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Ja zur Muttermilch: Stillen schützt vor Brustkrebs und Diabetes



Langzeitstillen kann das Brustkrebsrisiko um bis zu 42 Prozent senken.
Langzeitstillen kann das Brustkrebsrisiko um bis zu 42 Prozent senken.

Muttermilch hat unschlagbare Vorteile für das Kind. Auch für die Mutter ist Stillen ein wirksamer Schutz vor Krebs- und Stoffwechselerkrankungen.

Alleine die Vorteile des Stillens für die physische und psychische Entwicklung des Kindes sowie dessen Gesundheit sprechen für sich: So schützt Muttermilch vor Krankheiten wie Allergien, Asthma, ADHS oder dem metabolischen Syndrom (Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen etc.) und scheint positive Auswirkungen auf die Intelligenz des Kindes zu haben.

Auch die Geldersparnis durch das Stillen und den Verzicht auf Babynahrung in den ersten 6 Monaten sollte nicht unterschätzt werden. Zudem ist die Mutter flexibel beim Füttern. Abgepumpte Muttermilch hält sich bei normaler Zimmertemperatur (ca. 15-24 Grad) locker 6 Stunden, im Kühlschrank sogar 2 Tage. Ein sauberes Aufbewahrungsgefäß ist dabei das A und O.

Stillen baut Stress ab und verhindert Infektionen

Für die Gesundheit der Mütter hat Stillen ebenso zahlreiche Vorteile: Es stärkt zum Beispiel die Mutter-Kind-Bindung, die sich für manche Frauen nach der Schwangerschaft als schwierig gestaltet.

Während des Stillens wird das Hormon Oxyticin ausgeschüttet, wodurch sich die Mutter glücklich und zufrieden fühlt. Dasselbe Hormon ist für die Rückbildung der gewachsenen Gebärmutter verantwortlich und unterstützt den Wochenfluss nach der Geburt. So wird eine mögliche Infektion durch Rückbildungsstau verhindert.

Ein weiteres Hormon, das beim Stillen produziert wird, Prolaktin, entspannt die gestresste Mutter, macht sie jedoch etwas vergesslich.

Stillen schützt vor Brustkrebs

Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien, die belegen, dass Stillen das Brustkrebsrisiko deutlich senkt. Das gilt besonders für Frauen ab 25 Jahren. Dabei verringert sich das Risiko mit jedem gestillten Jahr. Je mehr Kinder die Frau also hat und je länger sie diese stillt, umso mehr sinkt die Gefahr für Brustkrebs.

Muttermilch ist künstlicher Babynahrung stets vorzuziehen.Eine Stillzeit von 12 Monaten senkt das Brustkrebsrisiko um 4,3 Prozent. Pro Kind reduziert sich das Risiko um weitere 7 Prozent.

Andere Studien konnten bei einer Stillzeit von 7 bis 12 Monaten sogar eine Senkung des Risikos um 14 Prozent feststellen.

Frauen, bei denen es eine familiäre Veranlagung für Brustkrebs gibt, können ihr Risiko um bis zu 59 Prozent senken. Vorausgesetzt sie sind Nichtraucherinnen.

Vermutlich liegt der schützende Effekt in der hormonellen Umstellung durch das Stillen. Zudem ist Muttermilch in der Lage, karzinogene Krebszellen abzutöten.

Stillen verringert das Diabetes-Risiko

Stillende Mütter erkranken bis zu 11 Prozent weniger an Typ 2-Diabetes. Das liegt vor allem daran, dass Stillen an den Fettreserven der Frauen zehrt (ca. 500 Kilokalorien extra) und die Mütter so schneller ein gesundes Gewicht erreichen.

Zudem wirkt sich Stillen positiv auf den Fettstoffwechsel aus. So hatten Frauen, die lange gestillt hatten, in Studien niedrigere Blutfettwerte und zeitgleich einen höheren Adiponecitin-Spiegel. Das Hormon wirkt sich günstig auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel aus. Es kann eine Insulinresistenz des Körpers verhindern und damit auch Typ 2-Diabetes.

Stillende Frauen leiden weniger an Eierstockkrebs und Osteoporose

Allerdings muss auch an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass weitere Forschungen nötig sind, da es sich bei stillenden Frauen meist um Mütter aus höheren Einkommens- und Bildungsschichten handelt. Somit wäre ein verringertes Krebs-, Diabetes oder Bluthochdruckrisiko auch auf den tendenziell gesünderen Lebensstil, bessere Ernährung oder Vererbung zurückzuführen.

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