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Körper und Seele in Balance dank Integrativer Medizin



Immer mehr Kliniken vertrtauen auf Integrative Medizin.
Immer mehr Kliniken vertrtauen auf Integrative Medizin.

Integrative Medizin ist die Verbindung von Schulmedizin mit naturheilkundlichen Verfahren wie Homöopathie. Ziel ist die bestmögliche Therapie ohne Nebenwirkungen. Durch Mobilisierung der Selbstheilungskräfte sollen chronische Erkrankungen verhindert werden.

Laut einer diesjährigen Studie der Barmer GEK und der Bertelsmann-Stiftung verbesserte sich bei 80 Prozent aller Befragten, die homöopathisch behandelt wurden, die körperliche und seelische Verfassung. Zudem sei das Vertrauen in homöopathische Mediziner größer als in konventionelle Ärzte. Grund dafür ist laut Aussage der Befragten die Qualität des Arzt-Patienten-Gesprächs: Homöopathen und Homöopathinnen hören besser zu, berücksichtigen häufiger Sorgen und Ängste und haben zudem mehr Zeit für die Patienten.

Zusammengefasst bedeutet das, dass sich die Erkrankten nicht nur eine physische Behandlung der Krankheitssymptome durch konventionelle Verfahren wie synthetische Arzneimittel wünschen. Auch die psychischen Bedürfnisse spielen bei der Genesung eine zentrale Rolle. Entsprechend sollten Körper und Seele gleichzeitig mit individuell abgestimmten Methoden therapiert werden. Das ist die Aufgabe der Integrativen Medizin.

Integrative Medizin ist allumfassend

In der Integrativen Medizin sind Schulmedizin und Naturheilkunde keine Gegenspieler. Eine Kombination der jeweiligen Verfahren bildet eine ganzheitliche Betrachtung und Versorgung der Patienten. Im Vordergrund steht die Balance der Körper-Seele-Einheit. Ziel ist es, dass die Erkrankten durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit ihrer ganzen Persönlichkeit eigenverantwortlich in den Therapie- und Genesungsprozess eingebunden werden. Die konventionellen Verfahren, wie Injektionen, Infusionen, Physiotherapie, Operationen etc., werden durch Akupunktur, Ernährungsanalysen, Achtsamkeitstraining, Homöopathie und weitere Anwendungen aus der Naturheilkunde ergänzt.

Gefragte Homöopathie

Immer mehr Homöopathie ergänzt schulmedizinische ArtztpraxenDass es nicht entweder Schulmedizin oder Naturheilkunde sein muss, belegt die aktuelle Entwicklung: Komplementärmedizin wird immer beliebter unter den Ärzten, so die Bundesärztekammer für Zusatz- und Weiterbildung.

Mehr als 16.000 Mediziner bieten bereits Naturheilverfahren an. Auch Fortbildungen in Bereichen der Komplementärmedizin werden immer häufiger und zahlreiche Krankenhäuser verfügen über komplementäre Abteilungen.

Coaching für die Selbstheilungskräfte

Beispielhaft ist die Praxisklinik für Integrative Medizin in Berlin. Leiter der Klinik Dr. Ralf Heinrich betont, dass Coaching ein wichtiger Teil der Therapie ist. Coaching bedeutet, Homöopathie mit psychologischen und soziologischen Erkenntnissen zu verknüpfen. Der Ansatz geht davon aus, dass Heilung auch im Kopf stattfindet und Erkrankte eine positive Einstellung zu ihrer Genesung gewinnen müssen. Im gemeinsamen Gespräch mit den Patienten werden deren Überzeugungen, Verhaltens-, Gefühls- und Denkmuster erforscht. Ziel ist letztlich die Mobilisierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.

Integrative Medizin und Nebenwirkungen

Der Vorteil von Naturheilverfahren ist das Ausbleiben oder die Reduktion von Nebenwirkungen. Gerade bei chronischen Krankheiten ist die ständige Einnahme von Medikamenten, wie zum Beispiel Schmerzmitteln, auf Dauer sehr belastend für den Organismus und kann andere Organe wie den Magen massiv schädigen. Homöopathische Arzneien haben hingegen keine oder kaum Nebenwirkungen.

Zudem wird in der Naturheilkunde darauf abgezielt, die Ursache des Problems zu beseitigen und nicht nur die Symptome. Eine psychosomatische Erkrankung muss mit anderen Methoden behandelt werden als ein rein organischer Störfaktor. In der Akutmedizin ist das konventionelle Gesundheitssystem sehr effizient. So zum Beispiel im Falle eines Herzinfarkts. Bei chronischen Erkrankungen versagt die Schulmedizin hingegen oft.

Leider gibt es auch einige unseriöse Behandler und unwirksame, überteuerte Mittel. Heilversprechen bei Krebs, zerstörten Organen oder angeborenen Missbildungen usw. sind demnach nicht ernst zu nehmen und lebensgefährlich.

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