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Koriander: Natürliches Antibiotikum



Koriander soll es sogar mit multiresistenten Krankenhauskeimen aufnehmen können.
Koriander soll es sogar mit multiresistenten Krankenhauskeimen aufnehmen können.

Koriander ist nicht nur in der Küche wertvoll. Auch in der Medizin findet das Heilkraut vermehrt Anwendung im Kampf gegen Bakterien, Verdauungsbeschwerden und chronische Entzündungen.

Koriander ist eines der ältesten Heilkräuter - die Pflanze wurde bereits 5000 vor Christus verwendet. Besonders die Ägypter und Römer nutzten Koriander als Heil- und Küchenkraut. So fand die Pflanze aus der Familie der Doldenblütengewächse auch im Alten Testament Erwähnung. Jahrhunderte später breitete er sich als Parfum-Zusatz über Nordeuropa und Nordamerika aus.

Heute erfolgt die Kultivierung vorrangig in Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien sowie Südeuropa. Aber auch in Nordeuropa ist Koriander als Küchengewürz immer beliebter geworden. Andere Bezeichnungen sind unter anderem Arabische oder Asiatische Petersilie.

Sowohl die Blätter des Korianders als auch die Samen sind wertvoll für die Küche. Gleiches gilt auch für den Gesundheitswert, wie immer mehr Studien zeigen.

Antibiotisches Korianderöl

Das aus dem Samen gewonnene ätherische Öl enthält Phenole wie zum Beispiel Linalool. Die sekundären Pflanzenstoffe sind bakterien- und pilzfeindlich. Tests ergaben, dass Korianderöl besonders wirksam gegen die Verursacher von Lebensmittelvergiftungen – Salmonellen – ist.

Als noch antimikrobieller hat sich der Pflanzenstoff Dodecenal gezeigt, der nicht nur in den Samen enthalten ist, sondern auch im frischen Korianderkraut steckt. Die Substanz hat sich als doppelt so wirksam erwiesen wie das bekannte Antibiotikum Gentamicin.

Korianderöl kann auch zur äußeren Anwendung bei Wunden, Entzündungen oder Hautpilzen angewandt werden.

Korianderkraut für ein intaktes Immunsystem ohne Entzündungen

Die einjährige Pflanze bietet ein sehr aromatisches Grün, welches neben Dodecenal auch viele Antioxidantien und Chlorophyll enthält.

Somit stärkt frischer Koriander in der Suppe oder im Salat ganz nebenbei unsere Abwehrkräfte. Gerade jetzt zur Erkältungszeit kann dies von besonderer Bedeutung sein.

Zudem lindert das Heilkraut chronische Entzündungen, wie zum Beispiel bei rheumatischen Erkrankungen.

Koriander bei Magen-Darm-Beschwerden

Koriander regt die Produktion von Enzymen und Verdauungssäften wie Speichel und Magensaft an und trägt so zur Verdauungsregulation bei. Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Blähungen, Durchfall oder das Reizdarmsyndrom können beispielsweise mit Koriandertee gelindert werden.

Koriander in der Küche

Koriander findet vor allem in der fernöstlichen Küche Verwendung. Besonders das Aroma der Blätter ist hierzulande nicht jedermanns Sache. Die Assoziationen reichen von Moschus über Zitrone bis hin zu Seife.

Koriander kann ab März selbst gezogen werden.Der mildere Koriandersamen wird gemahlen als Zugabe von Gewürzmischungen, z. B. Curry, verwendet aber auch in Gebäck, Marinaden oder Fleischzubereitungen.

Das Kraut der Pflanze findet momentan immer mehr Verwendung bei Entgiftungskuren wie in Grünen Smoothies bei Detox.

Doch Vorsicht: zu viel Koriander kann zu rauschähnlichen Zuständen führen. Besonders bei Kindern sollte darauf geachtet werden.

Rezept-Tipp: Koriander Pesto (Für 6 Portionen)

  • 30 g Cashewkerne hacken und in einer Pfanne ohne Fettzugabe rösten

  • 1 Knoblauchzehe durchpressen, 30 g frischen Ingwer reiben

  • 2 Bund Koriander und 1 Bund Petersilie hacken, 1 Pfefferschote grob zerschneiden

  • Alles mit 150 ml Olivenöl, 1 El frischen Zitronensaft, Salz und Pfeffer gut durchmixen (Pürierstab oder Küchenmaschine)

Gut verschlossen im Kühlschrank durchziehen lassen und schnell verbrauchen.

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