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Kosmetische Entfernung von Besenreisern



Rund 60 Prozent aller 20- bis 29-Jährigen haben Besenreiser.
Rund 60 Prozent aller 20- bis 29-Jährigen haben Besenreiser.

Besenreiser sind zwar ungefährlich, stellen aber für Viele einen Makel dar. Dieser kann durch verschiedene Methoden behoben werden. Vorbeugend wirken Sport und eine gesunde Ernährung.

Etwa 20 Prozent aller Erwachsenen sind von Veränderungen der Beinvenen betroffen. Frauen leiden dreimal so oft wie Männer unter Problemen wie Besenreisern, Krampfadern oder einer Venenschwäche. Bei jeder zweiten Frau leiern im Laufe des Lebens die Venen aus, was meist zu sogenannten Besenreisern führt. Die rötlich-blauen Äderchen ähneln einem blauen Fleck und sind in erster Linie ein kosmetisches Problem.

Besenreiservarizen sind aus medizinischer Sicht nicht bedenklich, doch für viele Frauen stellen die unschönen Flecken an der Außenseite der Oberschenkel, oberhalb der Kniebeuge oder an der Innenseite der Unterschenkel eine psychische Belastung dar. Insbesondere in den wärmeren Monaten, im Urlaub oder innerhalb einer Partnerschaft haben die Betroffenen Hemmungen, ihre unbekleideten Beine zu zeigen.

Besenreiser durch Bindegewebsschwäche

Fast immer ist Vererbung für Besenreiser verantwortlich. Aber auch das weibliche Hormon Östrogen kann auslösend sein. Mangelnde Bewegung, langes Sitzen, Übergewicht, Schuhe mit hohem Absatz, die Antibabypille, Rauchen oder eine Hormonersatztherapie können das Entstehen von Besenreisern zusätzlich begünstigen. Eine Bindegewebsschwäche der betroffenen Personen führt dazu, dass die Venenwände in den Beinen ausleiern. Das Blut wird nicht mehr so effektiv weiterbefördert und versackt. Der dadurch entstehende Rückstau in den kleinsten Hautvenen wird als Besenreiser sichtbar.

Zwar sind Besenreiser meist nicht gefährlich, nur bei 5 Prozent aller Fälle steckt ein ernstes Venenleiden dahinter, dennoch sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Mittels eines Ultraschalls untersucht der Venenspezialist die Blutströmung in den Beingefäßen. Wenn die Venenklappen einwandfrei funktionieren, handelt es sich lediglich um Besenreiser.

Besenreiser, die einmal da sind, verschwinden nicht wieder von selbst. Sie können vom Phlebologen (Gefäßexperte) behandelt werden. Da es sich hierbei jedoch um einen kosmetischen Eingriff handelt, werden die Kosten nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Die Wahl des Arztes ist dabei sehr wichtig. Ein nichtspezialisierter Mediziner erhöht die Chance erheblich, dass die Besenreiser erneut auftauchen. Die langfristigsten Erfolge erzielen spezialisierte Venenkliniken. Auf der Homepage der Deutschen Venen-Liga e. V. können Sie sich online beraten lassen oder kostenlose Broschüren anfordern.

Methoden zur Besenreiserentfernung

Kleine Besenreiser können mithilfe der Bionic Skin Therapy entfernt werden. Dabei handelt es sich um eine sanfte Kombination aus Strom, Licht und Pflegeprodukten. Der Besenreiser zieht sich zusammen und wird vom Körper abgebaut. Zwar sind zwei bis vier Sitzungen nötig, diese bleiben jedoch völlig ohne Nebenwirkungen.

Eine etwas ältere Methode ist die sogenannte Mikroschaum-Verödung. Dabei wird eine Flüssigkeit bzw. ein Schaum in die Besenreiser gespritzt. Die Venenwände verkleben, werden nicht mehr durchblutet und in der Folge abgebaut. Nach einigen Wochen verblassen die Besenreiser. Die Methode ist die günstigste Alternative und auch für größere Besenreiser geeignet. Es kann zu leichten Schmerzen oder Brennen an der Einstichstelle kommen. Allergische Reaktionen oder Entzündungen sind selten.

Eine Verödung mittels Lasertherapie betrifft nur die erweiterten Äderchen. Die übrigen Hautschichten werden verschont. Durch die Hitze gerinnt das Blut in den Besenreisern und wird abgebaut. Die leeren Gefäßwände fallen zusammen und verkleben. Es kann zu Blutergüssen oder Hautrötungen kommen.

Beide Methoden der Verödung machen meist eine mehrmalige Behandlung notwendig. Nach dem Eingriff muss für wenige Wochen ein Kompressionsstrumpf getragen werden. Das endgültige Ergebnis ist in ein bis zwei Monaten sichtbar. Es kann zu bräunlichen Verfärbungen der behandelten Hautareale kommen. Wen diese auch stören, kann zu Selbstbräuner greifen.

Besenreisern vorbeugen

Zusätzlich zur genetischen Belastung kann ein ungünstiger Lebensstil die Entstehung von Besenreisern fördern. Allem voran ist mangelnde Bewegung ein Risikofaktor. Gerade bei langem Sitzen im Büro, Zug oder Flieger ist ein sportlicher Ausgleich unerlässlich. Walking, Radfahren, Schwimmen, Tanzen oder Ski-Langlauf sind ideal.

Für das Büro bieten sich spezielle Gymnastikübungen im Sitzen an, die die Durchblutung in den Beinvenen fördern:

  • Ziehen Sie die Schuhe aus und versuchen Sie mit den Zehen einen Stift aufzuheben.

  • Rollen Sie einen Massageball mit den Füßen über den Boden.

  • Lassen Sie ihre Füße in jede Richtung kreisen.

Spezielle Cremes aus der Apotheke oder Drogerie können den Durchblutungseffekt des Sports ergänzen. Besenreiser-Salben mit einem hohen Vitamin K1-Anteil dringen tief in das Bindegewebe ein, beeinflussen dort die Gerinnungsfähigkeit und steigern die Blutzirkulation. Cremes, Gele oder Kapseln mit Rotem Weinlaub oder Rosskastanien-Extrakt haben eine venenkräftigende, durchblutungsfördernde und antiödematöse Wirkung.

Achten Sie auf Ihre Venen

Auch wer viel sitzen muss, kann durch zwischenzeitliches Aufstehen und kurze Spaziergänge den Kreislauf in Schwung halten. Stark belastete Personen sollten bei längeren Reisen Kompressionsstrümpfe tragen. Während Schwangerschaft ist es sinnvoll, die Strümpfe stets zu tragen. In der Freizeit sollten die Beine so oft wie möglich hochgelagert werden. Auch nachts kann ein Kissen unter den Füßen hilfreich sein.

Wechselduschen wirken Wunder für den Kreislauf. Allerdings nicht in Kombination mit Saunagängen. Starke Hitze, auch in der Sonne, schadet den Venen. Die Ausnahme bildet eine Bio-Sauna.

Schuhe mit Absatz, wie Pumps, belasten die Venen unnötig. So oft wie möglich sollten daher flache Schuhe getragen werden bzw. zum Ausgleich barfuß gegangen werden. Mit speziellen Schuhen von beispielsweise Birkenstock kann die Durchblutung zusätzlich gefördert werden.

Venenpflege von Innen

Eine gesunde Ernährung ist nicht nur zum Schutz vor Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Erkältungen bedeutsam. Auch die Durchblutung in den Venen kann positiv beeinflusst werden: Das Trinken von viel Wasser beugt dem Eindicken des Blutes vor, die Omega-3-Fettsäuren in Fisch wie Hering oder Makrele halten die Venen elastisch. Ingwer, Chili und Pfeffer sorgen für eine gute Durchblutung.

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