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Keine Energydrinks für Kinder!



Weil sie schmecken wie Gummibärchen, sind Energydrinks bei Kindern besonders beliebt.
Weil sie schmecken wie Gummibärchen, sind Energydrinks bei Kindern besonders beliebt.

In Litauen dürfen aufputschende Getränke seit kurzem nicht mehr an Kinder verkauft werden. Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert solch ein Verbot auch in Deutschland.

Fast ein Drittel aller Erwachsenen konsumiert laut einer Studie der EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) Energydrinks. Noch beliebter sind sie aber bei Kindern und Jugendlichen: Zwei Drittel der Teenager trinken sie – 12 Prozent von ihnen mindestens viermal wöchentlich und weitere 12 Prozent mehr als einen Liter je Konsum. 

Energydrinks gefährden die Gesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation warnte letzten Monat vor den Gesundheitsrisiken, die mit dem Verzehr der aufputschenden Getränke einhergehen: Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Nierenversagen und womöglich Todesfälle werden damit in Verbindung gebracht. Gefährlich ist auch die Kombination der Wachmacher mit Alkohol oder wenn sie eingesetzt werden, um exzessiv Sport zu treiben. Deshalb empfahl die WHO, den Verkauf von Energydrinks an Jugendliche unter 18 Jahren zu verbieten. Litauen hat dies nun als weltweit erstes Land umgesetzt.

Kinder vor Energydrinks schützen

Oliver Huizinga von Foodwatch sieht in dem Verbot in Litauen eine große Vorbildfunktion. "In Deutschland verhindert die Lebensmittellobby noch immer einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen“, erklärt er und fordert: „Ernährungsminister Christian Schmidt muss endlich auf die eindringlichen Warnungen der Wissenschaftler reagieren und den Verkauf von Energydrinks an Kinder und Jugendliche unterbinden.“

Neben einer Altersbeschränkung für den Verkauf, will Foodwatch ein generelles Verbot von sogenannten Energy-"Shots" erreichen. Hierbei handelt es sich Getränke in kleineren Flaschen, deren Inhalt eine höhere Konzentration an Koffein und Taurin aufweist. Dies soll praktisch sein, verleitet aber zur Überdosierung – mit verheerenden gesundheitlichen Folgen. Schon ein Gutachten von 2009 folgert, dass Energyshots nicht sicher sind.

E-Mail-Aktion

Foodwatch erleichter den Protest, in dem es ein E-Mail-Formular bereitstellt, mit dessen Hilfe man sich direkt mit folgenden Forderungen an den Bundesminister Christian Schmidt wenden kann:

  • Verbieten Sie den Verkauf der hochkonzentrierten Energy Shots!
  • Stoppen Sie den Verkauf der Energydrinks an Kinder und Jugendliche, indem Sie eine Altersbeschränkung ab 18 Jahren anordnen!

 

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