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Immer mehr HIV-Infektionen in Deutschland



Kondome schützen nicht nur vor HIV, sondern auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.
Kondome schützen nicht nur vor HIV, sondern auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Das Robert Koch-Institut hat Ende Juni die HIV-Zahlen für 2013 veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass die Neuinfektionen angestiegen sind. Darunter befinden sich vor allem Frauen.

2013 wurden dem Robert Koch-Institut 3.263 HIV-Neudiagnosen bekannt - im Vorjahr waren es fast 300 weniger. Darunter befinden sich viel mehr neuinfizierte Frauen als noch im Jahr 2012: es ist ein Anstieg von 31 Prozent zu verzeichnen. 

Ein Grund für die Neuinfektionen ist sicherlich der Rückgang des Themas in der breiten Öffentlichkeit. "Das liegt vor allem daran, dass damals als HIV in den 80ern aufkam, die Betroffenen ziemlich zeitnah ein schreckliches Ende fanden. Durch die gute medikamentöse Therapiemöglichkeit ist die Lebenserwartung heute deutlich gestiegen und nur noch marginal geringer als bei Menschen ohne HIV." so Gerhard Peters vom Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf.

Analog zu den Zahlen des Rorbert Koch-Instituts hat auch die Deutsche AIDS-Stiftung ihre Hilfeleistungen in vier Bundesländern verstärkt: In Baden-Württemberg, Hamburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen stieg sowohl die Anzahl der Hilfen als auch die der Hilfszahlungen. Als größte AIDS-Hilfsorganisation in Deutschland bietet die Stiftung betroffenen Menschen seit 25 Jahren Unterstützung und und hat jüngst den Jahresbericht für 2013 veröffentlicht.

Keine Zerrbilder von HIV erzeugen

Der Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung betont in diesem Bericht, wie wichtig es ist, sich dafür einzusetzen, dass nicht erneut ein falscher Eindruck von HIV und AIDS in Gesellschaft und Medien entsteht. Waren es zu Beginn in den achtziger und neunziger Jahren Horrorszenarios, darf nun nicht das Gegenteil geschehen und ein durchweg positives Bild gezeichnet werden.

Die medizinischen Fortschritte sind zwar beachtlich, doch immer mehr Patientinnen und Patienten leiden unter Nebenwirkungen, haben Begleiterkrankungen oder bilden gar Resistenzen gegenüber den Medikamenten, so dass die Behandlungen nicht mehr so erfolgreich sind wie zu Beginn der Therapie. 

Hinzu kommt, dass HIV-positive Menschen schneller altern und früher betreut werden müssen. Dies betrifft vor allem jene, die schon seit Jahren therapiert werden. Kranke und Bedürftige spielen also weiterhin in der Kommunikation über HIV und AIDS eine große Rolle.

Der Jahresbericht und weitere Informationen rund um die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung, kann auf deren Webseite heruntergeladen werden.

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