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Lipome: Keine Angst vor Fettgeschwulsten



Lipome sind meist nur ein ästhetisches Problem.
Lipome sind meist nur ein ästhetisches Problem.

Lipome sind nicht-bösartige Tumore. Sie treten häufig bei jungen Männern auf und müssen nicht zwangsläufig behandelt werden. Eine Untersuchung durch einen Arzt ist jedoch ratsam.

Bei einem Lipom handelt es sich um einen gutartigen Tumor unter der Haut, der aus Fettzellen besteht. Lipome treten bei ein bis zwei Prozent der Bevölkerung auf und betreffen eher Männer ab einem Alter von 30 Jahren. Die ungefährlichen kleinen, ovalen oder runden Knötchen verursachen meist keine Beschwerden sondern stellen eher ein kosmetisches Problem dar. Dennoch stellen sich den Patienten einige Fragen, wenn er eine Geschwulst entdeckt.

Woran erkenne ich Lipome?

  • Meist sind Lipome nur wenige Millimeter groß, können jedoch faustgroß heranwachsen. Solche Riesenlipome sind selten. Generell wachsen die Fettgeschwulste sehr langsam

  • Lipome treten vor allem an Armen und Beinen auf, aber auch am Bauch oder im Nacken

  • Schmerzen verursachen Lipome in der Regel nicht. Außer es handelt sich um ein seltenes Angiolipom, welches auch Blutgefäße enthält. Manchmal drücken die gutartigen Hauttumore auf Nerven und Blutgefäße oder sie werden durch Gelenknähe ständig gereizt. Dann kann es zu Kribbeln oder Druckschmerzen kommen

  • Lipome sind weich bzw. prallelastisch und lassen sich verschieben. Ist der Knubbel eher derb und knotig, spricht das für eine bösartige Veränderung

  • Andere Varianten des Lipoms sind muskulär und wachsen unter dem Muskel, subfaszial am Kopf oder es handelt sich um das ebenso unbedenkliche Spindelzell-Liposom an Rücken oder Schulter

  • Geschwollene Lymphknoten treten meist in Verbindung mit einer Erkältung oder sonstigen Infektion auf, sind jedoch kein Lipom

Wie wird der nichtbösartige Weichteiltumor behandelt?

Lipome können entfernt werden.Lipome müssen nicht, können aber mittels operativer Entfernung behandelt werden. Der Eingriff erfolgt bei lokaler Betäubung und dauert nur ein paar Minuten. 

Bei der anderen Möglichkeit, der Fettabsaugung (Liposektion), werden die Fettzellen des Lipoms zunächst durch eine Spritze verflüssigt und dann abgesaugt.


Leider besteht hier eher die Gefahr, dass das Lipom wieder wächst, da oft Gewebereste zurückbleiben. 
Allerdings ist die Narbenbildung deutlich geringer als bei einer Operation.

Was sind die Ursachen von Lipomen?

Die genauen Entstehungsgründe von Lipomen sind noch unklar. Es wird jedoch von einer genetischen Veranlagung ausgegangen. Insbesondere, wenn mehrere Fettgeschwulste gleichzeitig auftreten (Lipomatose). 

Da die Erkrankung häufiger bei Männern auftritt, wird zudem vermutet, dass die Entstehung der Lipome mit Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus, zu hohen Blutfettwerten (Hyperlipidämie) oder einem erhöhten Harnsäurespiegel (Hyperurikämie) zusammenhängt.

Lipome entdeckt: Wann sollte ich zum Arzt gehen?


Auch wenn keine Beschwerden vorliegen, sollte ein Knoten stets vom Arzt untersucht werden. Es könnte sich schließlich auch um eine Zyste oder einen bösartigen Tumor (Liposarkom) handeln. Der Arzt wird im Zweifelsfall eine Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung anordnen und bei Verdacht auf ein Liposarkom eine Biopsie durchführen. Einige Symptome deuten auf ein bösartiges Geschwulst oder eine Entzündung hin:

  • Wenn die Haut über dem Lipom gerötet, geschwollen und wärmer als der Rest ist oder auch porös und absterbend

  • Wenn sich das Lipom nicht verschieben lässt und hart ist

  • Wenn Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust oder Müdigkeit auftreten, kann dies einer sogenannten B-Symptomatik von Krebserkrankungen entsprechen

  • Wenn ungewohnte Blässe auf eine Blutarmut (Anämie) hindeutet

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