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Impfen gegen Masern? Ja bitte!



Ab dem Alter von neun Monaten kann gegen Masern geimpft werden.
Ab dem Alter von neun Monaten kann gegen Masern geimpft werden.

Die Masern sind wieder auf dem Vormarsch und erst vor ein paar Tagen starb in Berlin ein Baby an der gefährlichen Krankheit. Es gibt viele Gründe, warum Impfen der einzige Weg ist, sich und andere vor Masern zu schützen.

Eigentlich sollten die Masern in Deutschland bis 2015 ausgerottet sein. Stattdessen verhalfen Impfgegener und impfmüde Menschen der gefährlichen Krankheit zu neuer Blüte. Bereits im letzten Jahr versuchte die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung der Verbreitung von Masern entgegenzuwirken, indem sie zur Impfung dagegen aufrief.

Dies ist leider nicht ausreichend gelungen. Die Zahl der Neuerkrankungen stieg in Berlin seither massiv an und vor wenigen Tagen ist sogar ein Kind aufgrund der hoch infektiösen Krankheit gestorben. Es hatte eine Vorerkrankung, die in Kombination mit den Masern tödlich verlief.

Mittlerweile wird sogar über eine Impfpflicht diskutiert, Bundesgesundheitsminister Gröhe setzt jedoch vorerst noch auf die Aufklärung der Bevölkerung.

Masern erklärt - Ist Impfen wirklich notwendig?

Immun gegen Masern Dank Impfung

Der aktuelle Anstieg von Masern-Infektionen zeigt, wie wichtig es wäre, dass genügend Menschen immun gegen Masern sind. Eine Immunität liegt vor, wenn man die Krankheit bereits durchgemacht hat - oder wenn man dagegen geimpft wurde. Masern sind jedoch keine harmlose Erkrankung, die man mal schnell hinter sich bringt. Mit ihnen gehen manchmal sogar weitere Erkrankungen einher und sie können tödlich enden. Von 1000 infizierten Kindern sterben im Durchschnitt zwei daran!

 

Hinzu kommt, dass Masern hochansteckend sind - und das bereits bevor ihrem Ausbruch. Das ist eine fatale Kombination und vor allem für jene gefährlich, die nicht gegen Masern geimpft werden können, wie beispielsweise Babys, die jünger als neun Monate alt sind, oder Menschen, deren Immunsystem für eine Impfung zu schwach ist.

Sie müssen sich auf den Schutz der anderen verlassen können, damit sich die Krankheit gar nicht ausbreitet – die sogenannten Herdenimmunität. Menschen, die sich gegen Impfungen entscheiden, führen den Rückgang von Krankheiten auf deren Nichtexistenz zurück. Tatsächlich ist es aber erst die durch Impfungen entstandenen Herdenimmunität, die gefährliche Krankheiten eindämmt.

So funktioniert die Herdenimmunität gegen Masern

Sind nur wenige Menschen geimpft, können sich viele Ungeschützte anstecken.

Menschen, die sich nicht impfen lassen können, werden durch die Geimpften in ihrer Umgebung geschützt.
     Illustrationen: BZgA Köln, 2013

Ungeimpfte sind eine Gefahr für alle

Menschen, die ihr Kind nicht impfen lassen, gefährden also nicht nur den eigenen Nachwuchs, sondern das Leben vieler anderer Menschen. Sie entscheiden sich bewusst gegen die Gesundheit anderer.

Masern sind nicht behandelbar und manche Patienten und Patientinnen müssen ihr Leben lang mit den Konsequenzen der Krankheit zurechtkommen oder sterben an den Spätfolgen wie zum Beispiel der Gehirnerkrankung SSPE (Subakute Sklerosierende Panenzephalitis).

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beantwortet auf ihrer Webseite alle häufigen Fragen, die im Zusammenhang mit der Impfung gegen Masern auftreten.

 

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