine sanftere Behandlung, ohne dass Inkontinenz oder Erektionsstörungen drohen.

Oncothermie ist eine spezielle Art der Wärmetherapie, die darauf abzielt, das Tumorgewebe selektiv zu zerstören und gesundes Gewebe dabei zu verschonen. Das ist speziell bei Prostatakarzinomen von Bedeutung, da bösartiges Gewebe meist in der Prostataumgebung liegt. Somit wird mittels Hyperthermie nur der Tumor behandelt und es kommt nicht zu Wärmestaus, die Unfruchtbarkeit bedingen könnten, Muskelverbrennungen sowie Inkontinenz oder Erektions-Störungen.

Klassische Prostatakrebs-Behandlungen

50 Prozent aller Männer über 60 Jahre leiden an einer gutartigen Prostataerkrankung. Dabei verengt die vergrößerte Prostata zunehmend die Harnröhre. Fast jeder vierte Mann ist jedoch von einer bösartigen Erkrankung betroffen. Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Todesursachen beim Mann. Eine Behandlung erfolgte bisher vornehmlich durch Medikamente, die Entfernung der gesamten Vorsteherdrüse oder Bestrahlung. Die Nebenwirkungen sind leider oft sehr unangenehm: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Durchfall, Müdigkeit, Haarausfall – um nur einige zu nennen.

Was ist Hyperthermie?

Hyperthermie gilt in Deutschland als vierte Säule der Krebstherapie neben Operation, Chemo- und Strahlen-Behandlungen. In der asiatischen Medizin ist die Wärmetherapie eine Schlüssel-Behandlung. 400 Hyperthermie-Zentren in Japan und über 500 in China belegen dies.

Die Hyperthermie meint die künstliche Überwärmung des Körpers oder einzelner Teilbereiche. Das spezielle Segment der Komplementärmedizin unterstreicht die Wirksamkeit von Chemotherapie und Bestrahlung. Wärmetherapie gehört zwar bisher nicht zu den Standardverfahren gegen Krebs, aber Forschungen und klinische Studien erarbeiten immer mehr den ergänzenden Aspekt zur Schulmedizin. Es wird unterschieden zwischen lokaler und regionaler Hyperthermie und der Ganzkörper-Hyperthermie. Ziel der Hyperthermie-Verfahren ist es nicht, die Krebszellen direkt durch Wärme abzutöten. Vielmehr sollen die Tumorzellen empfindlicher werden gegenüber natürlichen Abbauprozessen oder auch für begleitenden Strahlen- oder Chemotherapien.

Bei 42 Grad Celsius erreicht Hyperthermie im Allgemeinen ihre Wirksamkeit. Die Oncothermie als Form der regionalen Hyperthermie kommt dank dynamischer Nano-Erhitzung bereits bei 38 Grad Celsius zum Tragen und ist deshalb für besonders sensible Bereiche wie beim Prostatakrebs geeignet.

Schonende Oncothermie bei Prostatakrebs

Die Oncothermie ist eine co-medikative Therapie mit Wärme und elektrischer Energie in Form von Kurzwellen, welche die Wirkung der Chemo- und Strahlentherapie steigert. Letztere wirken intensiver, wenn krankes Gewebe besser durchblutet ist, was durch die punktuelle Erwärmung erreicht wird. Krebsgewebe leitet elektrische Energie besser als gesundes Gewebe. Somit setzt die Oncothermie nur krankes Gewebe unter thermischen Stress. Ziel ist, dass sich der Tumor selbst bekämpft. In Folge der Erwärmung der kranken Zellen steigt die Zahl der freien Sauerstoffradikale, da die Krebszellen dazu angeregt werden, die freien Radikale selbst zu erzeugen. Somit wird die Krebszelle in ihrer Funktion gestört und vernichtet sich selbst. Zudem wird die Zellmembran der Tumorzellen durch die Hitze durchlässiger. Strahlen und Medikamente können besser und zielgerichteter wirken.  

Ein weiterer Effekt ist die Stärkung des Immunsystems und Wohlbefindens des Patienten. Mittels Elektroden wird ein lokales elektrisches Feld aufgebaut, welches die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers anregt.

Die Methode ist geeignet für Tumoren an der Oberfläche oder tieferliegende Tumoren bzw. Metastasen. Somit ist das Verfahren nicht nur bei Prostatakrebs sondern auch bei Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Blasenkrebs und vielen weiteren Krebsarten einsetzbar.

Durch die punktuelle und zudem geringe Wärme sind die Nebenwirkungen deutlich geringer als bei einer Ganzkörper-Hyperthermie mit über 40 Grad Celsius. Verbrennungen und Schmerzen aufgrund von Überhitzung bleiben aus. Auch die Belastung für Herz und Kreislauf sind gering.

Ausführliche Informationen und weiterführende Kontakte finden Betroffene bei der Deutschen Krebshilfe.

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